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Spezialfolge : Backup-Strategien mit Jan Gregor Emge-Triebel
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Wie sieht eine Backup-Strategie aus, die auch dann noch trägt, wenn Festplatte, Wohnung und Cloud-Anbieter gleichzeitig ausfallen? Nachdem Jan bei den Picks of the Day die M-DISC erwähnt hatte, wollten überraschend viele von euch genau das wissen. Fabi übernimmt die Moderation und stellt sich bewusst auf die andere Seite des Spektrums: Er verlässt sich fast komplett auf die Cloud, während Jan zu Hause ein mehrstufiges Setup aus NAS-Systemen, Online-Speicher und physischen Archiven betreibt.
Ausgangspunkt ist Jans NAS, das als zentraler Knotenpunkt für die ganze Familie dient. Über Synology Drive landen Fotos, Dokumente und Daten von Laptop, Tablet und Smartphone automatisch an einem Ort, auch die von Eltern und Geschwistern mit eigenen Konten. Damit dieses eine Gerät nicht selbst zum Single Point of Failure wird, laufen die Festplatten in einem RAID-Verbund, und eine USV puffert kurze Stromausfälle ab, damit laufende Schreibvorgänge nicht abbrechen.
Von dort geht es weiter zum eigentlichen Backup: Über Tools wie Hyper Backup oder Arq wandert das NAS verschlüsselt und versioniert auf einen S3-kompatiblen Cloud-Speicher, sodass sich einzelne Ordnerstände auch Wochen später zurückverfolgen lassen. Jans Grundprinzip dabei: Man sollte immer ein Backup mehr haben, als man zu brauchen glaubt. Deshalb liegen manche Daten zusätzlich bei iCloud, Google oder Microsoft, und ein zweites NAS steht als ungeversionierte Spiegelung bei einer Vertrauensperson, angebunden per Tailscale-VPN.
Für die ganz lange Aufbewahrung kommen M-DISCs ins Spiel, ein optisches Medium mit versprochener Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten. Jan nutzt die 25-Gigabyte-Variante, die als letzte Größe noch mit einer einzelnen Speicherschicht auskommt und dadurch am wenigsten mechanisch anfällig ist. Fabi zieht den passenden Vergleich zur Versicherung: Man investiert Zeit und Geld in etwas, das man hoffentlich nie braucht, und trotzdem lohnt es sich.
Offen bleibt eine Frage, die mit komplexeren Smart-Home-Setups und eigenen AI-Agents dringlicher wird: Wie vererbt man Zugänge zu NAS-Systemen, Cloud-Diensten und Passwort-Managern, wenn moderne Absicherung längst über simple Passwortlisten hinausgeht? Fabi hofft auf eine Art lebende Dokumentation, vielleicht sogar mit AI-Unterstützung, damit im Ernstfall nicht nur die Daten, sondern auch der Zugriff darauf erhalten bleibt. Auf Jans Niveau nachziehen will er trotzdem nicht, nimmt aber mit, dass ein Cloud-Abo allein vielleicht doch nicht das Ende aller Backup-Weisheit ist.
Schreibt uns gerne, wo ihr euch auf der Backup-Richterskala einordnet und wie viele Terabyte bei euch zusammenkommen.
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Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge der Programmierbar. Diesmal sind wir mit einem Special unterwegs und zwar über Backup-Strategien. Ich bin Fabian Fink und bei mir ist der Jan-Gregor Ingretriebel. Moin moin. Jan, du bist ja sozusagen heute unser Gast hier in diesem Special, weil wir haben uns das zu zweit ein bisschen aufgehalzt, diese Folge, beziehungsweise eigentlich habt ihr das getan. Wir haben nämlich in der Folge über AI-Sound bei den Pick of the Days, da hattest du einen ganz interessanten Pick und zwar die M-Disc. Was das ist, kannst du gleich nochmal erzählen. Auf jeden Fall ging es da, darum ist ein Teil deiner Backup-Strategien. Und für mich ist ja Backup-Strategien ehrlicherweise kurz vor Corona-Leugner so, also jemand, der sich so intensiv mit Backup-Strategien beschäftigt, dass der irgendwas mit, irgendetwas mit M-Disks macht, was auch immer, klingt auf jeden Fall sehr mysteriös. Ich war davon ausgegangen, dass niemand da draußen hören will, wie deine Backup-Strategie funktioniert. Aber wir haben es dann an die Community. No Offense. No Offense, also einfach um es ein bisschen zu framen, also auch wie ich zu dem stehe, was du jetzt gleich erzählt wirst.
SPEAKER_00Fabi macht nur die Einleitung, geht dann raus und kommt am Ende nochmal wieder, wenn ich fertig bin.
SPEAKER_02Aber überraschend viele Leute da draußen, unseren Hörern, wollten, dass wir eine Folge über Backup-Strategien machen. Und das war jetzt natürlich ein bisschen überspitzt, weil ich bin, glaube ich, ich stehe auf dem anderen Spektrum, was meine Backup-Strategien angeht. Ich habe irgendwann mal gesagt, okay, ich glaube, offiziell müssen wir hier in der Firma Time Machine Backups machen. Ist sowas? Ich weiß nicht, ich habe auf alle Falle eins. Also ich habe auf dem Falls, also kein Time-Machine-Backup. So, deswegen, bei mir ist das so, ich dachte, alles, was es nicht in die Cloud schafft, ist auch nicht, also was ich nicht irgendwo in der Cloud habe, ist es auch nicht wert, dass es recovert wird. Das ist sozusagen meine Backup-Strategie. Und guck einfach mal, dass möglichst alle Dinge irgendwo in der Cloud sind, aber höchstwahrscheinlich würde alles auseinanderfallen, wenn bei mir wirklich mal was abbraucht. Jetzt, weil die Leute da draußen so daran interessiert sind, ist jetzt entweder die Frage, wissen sie gar nichts oder so viel darüber und wir haben dieselben Nerds, dass sie sich mit dir vergleichen wollen. Aber vielleicht kannst du uns ja, gib uns doch mal ein bisschen eine Intro, was ist deine Backup-Strategie, beziehungsweise wie kam es auch dazu? Machst du schon immer Backups-Kurs schon immer zu diesen Menschen, so wie kam es dazu? Da gab es irgendwann ein einschneidendes Erlebnis, irgendwas ist mal abgebrannt, irgendwas war mal weg. Und deswegen bist du jetzt vielleicht ein bisschen im These, schieß ein bisschen über das Ziel hinaus.
SPEAKER_01Aber mal gucken, wie weit. Gewagte These. Also ich habe in Vorbereitung dieser Folge so ein paar Sachen aufgeschrieben, damit ich das auch alles irgendwie korrekt habe hier. Und dieses Notizdokument heißt bei mir auch Backup-Strategien, so wie die Folge bei uns im CMS heißt. Und ich habe zwischenzeitlich versucht, sie umzubenennen in wie paranoid kann man sein. Weil ich glaube, man muss schon so eine gewisse Art von Paranoia mitbringen, um sich überhaupt dafür interessieren zu können, aber du mal gefragt hast, wo kommt das so her?
SPEAKER_02Bist du auch Prepper? Nein. Okay, also gut. Dann so wie paranoid man sein kann, dass man dich ein bisschen einordnen kann auf der Skala. Corona-Leugner auch nicht. Also nur back, okay, alles gut.
SPEAKER_01Ich hatte echtes Corona dreimal. Zweimal. Ja, also, ich habe mal nachgeguckt, ich bin schon seit über 25 Jahren nur auf Laptops unterwegs. So, ohne diese stationären Rechner, viel mit der Family irgendwie hin und her gereist und so immer mobil gewesen. Und da kommt es natürlich mal vor, dass einem so eine Kiste hops geht. So, und vor 25 Jahren, die Älteren unter uns werden sich erinnern, da war das mit der Cloud noch nicht so. Da musste man sich irgendwie schon bewusster Gedanken darüber machen, wo liegt das Zeug? Und wenn es hier nur auf meiner fragilen, 2,5 Zoll drehenden Platte liegt, die andauernd in meinem Rucksack hin und her gestleudert wird, ist das vielleicht nicht die beste Idee. So, ja. Und dazu kam auch, dass irgendwie, ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass man zu Hause das älteste Kind in der Familie ist oder sowas oder der Einzige, der sich mit Technik auskennt, aber gefühlt haben mir so alle ihre Daten anvertraut. Ich war zu Besuch bei Familie in Amerika, so, ja, hier unsere ganzen Urlaubsbilder, bring die mal mit, weil es gab ja noch kein DSL oder Breitbandinternet, so Datenübertragen war schwierig. Nimm die doch mal mit und zeigt die mal zu Hause der anderen Family irgendwie alle so. Und so hat sich bei mir irgendwie alles angehäuft und ich hatte irgendwie schon immer so ein Verantwortungsgefühl, diesen Daten gegenüber. Die nicht zu verschlampen, nicht kaputt zu machen und alles. Okay, das muss halt hier irgendwie mal auf soliden Beinen stehen. So. Und jetzt kann man sich ja auch mal so fragen, oder du sagst, Fabi, ne, du hast das irgendwie alles hier in deiner Cloud und fertig. Aber hast du so einen Überblick darüber, wie viele Daten du eigentlich so hast?
SPEAKER_02Was heißt, wie viele Daten willst du verstanden? Also wie viel so Terabyte Daten hast du denn? Wie viel Terabyte Daten habe ich? Naja gut, ich würde sagen, es ist allein dadurch limitiert, was auf meinen Mac passt. Ein Terabyte plus was, ich würde sagen, der Rest, also meistens ist bei mir eigentlich alle Dinge, die irgendwo liegen, liegen meistens lokal auf meinem Mac und sind dazu gesynkt in irgendeine Cloud. Also von daher würde ich sagen, wir sind im 1TB-Bereich. Also ich bin da auch teilweise relativ nah dran. Ich habe noch eine NAS, die aber schon seit Ewigkeiten nicht mehr an war. Also da liegen noch Altdaten. Also wenn du die noch mit dazu packst, komme ich vielleicht auch über einen Terabyte, aber wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich ist es eher, ich bin bei meinem Mac, wahrscheinlich kratze ich immer mal keinen Speicher. Ich würde sagen, so, wenn ich dann immer mal leer mache, bin ich wieder bei den ganzen Docker-Images irgendwie gelöscht habe, die sich da angesammelt haben, bin ich wahrscheinlich realistisch bei meinen privaten Daten bei irgendwas mit 500 Gigabyte, mache doch die Nasssachen mit dazu, mit irgendwie alten Bildern und so. Also ich komme wahrscheinlich nicht ganz auf den Terabyte.
SPEAKER_01Okay. Ich habe ehrlicherweise nicht geschaut, wie viele Daten es sind. Ich habe nur mal gezählt, wie viele Platten das so sind. Und ich komme so auf, ja, je nachdem, was man so alles mitrechnet, auf so knappe 40 Terabyte Plattenspeicher bei mir zu Hause festhalten. 40 Terabyte über verschiedene, also ne, nass, Rechner hier, Rechner da, externe Festplatten.
SPEAKER_02Aber behältst du alles, was du jemals erst, also ich überlege halt, vielleicht ist es auf meiner NASA noch mehr drauf, weil da habe ich noch meine ganzen ganzen Musikproduktionssachen und so, die sind bestimmt mehr und wenn da noch irgendwelche Adobe-Premere irgendwie zu schneidenden Sachen, ich bin halt in der Kategorie, ich schmeiß das weg. Aber 40, 40.
SPEAKER_01Also ich schmeiß tatsächlich wenig weg, weil ich schon immer so der Ansicht war, also aktuelle Festplattenpreise ist ein bisschen schwierig, aber im Prinzip ist es ja so, Festplatten wachsen schneller als die Daten, die du so produzierst. Warum soll ich was wegschmeißen, wenn auf der nächsten Platte, die ich kaufe, einfach noch mehr Speicherplatz da ist? Also mein erstes Laptop hatte, ich weiß nicht, sag mal 4 Gigabyte Speicher insgesamt so, ja, vielleicht. Und mit jedem Upgrade kriegst du ja mehr an Speichern.
SPEAKER_02Welches Gerät von dir hat 40 Terabyte auf einer Festplatte?
SPEAKER_01Nein, nicht auf einer Festplatte, so es ist ja schon verteilt so, ja. Und das sind ja auch, wie gesagt, nicht meine Daten, wenn du so nass hast, da sind die Daten von meiner Family irgendwie mit drauf, da haben andere Leute noch Benutzerkonten, bla bla bla. Aber es hat schon viel Zeug gekauft. Aber vielleicht sind ja 40 Terabyte Platten, so, da sind ein bisschen was, da ist ein bisschen Raid, da ist ein bisschen Spiegelung dabei, es sind ja nicht 40 Terabyte Platz am Ende des Tages.
SPEAKER_02Jetzt will ich auch mal wieder eine Frage der Community, für die, die ja hier diese Folge hören, sind ja offensichtlich interessiert daran. Wahrscheinlich haben auch eher mehr, was dazu haben. So jetzt sind sie jetzt schon ausgestiegen. Wie viele Terabyte liegen bei euch rum? Macht mal den, macht mal die, ja, schaut mal nach, uns gebt mal Bescheid.
SPEAKER_01Ich wette, ich bin nicht der mit den meisten. Es gibt da draußen noch Leute, die haben viel, viel mehr. Ich habe immer, ich glaube vom Heise Verlag oder so war das, die haben mal so eine Folge gemacht auf YouTube, so, hey, wir zeigen unser Homelab-Setup, die verschiedenen Redakteure und sowas. Und ich dachte, ja, das ist meine Crowd, da gucke ich mal rein, was die so haben. Vielleicht kann ich mir da noch so einen Trick abschauen oder so. Und die waren halt auch vollkommen out of this world. Ja, so irgendwie 120 Terabyte hier, nochmal 200 Terabyte im Keller, keine Ahnung, was die alles damit machen. Aber ich glaube, das ganz untersten Ende der Fahrzeug.
SPEAKER_02Wir stellen es aber ein bisschen so vor, wie um die Scheiße muss ja irgendwann, wenn du mal nicht mehr da bist, irgendwann sich jemand kümmern. Und ich meine, du selbst guckst heute diese 40 Terabyte doch schon nicht mehr an. Ich finde diese ganzen Sachen, was, sobald ich mal, wir haben uns, wir haben uns vorhin oder gerade eben darüber unterhalten, dass ich jetzt bei mir im Team abgeschafft habe, dass es bei uns einen Backlog gibt, weil wir gesagt haben, alles, was im Backlog liegt, holen wir da eh nie wieder raus. Entweder das wird gelöscht oder das wird umgesetzt. Und es ist halt dasselbe mit Daten. Wenn die einmal auf einem Nass sind, die kommen da doch nicht mehr raus.
SPEAKER_01Naja, also ich glaube, ein sehr großer Teil von meinen Daten sind Fotos. Fotos und Videos, die man zu Hause halt macht. Und ich habe schon relativ früh da so ein bisschen auf KI gehofft, als das noch gar nicht real war. Aber ich habe zum Beispiel nur sehr, sehr selten Fotos gelöscht, weil ich mir gedacht habe, irgendwann wird es schon Technik geben, die diese Bilder halt irgendwie retten kann. Also wenn du jetzt mehrere in Serie machst und drei sind verwagt und eins ist gut, kannst du ja wegschmeißen, weil du hast ja irgendwie ein gutes davon. Aber wenn du jetzt halt nur eins hast und das ist nicht so cool, es gibt Leute, die schmeißen das weg, weil das taugt so nichts in dem Zustand, ich habe es einfach schon immer aufgehoben und dachte, irgendwann kann man die halt retten. So, wenn man sich jetzt anguckt, was irgendwie mit Bildbearbeitung geht, ist das wahrscheinlich bei den allermeisten Fotos kein Problem. Und auch das, oder sagst du, man guckt es ja eh nicht mehr an, das Surfacing von Fotos und Videos wird ja auch immer einfacher. Also jetzt an meine Fotoverwaltung zu gehen und zu sagen, boah, zeig mir mal Fotos von Sonja, als wir in Thailand waren. Zack. So, die Metadaten sind da, so das irgendwie rauszufinden, ist auch irgendwie kein Thema mehr. Das geht schon.
SPEAKER_02Okay. Ja, ich glaube, da bin ich auch eher mit allen Sachen, die ich irgendwie habe. Ich liebe es, Sachen wegzuschmeißen. Bist du so ein Ordnungsmensch? Hast du so einen leeren Schreibtisch zu Hause? Nee, gar nicht, gar nicht. Aber ich bin so ein Mensch, der dann irgendwie doch irgendwie alles im Keller sammelt und dann liebe ich es, wenn auch, wenn meine Frau irgendwie anfängt, so, wir müssen mal alles wieder lass mal aussortieren. Ich liebe es ja immer auch. Das ist mir der liebste Modus, da steige ich ein, wegschmeißen, wegschmeißen, wegschmeißen. Du brauchst so ein Mary Kondo-Format irgendwie, ja, oder? Ja, ich glaube auch. Im Herzen bin ich Minimalist, aber mein Haus sagt etwas anderes.
SPEAKER_01Nice. Okay, also zurück zu dem Setup vielleicht einmal. Wir haben jetzt irgendwie nur über Plattenplatz gesprochen, aber ich hab ein großes Nass bei mir zu Hause. Da sind ungefähr 20 Terabyte Storage drin. In verschiedenen Raid-Konfigurationen, dass die, weil auch eine Platte kann ja kaputt gehen, das soll ja nicht gleich alles irgendwie runterreißen, also dass auch die Platten da drin sich verabschieden können, ohne dass es weh tut. Und da wird erstmal alles draufgeschmissen. Also ich hab, wie du auch sagst, das, was bei dir ist, es liegt eigentlich alles in der Wolke und nur so ein bisschen was auf deinem Endgerät, das ist bei mir erstmal mein Nass. So alles liegt auf meinem Nass und nur das, was gerade so temporär bearbeitet wird, liegt irgendwie lokal bei mir auf dem Rechner. Und dasselbe gilt für mein Laptop, ne? Mein Laptop schreibt, liest im Prinzip nur vom Nass, mein Tablet, mein iPhone, so, alles geht halt erstmal so auf dieses Nass drauf, weil das so der Punkt ist, wo sich alles zentral sammelt.
SPEAKER_02Auch wirklich so, dass du über VPN, egal wo du bist, Susanin, das einfach angebunden hast und Geschwindigkeit reicht ja für dich auch so.
SPEAKER_01Ja, also wenn du jetzt irgendwie das, weiß nicht, 200 Gigabyte Video irgendwie runterladen willst, dann wird es halt irgendwie schwierig von unterwegs. Aber um mal Fotos anzuschauen, Dokumente nachzuladen, weiß nicht, du stehst am Flughafen und musst deine Reiseunterlagen irgendwie haben, bla, das ist ja alles kein Thema. Also dafür ist ja Internet mittlerweile schnell genug. Und das nass, was ich dafür primär nutze, ist von Synology. Und die haben halt halt den Vorteil, dass sie sehr viele so Tools und Apps mitbringen, um das quasi zu ermöglichen. Also sie haben Synology Drive, heißt das, das ist im Prinzip Google Drive, iCloud Drive, bla bla bla, so ja. Hast du einen Ordner auf deinem Gerät und das wird alles hin und her synchronisiert. Und das nutze halt ich so, das nutzt meine Frau so, das nutzen meine Eltern, meine Geschwister können da drauf zugreifen, die haben da alle halt irgendwie ein Konto und das landet alles irgendwie da. Weil die Erfahrung halt auch gezeigt hat, jeder, der so ein bisschen für Tech-Support in der Familie zuständig ist, so, irgendwann kommen Leute zu dir und heulen, weil sie kein Backup gemacht haben. So. Und ich sag so, okay, das habe ich mir zweimal irgendwie hart gegeben und bevor ihr das dritte Mal zu mir kommt und heult, hier, macht das jetzt bitte irgendwie alles so, dann liegt das da auf der Platte und wenn eure Geräte kaputt gehen oder sonst irgendwas passiert, kommt halt schon mal nichts mehr weg.
SPEAKER_02Das heißt, bei Oxynology hat auch einen, also da ist einfach ein gesüngter Ordner und du guckst halt, dass alles in dem Ordner irgendwie drin liegt oder wie.
SPEAKER_01Ja, genau, also das ist halt so ein bisschen die Datenhygiene, die jeder für sich machen muss, aber ähnlich wie bei dir auch.
SPEAKER_02Bei mir ist das gleich, ich habe es mit Google Drive. Also bei mir ist es halt so, ich kategorie, ich habe keine Lust, selbst zu machen, bei mir liegt es im Google Drive.
SPEAKER_01Genau. Und ob du das jetzt in deinem Google Drive hast oder in deinem Dropbox oder keine Ahnung, du musst es halt nur irgendwie in diesen Ordner reinschmeißen. Du könntest sogar das so konfigurieren, dass er noch andere Ordner mit überwacht, aber mit ein bisschen Erziehung und viel gutem Zureden klappt das auch mit einem Ordner ganz gut.
SPEAKER_02Ja, auf jeden Fall. Das würde ich auch sagen, das ist nicht das Problem. Das ist ja, wir sagen mal so, das ist ja jetzt auch noch die Kategorie, wo ich jetzt dich vielleicht in der Introduction noch nicht als kurz vor Corona-Leugner introduced hätte.
SPEAKER_01Genau, aber jetzt können wir ja quasi von da aus können wir in den paranoideren Bereich weiter vorkommen. Wir haben jetzt so etabliert, so Daten liegen irgendwie erstmal auf diesem Nass und jetzt geht es ja darum, wie kann man die irgendwie maximal gut schützen. Weil alles, was wir bisher gemacht haben, ist ja eigentlich nur einen neuen Single Point of Failure eingeführt. Daten sind nicht mehr, also im Prinzip haben wir es gerade.
SPEAKER_02Ich hätte ungefähr da aufgehört.
SPEAKER_01Aber im Prinzip, jetzt hast du es nur schlimmer gemacht, weil jetzt hast du Daten nicht mehr verteilt, sondern hast du alle auf einem Gerät. Und wenn dieses eine Gerät abbraucht, hat jeder seine Daten verloren.
SPEAKER_02Das ist der Punkt, weshalb ich wusste, ich bin nicht bereit, ab da weiterzugehen, deswegen meine Antwort Google Drive, weil ich dachte, okay, die kriegen das besser hin als ich mit meinem einen Nass.
SPEAKER_01Fair, vollkommen fair. Der erste Hürde, gegen die du schützen musst, ist so mechanischer Failure, glaube ich, so vor Ort. Das heißt, die Platten in meinem Nass sind in einem Raid verbund, das heißt, die sind immer gespiegelt. Wenn eine Platte kaputt geht, kann ich im Prinzip eine rausnehmen, also im Idealfall nehme ich die kaputte raus. Ersetze sie durch eine neue und von der von der anderen gespiegelten Platte werden die Daten quasi übertragen. Resilvering heißt das. Und dann ist quasi alles so wie vorher. Das heißt, die Platten sind kein Single Point of Failure mehr. Um das nass zu schützen, ist da noch eine USV vorgeschaltet, damit, wenn Stromausfall ist.
SPEAKER_02Kannst du nicht auch nochmal das dann erklären? Also erklärst du, was USV ist, weil das hatten wir auch mal in irgendeinem Podcast schon mal. Da war ich auch kurz davon, dachte ich, da klingt sinnvoll, habe ich bis heute auch nie gemacht.
SPEAKER_01Genau, eine USV, eine universelle Stromversorgung, ist im Prinzip wie ein Gerät, das du zwischen Steckdose und Endverbraucher steckst. Und da ist eine Batterie drin. Im Normalbetrieb gibt es verschiedene Modi. Ich erkläre es mal ganz einfach. Im Normalbetrieb zieht dich einfach nur Strom aus der Steckdose, reicht das weiter an deinen Endverbraucher und sobald die Steckdose keinen Strom mehr liefert, weil du Stromausfall sonst irgendeinen Schaden hast, springt quasi die interne Batterie an und versorgt den Endverbraucher weiter. Das sorgt im Prinzip nur dafür, dass wenn gerade Operationen auf dem Nass laufen, die halt zu Ende gebracht werden können. Sobald das Nass merkt, dass es im Notstrommodus ist, schaltet es sich auch ab, wenn alles abgeschlossen ist. Weil das, also die USV kann in meinem Setup das Nass so ungefähr eine halbe Stunde am Leben halten, was auch reicht, um in Deutschland die allermeisten Stromausfälle irgendwie zu überbrücken. Die sind ja hier eigentlich immer relativ kurz. Aber um sicher zu gehen, fährt dann erstmal alles runter. Weil der Schadensfall halt schon relativ groß sein kann. Sowohl drehende Platten als auch SSDs vertragen das nicht, mit einer Schreiboperation irgendwie einen Strom abgedreht zu bekommen. Da gibt es zwar Techniken, die da so ein bisschen dagegenhalten, aber better safe than sorry, so das Motto der Folge vielleicht. Deswegen da noch die USV dran, damit da auch nichts passieren kann. So, das ist so das physische erste, was du so absichern kannst. Dann ist das nächste, wir brauchen natürlich von diesen Daten ein Backup, weil Raid alleine macht kein Backup, so das Gerät kann kaputt gehen, da kann irgendwas schief gehen, keine Ahnung. Also gibt es ein Backup zu einem S3-förmigen Speicher. S3 kennt man ja, dass der Storage Bucket, also das Protokoll eines Storage Buckets, das AWS, groß gemacht hat. Mittlerweile gibt es Anbieter wie Santa Mer. S3 ist so eine Standardschnittstelle geworden. Und es gibt verschiedene Backup-Tools. Hyper-Backup benutze ich, gibt aber auch Arc-Backup und so. Und die schreiben im Prinzip einfach nur so wie Time-Maschinen von deinem Rechner auf eine externe Platte schreibt. Ich schreibe meine Backup-Software von dem NAS auf einen Online-S3-Speicher. Natürlich verschlüsselt, damit die Daten bei dem Speicheranbieter irgendwie auch nicht eingesehen werden können, da ist so ein Schlüsselverfahren noch vorne dran asymmetrisch ist. Aber ja, das sorgt im Prinzip dafür, dass das nicht, also wie bei dir der Rechner nicht mehr wichtig ist, weil die Daten alle irgendwo anders auch noch liegen, sorgt das bei mir dafür, dass das Nass erstmal nicht mehr wichtig ist, weil die Daten liegen eben alle auch im Backup. Das Backup ist wie dein Time-Mechine-Backup auch versioniert. Das heißt, ich kann da durchgucken, verschiedene Iterationen anschauen, so wie sah dieser Ordner vor einer Woche aus, vor zwei Wochen vor bla bla bla.
SPEAKER_02Und was unterhalten wir uns da kostenpunktmäßig bei 40 Terabyte in irgendeiner Bereichen?
SPEAKER_01Also wir sind nicht alle, also es gibt verschiedene Backup-Ziele, wo verschiedene Daten landen, die sind nicht alle 100% versioniert, weil nicht alle Daten sind so wichtig, dass es irgendwie kritisch ist. Ich zahle für das Hauptbackup 2TB bis zu zwischen 10 und 20 Euro im Monat.
SPEAKER_02Weil du nicht, weil das einiges nicht versioniert, das klingt ja aber auch wie einige sind überhaupt nicht gesichert auf S3-like.
SPEAKER_01Genau. Mein Nass ist auch quasi Backup-Ort für andere Geräte. Und ein Backup vom Backup muss ich nicht machen.
SPEAKER_02Aber was wären andere Kategorien, die du da nicht in S3 schiebst?
SPEAKER_01Was mein Nass zum Beispiel macht, ist jede Programmierbarfolge runterladen, die bei uns im Podcast-Feed erscheint, um einfach so ein laufendes Archiv irgendwie zu haben. Ich bin halt auch so ein Datenhorder. Aber Fun Fact, niemand hier macht das. Ich habe mal Carlo gefragt, ich hab mal Dennis gefragt, wir haben kein Archiv von unseren eigenen Folgen. Das heißt, wenn uns irgendwann mal das CMS abbraucht oder unser Host hat sich verabschiedet, dann wird es sehr schwierig, das alles hier so zu rekonstruieren. Zumindest für die Folgen, die vor mir veröffentlicht worden sind. Und jetzt haben wir da mal so. Und das muss ich halt nicht backuppen. Weil wenn das weg ist, das kann ich aus dem Feed quasi jederzeit wieder runterladen oder so.
SPEAKER_02Es muss ja ein sehr komisches Timing sein, dass beides weg ist gleichzeitig.
SPEAKER_01Ja, genau. Genau, das ist so der eine Schritt. Und jetzt muss man natürlich sagen, mein Backup geht irgendwo online hin, das ist zwar verschlüsselt und bla. Wie sicher das ist, steht wahrscheinlich auf einem anderen Blatt. Und man muss auch sagen, meine ganze Backup-Strategie hilft mir eigentlich primär nicht dagegen, mich irgendwie gegen die NSA oder irgendwelche staatlichen Akteure oder keine Ahnung was zu verteidigen, sondern mein größter Feind bin ich selbst. Oder halt alle anderen in der Familie quasi. Das größte Horrorszenario ist eigentlich eher, jemand hat aus Versehen was gelöscht, da holt sich jemand so ein Verschlüsselungstrojaner oder keine. Also ich glaube, der Endnutzer und das nächstbest dahergelaufene Skriptkredit, ja, sind irgendwie die viel größere Gefahr, als so große, böse, ominöse Hacker, um die man sich irgendwie Sorgen machen müsste. Und ich glaube, auf dem Niveau muss man sich dann irgendwie da auch befinden. Also ich würde niemals irgendwo behaupten, dass meine Backups ultra sicher sind und niemand kommt da ran. Sicherheit ist immer so ein Trade-Off. Ich könnte es noch komplizierter und noch sicherer machen, aber im Notfall muss ich ja auch irgendwie einfach wieder drankommen. Das beste Backup taugt ja nichts, wenn der Wiederherstellungsprozess nicht funktioniert. Von daher, ja. Also, wir machen Online-Backup zu so einem S3-Speicher, wir machen tatsächlich auch noch Online-Backup zu anderen Cloud-Speichern. Also du hast ja wahrscheinlich ein iCloud-Abo zum Beispiel, ja, du hast vielleicht ein Google-Abo, du hast vielleicht einen Microsoft Office 356, äh, 356, ja. 65 aber. 65, genau, mehr Tage im Jahr. Aber und da kommt ja überall so Cloud-Speicher mit. Also habe ich im Prinzip dasselbe Backup nochmal genommen und gesagt, hey, ich habe da eh irgendwie terabyteweise Speicher noch, für den ich quasi bezahle und nicht nutze. Da mache ich auch einfach noch eine Kopie hin, weil kostet mich nicht mehr. Aber von dem gleichen.
SPEAKER_02Nicht andere Ziele, sondern das gleiche Ziel, was auf S3 ist, landet einfach auch noch irgendwo anders.
SPEAKER_01Genau. Ich habe zum Beispiel von meinen Fotos, die zu S3 hochgeladen werden, die liegen auch einfach nochmal in dem Google Drive mit drin, weil da ist halt Platz, der sonst nicht genutzt wird und den bezahle ich eh. Und dann habe ich halt irgendwie ein Backup mehr. Man sollte irgendwie gefühlt immer so ein Backup mehr haben, weil ansonsten läufst du halt Gefahr, sobald dein einer Backup-Anbieter weg ist, den du hast, musst du halt direkt dir einen neuen irgendwie suchen. In dem Moment, wo du mehr Backups hast, ist jeder davon kann wegfallen. Das tut mir nicht weh. Weil ich habe mindestens drei Orte, wo meine Fotos liegen und wenn sich einer davon verabschiedet, denke ich mir, ja, habe ich halt noch zwei andere.
SPEAKER_02Nur kurz zur Realtivierung. Wir sind zwar in der Folge über Backups, aber die These, man sollte mehrere Online-Backups haben. Also die, die so lange zugehört, habe ich sagen, die würden es vielleicht unterschreiben. Ich bin noch nicht dabei, dass wir es auf jeden Fall brauchen.
SPEAKER_01Also auch, also eigentlich solltest auch du mehrere Orte haben. Also was machst du, wenn ein Google Drive sich irgendwie verabschiedet oder so? Ist ja noch lokal auf meinem Mac. Nee, eben nicht, weil bei den meisten modernen Sync-Clients sind ja nur noch so diese komischen Platzhalter-Dateien da. Oder du stellst es so ein, dass wirklich alles vorgehalten wird, lokal.
SPEAKER_02Ja, genau, da müssen wir wieder, wenn wir über. Ich sync ja gar nicht alles in Google Drive, weil das, was da ist, ist immer auch lokal bei mir. Also es ist nur da hoch so. Es ist immer, ich glaube, bis auf Fotos, die halt iCloud-Sync haben und dann teilweise nur in der iCloud sind, ist immer alles auf irgendeinem Gerät von mir und dann dazu noch einfach nur einmal gesynkt. Aber Fotos ist das Einzige, wo theoretisch, wenn iCloud weg wäre, sind sie weg. Was zum Beispiel der Fall war bei, ich habe einen Part, Mist, hätte ich es gehabt, ich habe, als wir, wenn du Musik machst, ist die Sprachmemos-App auf dem iPhone, dass das Ding, mit dem sehr viele Demos und alles mögliche irgendwie einfach immer aufgewickelt, macht das irgendwie auch jeder Musiker, auch selbst als ich mal in Schweden war und mit so professionellen Songler dann zusammengearbeitet habe, war ich verwundert, dass die auch einfach denen ihre Tools sind, die Sprachmemos-App und RIMEzone.com für Reime. Das ist so, weil ich sagte, das machen doch bestimmt nur die Anfänger und ich. Aber die haben genau das gleiche gemacht. Und jetzt ist mittlerweile so, nach irgendeinem iPhone-Backup, die Sprachmemos sind zwar noch alle da, aber die können einfach nicht mehr aus der iCloud geladen werden. Bisschen futsch. Und also, und das war es, wo ich auch sage. Schmerz ein bisschen. Gibt es Schlimmeres, aber schmerzt ein bisschen.
SPEAKER_01Und verstehe mich nicht falsch. Ich würde nicht mich hinstellen und propagieren, morgen schaltet sich irgendwie Google ab und alles ist weg, weil ehrlicherweise hätten wir dann ganz andere Probleme und deine Fotos sind wahrscheinlich ganz unten auf der Prioritätenliste, so wenn Google weg wäre. Aber ich glaube, das Risiko auch da ist eher so ein viel banaleres. Du verlierst halt Zugang zu deinem Konto. Nicht Google ist weg, sondern dein Konto ist weg, weil du hast deine Zugangsdaten verloren, du hast es irgendwie mit mehreren Faktoren abgesichert, an die du nicht mehr rankommst, dein Konto wurde vielleicht fälschlicherweise gesperrt, weil Google irgendein komisches Verhalten festgestellt hat oder sowas. Das ist, glaube ich, die Gefahr, gegen die man sich absichern sollte. Das Geschäftsverhältnis zu dem Anbieter, nicht die Existenz von dem Anbieter.
SPEAKER_02Ja, denke ich auch, ich meine, das ist jetzt der Part auch mit iCloud. Ich habe niemals bisher habe ich nur überhaupt einen Support oder irgendwas gar nicht angefangen, weil ich dachte, die sind wahrscheinlich jetzt eh weg die Daten. Aber sollte ich vielleicht mal machen. Aber ja, da, okay. Mal gucken, was wir am Ende von dieser Folge sage.
SPEAKER_01So, dann haben wir, was haben wir jetzt alles? Wir haben das Nass, wir haben das Online-Backup, wir haben verschiedene andere Dienste. So. Weil ich eh noch ein zweites Nass rumliegen hatte, habe ich folgendes gemacht. Ich habe ein zweites Nass und das ist quasi auch ein Backup-Ziel von meinem ersten Nass.
SPEAKER_02Klar, haben wir die These vor, man sollte öffentlich immer mehrere Backup-Ziele haben.
SPEAKER_01Man sollte mehrere Backup-Ziele haben und man sollte auch so eine gewisse örtliche Redundanz haben, deswegen steht dieses zweite Nass auch nicht bei mir zu Hause, sondern an einem Ort, dem ich vertraue, wo es gutes Internet gibt. Und ist im Prinzip über, ich glaube, das war auch schon mal hier Pick of the Day, Tailscale, so ein VPN-Anbieter sozusagen. Nicht ganz VPN, egal, sagen wir mal, das ist ein VPN. Damit sind quasi alle meine Geräte verbunden, also auch jetzt hier mein iPad irgendwie. Tailscale, um an meinen Nass zu kommen und sowas alles. Und so sind diese beiden Nassgeräte auch miteinander verbunden. Und die machen im Prinzip nichts anderes, als einen gewissen Teil der Daten hin und her zu spiegeln. Weil das ist, eine Spiegelung ist im Prinzip immer die einfachste Art von Backup. Wenn du jetzt dieses verschlüsselte Backup bei S3, bist du das runtergeladen, entschüsselt hast, guckt, welche Version du wieder herstellen musst, bla bla bla bla. Das geht auch, das habe ich auch schon mal gebraucht. Das ist auch gut, wenn man das hat. Aber im Zweifelsfall ist mal eben in so eine Spiegelung reinzuschauen und einfach genau den Stand von eben nochmal ziehen, vollkommen ausreichend. Dementsprechend ist das eine Spiegelung, da werden auch nicht mehrere Versionen irgendwie vorgehalten. Es ist einfach nur so, wie das NAS jetzt hier ist, so ist das NAS da drüben im Prinzip auch eingerichtet. Das NAS an dem zweiten Ort hat im Prinzip genau denselben Schutz wie das primäre. Das heißt, da ist ein Raid eingerichtet, dass es egal ist, ob die Platten sich irgendwie mal verabschieden, weil da komme ich auch nicht in fünf Minuten hin. Da hängt auch eine USV zur Stromversorgung dran, damit ich nicht im Notfall da anrufen muss und sagen kann, hey, mein Nass, was bei dir im Keller steht, kannst du bitte da nochmal irgendwie den Stecker neu reinziehe oder den Knopf drücken oder keine Ahnung was. Weil das soll ja auch für die Leute, die das irgendwie beherbergen, für mich soll das ja kein Hassel irgendwie sein und so. Genau, und dementsprechend haben wir quasi eine lokale Redundanz geschaffen, wir haben eine physische Redundanz geschaffen und wir haben die Kopie lokal und online vorgehalten. So, und das ist im Prinzip schon der allergrößte Teil der Backup-Strategie, so diese verschiedenen Faktoren. Weil du eingangs den Pick erwähnt hast, über den wir da reingekommen sind, diese M-Disks, das war tatsächlich nur so eine Spielreiher geworden, wo ich dachte, okay, das mit dieser physischen Redundanz, das macht ja irgendwie vollkommen Sinn. So, es wäre ja super trivial, einfach mal noch irgendwie eine Platte zu nehmen, die wichtigsten Daten da drauf zu schieben, die Platte irgendwie einzupacken und irgendwo hinzulegen, wo sie halt auch einfach nochmal eine Notfallkopie sein kann.
SPEAKER_02In deinem Bunker im Garten einfach.
SPEAKER_01In meinem Bunker im Garten oder in deinem Bunker, in deinem Garten, weil es soll ja lokal redundanz sein. Es hilft mir nichts, wenn es bei mir ist, weil wenn meine Hütte abbrennt und so alles oder überflutet wird, whatever, sollen die Daten ja nicht alle da sein. Und dann fängt man halt an, sich so damit zu beschäftigen, wie zuverlässig sind so Festplatten in Long-Term-Storage, wenn sie nicht am Strom hängen, was tut man da, was kann man da alles so machen? Und dann kommt man halt so auf diesen ganzen M-Disc-Train so. M-Disks sind im Prinzip eine Weiterentwicklung, würde ich nicht sagen, eine Alternative zu DVDs. Die kommen auch in ähnlichen Speichergrößen wie DVDs, die haben nur ein anderes optisches Medium, wo da reingebrannt wird, was eben ein bisschen länger hält. Und kosten auch ein bisschen mehr. Ich glaube, eine Disk kostet so 3, 4, 5 Euro. Und da kannst du dann deine Daten draufschreiben und dann packst du in so eine Schachtel und. Über welche Größe unterhalten wir uns? Zum M-Disk? Gibt es wie DVDs auch zwischen 5 und 100 GB alles. Ich habe da die 25 GB genommen, nachdem mir gesagt worden ist, das ist so der Sweet Spot, zum einen preislich, zum anderen die Daten, also du musst ein bisschen was damit anfangen können. Mit 5 GB kommst du halt nicht mehr weit. Wenn du auf dem iPhone 2 Minuten ein Video machst, sind 5 GB irgendwie weg. Und das ist, glaube ich, die letzte Größe, die noch ein Layer hat. Also bei Blu-Race ist es ja so, wenn die Daten dichter werden, werden die Daten quasi in mehrere Schichten gebrannt. Und die 25er Disk kommt quasi mit einer Schicht aus, das heißt, die hat auch am wenigsten mechanische Anfälligkeit einfach. Da kann keine andere Schicht kaputt gehen, da kann sich kein Lösungsmittel dazwischen trennen, da ist alles irgendwie simpel. Und das ist ja das, was man von Long-Term-Storage eigentlich erwartet. Keep it stupid simple. Und ja, deswegen habe ich die genommen. Und dann ist es, also ich meine, die CDs haben wir früher alle gebrannt, ja. Schmeißt du da rein, wartest ein bisschen, tust du wieder raus und dann wird sie halt eingelagert. Ehrlicherweise keine Ahnung, ob ich das jemals wieder brauchen werde. Das Ironische ist ja auch, das Versprechen, was sie so abgeben, mehrere hundert Jahre Haltbarkeit, mehrere Jahrzehnte Haltbarkeit auf jeden Fall, bla bla. Also ich frage mich da dann ehrlicherweise, ist das Lesegerät halt überhaupt dann noch da? Das wäre ja wie, als hätte vor 30 Jahren jemand super viel Daten auf Disketten geschrieben. So, und jetzt willst du die irgendwie recovern. Wo findest du noch Diskettenleser? Es gibt tatsächlich noch welche, ich habe in Vorbereitung in dieser Folge mal geschaut. Man kann noch Diskettenlesegeräte kaufen, aber es wird halt, glaube ich, immer schwerer. Hast du nicht drei Lesegeräte dazu auch noch mit vergraben? Nee, also die sind tatsächlich nicht so günstig. Irgendwo ist es ja auch eine Budgetfrage am Ende des Tages, ja. Und ich glaube, dieses Brenner-Lesekombi-Dingsgerät USB-C, das hat irgendwie so 150, 200 Euro gekostet. Und da kaufe ich nicht spontan mal 3, 4, 5 von, um die irgendwo im Garten zu verstecken oder so. Das nicht. Aber im Prinzip kann jedes optische Laufwerk, also du brauchst kein besonderes Laufwerk, um die lesen zu können. Du brauchst nur ein besonderes Laufwerk, um sie schreiben zu können. Von daher hoffe ich, dass sich das irgendwie vielleicht auch noch einfach in ein paar Jahrzehnten auftreiben lässt, sondern wieder. Oder vielleicht auch einfach gar nicht gebraucht wird. Also das ist ja das Vorsorgeparadox, das geht ja überall in Gesundheit, in Katastrophenabwehr, bei Backups. Im Idealfall investierst du viel Zeit und Geld und brauchst es niemals. Also wir können uns hier in 50 Jahren wieder treffen, wenn wir alle irgendwie hier kurz vorm Hops gehen sind und dann sagen alle, ah Jan, die ganzen Backups, die du gemacht hast, die ganze Zeit, die du investiert hast, nie hast du es gebraucht. Und wahrscheinlich werden sie recht haben, weil es einfach gut gelaufen ist. Es lohnt sich halt nur für den wahrscheinlich oder unwahrscheinlichen Fall, dass es halt auch mal schief geht.
SPEAKER_02Ja, das stimmt. Das ist im Endeffekt der gleiche Part mit Versicherung. Falls wir uns über Versicherungen unterhalten würden, ich würde sagen, da bin ich auch an dem Spektrum von, da würden sich ein paar an den Kopf greifen, welche Versicherung ich nicht habe.
SPEAKER_01Also weil du wirst jetzt nicht überrascht sein, aber ich bin auch wahrscheinlich eher über als unterversichert. Ja, du wirst nicht überrascht sein, ich bin definitiv unterversichert. Und deswegen muss man halt irgendwo versuchen, da so eine Grenze zu ziehen von was ist es halt irgendwie einem Wert und was will man machen. Also, wie du eingangs schon gesagt hast, so mein ganzes Setup schlägt es massiv über die Stränge. Ja, ist es unendlich teuer? Ja, auf jeden Fall. Aber macht es halt irgendwie Spaß, darüber nachzudenken, diese Edgecasts abzudecken und irgendwie auch einfach mit einem guten Gewissen irgendwie diese ganzen Daten da hornen zu können, auf jeden Fall.
SPEAKER_02Ich muss auch sagen, eigentlich auch, wenn man sich mal anfängt, wieder darüber unterhalten, nass hat mich ja schon wieder ein bisschen in den Fingern gekitzelt. Ich habe ja auch ein Synology im Keller, es war bei irgendwie der Alte von meinem Onkel und so, und irgendwie gefühlt, dass ich das dann immer benutzt habe, mal meine Bilder darauf sinken wollte, das war alles so ewig langsam und so, dass mir einfach keinen Spaß gemacht hat. So, aber wie du gerade sagst, jetzt irgendwie bin ich auch mittlerweile im Tail-Scale-Game eigentlich in erster Linie getrieben durch meinen Home Assistant, als auch meinen Hermes-Agent, so den ich irgendwo bei Hetzen erlaufen habe, und gerne halt irgendwie das alles per VPN abgesichert haben will. Und eigentlich denke ich jetzt so, ich könnte auch mal wieder eigentlich ins NAS-Game einsteigen. So, es ist eigentlich, es ist ja eigentlich schon ganz nett, auch gerade die Bilder und sowas, alles dann doch nochmal da gesichert zu haben.
SPEAKER_01Kleine Radnotiz zu deinem NAS. Wie gesagt, meinst du auch so ein Synology? Die werden massiv schneller, wenn du da eine SSD als Cache einbaust. Damit er nicht einfach bei jeder Operation irgendwie auf deine rotierenden Platten irgendwie zugreifen muss. SSD-Cache hat wunderbewirkt.
SPEAKER_02Das siehst du mal. Ich glaube, es war bei mir auch fertig. Was hast du für eine Internetverbindung daheim so? Eine Hunderter. Und die hat, hat die auch 100 ab oder hat die? Nee, nee, nee, die hat 40 ab, glaube ich. Okay, das heißt, das habe ich, glaube ich, aus typisches O2, O2 DSL-Vertrag. Okay, na, vielleicht. Also um den ganzen Backup-Sachen, naja, ja, aber eine NAS. Aber da denke ich, eigentlich kannst du auch nicht anfangen mit nur einer NAS. Ich meine, da würde ich schon auch sagen, da ist Single Point of Failure eigentlich echt erhöht im Vergleich zu dem, was ich jetzt habe. Das ist wiederum das, was ich wieder denke, ja.
SPEAKER_01Ja, aber dann mach doch so ein Online-Backup,1 einfach. Du musst ja nicht dir ein zweites Nass gleich irgendwie anschaffen oder so. Ja, stimmt schon. Ich bin Online-Backup, weißt du? Ich bin ja, also das muss man vielleicht auch mal dazu sagen, dieses ganze Setup bei mir, das ist ja auch hart organisch gewachsen. Ich bin ja auf keinen Fall irgendwie eingestiegen, dass ich, weiß ich nicht, zum Mediamarkt gefahren und gesagt habe, hier, ich bräuchte 20 Terabyte, zwei NAS, diesen DVD-Brenner da vorne, ein paar von diesen M-Disks und dann baue ich das alles zu Hause zusammen. Sondern das hat irgendwann mal angefangen mit einem kleinen Mac Mini, der so mein erster Server war.
SPEAKER_02Ich hatte es dieses Jahr keinen Urlaub, aber keine Angst, unsere Daten sind ab jetzt sicher.
SPEAKER_01Ja, also wahrscheinlich, da wird schon so ein Urlaub zusammenkommen, wenn man das alles zusammenlöst. Du hast am Anfang einen Punkt gemacht, der tatsächlich das. Das ist der Single Point of Failure in diesem ganzen Setup. Ich. Weil dieses ganze Setup, was du also hast, das ist überhaupt nicht dokumentiert. Diese Podcast-Folge ist das größte, was jemals an Dokumentation irgendwie dazu entstanden ist. Vielleicht sollte ich das irgendwie meiner Familie vermachen oder mit dem Zweifelsfall wissen, was irgendwie alles stattgeht. Aber tatsächlich hängt halt einfach viel an mir. Klassisches Busproblem, wenn ich jetzt morgen weg bin, niemand würde, glaube ich, wissen, wie dieses Setup irgendwie zu betreiben ist. Im Zweifelsfall würden sie alle noch einmal an ihre Daten kommen, solange alles quasi gut geht und weiterläuft. Aber sobald der erste Fehlerfall auftritt, dann wird es quasi schwierig.
SPEAKER_02Das ist, da hatte ich letztens auch bei uns in Filme mit einem irgendwie die Diskussion drüber, dass ich darüber nachdenke mit meinen ganzen Heimautomatisierungen und so. Ja, ja.
SPEAKER_01Same, zu Hause auch.
SPEAKER_02Also eigentlich, ich baue da wieder wie du auf AI und dann irgendwie Auffindbarkeit von Bildern, weil AI irgendwie besser wird, setzt, setze ich eigentlich darauf, dass ich sage, okay, bis dahin muss meine AI einfach so gut sein, dass meine Frau, wenn ich mal, die Wahrscheinlichkeit, dass wir Männer vor unseren Frauen sterben, ist relativ hoch, dass ich, wenn ich vorher sterben sollte, dass sie nicht in einem Haus sitzt, wo sie am Ende, wenn nur einmal kaputt geht, also nach und nach das Haus zusammenfällt und sie davon nichts mehr reparieren kann. Und dass halt der AI-Agent da ist und ihr hilft und irgendwie alles weiß. Aber das wirklich, da denke ich auch manchmal, wie viel, wie weit sollte ich's treiben, weil wenn ich nicht mehr da bin, hat niemand mehr eine Ahnung, was hier eigentlich passiert.
SPEAKER_01Ja, und also Ahnung ist ja tatsächlich das eine, aber so Zugriff ist ja auch das andere. Also wenn ich, wie gesagt, da sind du brauchst Zugänge auf diese beiden nass Systeme drauf, du brauchst Zugänge zu diesen Online-Backup-Services. Also ich glaube, Zugänge, Vererben und so ein Fallback dafür zu haben, das ist irgendwie für mich auch noch so ein komplett ungelöstes Problem, wenn deine Antwort nicht einfach lautet, druck eine Passwortliste aus. Und das reicht ja heutzutage auch oftmals nicht mehr. Du hast irgendwie einen zweiten Faktor, du hast einen Passkey, du hast One-Time-Passwort, so keine Ahnung. Also die klassische Passwortliste tut es ja irgendwie auch nicht mehr.
SPEAKER_02Deswegen ist also mein Hoffnung ein bisschen halt OnePassword-Family-Shared so ein bisschen, aber das ist trotzdem die Frage, du musst halt wissen, wo gibt es Dinge, wo du Passwörter eingeben kannst. Also eigentlich bräuchte man wie so eine Art lebende Dokumentation über Dinge, wo liegen relevante Dinge, wo kann man auf was zugreifen, wie hängt was miteinander zusammen. Wir müssen einfach einmal im Jahr fahren wir mal halt so eine Folge, wo wir einfach über unsere Setup so reden. Also genau, wo liegen unsere Finanzen und so, aber es auf jeden Fall nicht ausgenutzt werden kann. Einfach so für uns und unsere Frauen. Eine Folge für unsere Frauen. Unser Nachlass. Jan und Fabis Nachlass. Am Ende, da hoffe ich aber wirklich am Ende so ein bisschen auch auf, deswegen jetzt auch ein bisschen Hames Agent irgendwie eigenes Knowledge irgendwie aufbauen, eigenes Knowledge Space, wo ich denke, da soll am Ende, es soll irgendwo ein Knowledge Space drin sein, wo diese ganzen Dinge dokumentiert sind und man eine AI fragen kann.
SPEAKER_01Okay, doofe Frage, weil du gerade deinen Agent ansprichst, vielleicht kann ich dich damit nochmal hocken. Ich habe ja auch so ein Agent zu Hause auf so einer kleinen Kiste laufen. Und mit das erste, was ich gemacht habe, als er lief, war Backup. Genau, ein Backup einzurechen. Also bei dem Agent aus zwei Gründen. Das eine, wie du sagst, da entsteht ja Arbeit am Ende des Tages, irgendwelche Artefakte, die du aufheben willst, also willst du die aufheben. Und ehrlicherweise, weil ich auch nicht so viel Vertrauen in dieses Gesamtsystem hatte, ja, um dann irgendwie sagen zu können, okay, ich mache da einen Rollback auf letzte Woche oder der hat sich irgendwie zerschossen oder ich hab was, ne, ich meinst ja so ein Spielzeug auch so ein bisschen, ich hab was umkonfiguriert, bla. Dementsprechend war für mich da irgendwie Backup von Anfang an irgendwie mit dabei. Wenn du jetzt sagst, du hast so einen Hermes-Agent, der super viel bei dir zu Hause macht, wie safe ist der denn?
SPEAKER_02Da ist wieder so mein Spaß.
SPEAKER_01Weil der hat ja, der schreibt ja nicht in deine Cloud, oder?
SPEAKER_02Ne, doch, am Ende schreibt er, bei mir ist ein privates GitHub-Repo, bei mir ist der Sync über einem GitHub-Ro. Da hast du auch wieder meine selbe Backup-Strategie mit, es liegt auf dem Hetzner-Server, beim Agenten, es liegt lokal auf meinem Mac, weil es immer gesynkt ist. Und es ist auf, liegt in einem GitHub-Repo, aber sozusagen immer eigentlich, meine Backup-Strategie ist immer lokal plus irgendein Cloud-Service und dann ist oft auch GitHub die Antwort.
SPEAKER_01Okay, aber ich meine, wenn du ihn schon mal irgendwo hast, dann ist das schon mal okay. Und wenn sein Wissen nur in einem GitHub-Repo liegt oder in einem gesüngten Obsidian wollt oder sowas.
SPEAKER_02Ja, das wäre ansonsten auch auf jeden Fall zugefährlich, ja, aber das ist, GitHub ist der Sync-Punkt.
SPEAKER_01Und dein, du hast Home Assistant Setup, ne?
SPEAKER_02Ja. Google Drive. Im Google Drive. Der Sback, der macht tägliches Backup ins Drive. Ah, mit der Home Assistant Backup-Funktion, genau. Genau, ja. Was gibt es sonst noch zu backuppen? Was Backups du mehr als die normale Konfiguration, also den normalen Home Assistant Backup?
SPEAKER_01Ich mache ehrlicherweise weiß ich gar nicht, was ich alles backup habe, weil bei mir läuft Home Assistant in einem Docker-Container auf dem NAS und bei mir wird einfach regelmäßig, also alle Docker-Container werden einfach aufgehoben. Ja, ich glaube, damit haben wir so die meisten Punkte irgendwie erledigt. Vielleicht eine kurze Randnotiz noch, weil wir haben so ein bisschen die Sonority-Toolchain erwähnt und ich wollte nur nochmal klarstellen, dass man da auf keinen Fall irgendwie auf kommerzielle Produkte irgendwie angewiesen ist. Es gibt mit, ich glaube, Image war hier auch schon mal ein Pick of the Day und Ente, diese beiden so Google-Fotos-Alternativen, die man selber hosten kann. Dasselbe gibt es für Files und Drive-Anwendungen auch. So Nextcloud SyncThing kann man sich irgendwie sich alles mal anschauen.
SPEAKER_02Das sind Open-Source-Varianten, die aber auf einem separaten Server liegen oder auch Dinge, die du theoretisch auf Synology installieren kannst.
SPEAKER_01Sowohl als auch. Du kannst es auf jedem Server installieren. Wie gesagt, bei mir läuft auch viel Zeug auf Synology, einfach in Docker-Containern, aber man braucht kein anderes kommerzielles Angebot, wollte ich nicht mal sagen sollen. Ich nutze viel von dem Synology-Zeug, weil es einfach da ist und auf dem Nass läuft und dann wird es automatisch gebackt auch, aber geupdatet und muss mich da um nicht so viel kümmern. Aber man kann es auch mit noch mehr Hands-on machen, wenn man machen will. Aber da bin ich ehrlicherweise so ein bisschen von weg. Ich war früher einer von den Verrückten, der auch so ihren eigenen E-Mail-Server und sowas gehostet haben. Das will man auch einfach nicht. Also irgendwann hat man halt auch keine Zeit mehr für sowas. Man sollte es vielleicht mal gemacht haben, um zu lernen, was so dazugehört und warum das vielleicht nicht ganz trivial ist und bla. Aber ich glaube, das dauerhaft selber zu machen, da muss man schon ein besonderes Faible für haben.
SPEAKER_02Besonderes Faible oder besonders viel Zeit, ja. Es ist wie bei vielen Dingen, ja. Ja, cool. Vielen Dank für den Einblick in dieses Schwurblatum. Ne, ich bin mal gespannt, also gib gerne mal Feedback von allen Leuten, die ja gesagt haben, sie wollen diese Folge haben, die ich übrigens wirklich sehr interessant fand. Ich meine, ich nehme mich ja gerne ein bisschen Hops, aber ich finde es ja selbst schon interessant und mein Nerdherz schlägt da auf jeden Fall auch ein bisschen höher und eigentlich würde mir das auch Spaß machen. Es ist nur, ja, ich glaube, da bin ich zu risikoaffin dafür. Aber sollte ich vielleicht ein bisschen weniger sein, du hast mich dazu gebracht. Aber sagt gerne mal, habt ihr jetzt das, ist in eurer Sichtweise, die jetzt wollten, dass der Jan darüber redet, der Jan da schon nerdig unterwegs oder denkt ihr so, was waren das für Basics? Ihr seid viel krasser unterwegs. Also schickt uns gerne nochmal ein paar Infos, wie ist so, wo seid ihr auf der Richterskala für Backup-Strategien?
SPEAKER_01Und ja, und vielleicht auch, wo seid ihr auf der Think-Skala? Also wenn ihr so jetzt sehr skeptisch in diese Folge reingegangen seid, konnten wir euch so ein bisschen dazu bewegen, vielleicht nochmal darüber, vielleicht auch nur nachzudenken, so im ersten Schritt. Einmal nochmal zu schauen, okay, vielleicht ist mein, weiß ich nicht, iCloud Drive, OneDrive, was auch immer, vielleicht ist das nicht das Ende aller Dinge.
SPEAKER_02Ja, ich sollte schon nochmal drüber nachdenken. Und vielleicht auch noch ein, zwei Versicherungen abschließen. Hausrad wäre gut, habe ich gehört.
SPEAKER_00Oh, Fabi. Du willst mich nur triggern, oder?
SPEAKER_01Aber du hast doch jetzt eine Photovoltaikanlage. Ja. Ist die in deiner Versicherung mit drin? Was weiß ich? Ich hab so, ich habe, seitdem ich eine Photovoltaikanlage habe, keine Versicherung angepasst. Ja, dann sollst du vielleicht mal in deiner Hausversicherung Elementarschaden und sowas, ne? Weil die kann ja auch mal kaputt gehen, da geht es auch gleich um viel Geld.
SPEAKER_02Ja, könnte ich mal machen. Nachdem ich eine Backup-Strategie gemacht habe, schaue ich mal meine Hausversicherung rein. Aber nee, guter Punkt. Das könnte ich vielleicht mal machen. Wenigstens mal in meine bestehenden Versicherungen reinschauen. Also dann, Jan, vielen Dank, dass du uns hast teilhaben lassen an diesen Strategien. Und genau, schick Feedback an podcast.programmier.bar oder über unsere Social Media Kanäle. Immer gerne. Bis dann, macht's gut. Bis dann. Ciao.
SPEAKER_01Ciao, ciao.