programmier.bar – der Podcast für App- und Webentwicklung
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News 34/26: Pass-ta-key-Passkey-Angriff // Stripe kauft OpenRouter // Mistral baut AI-Infrastruktur // Deepseek Harness // Cloudflare Kitesurf // AI und Coding Interviews
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Diese Woche geht’s um eine Passkey-Attacke, die harmloser ist, als ihr Name vermuten lässt, Stripes Milliarden-Deal mit Open Router, Mistrals neue Rolle als europäischer Infrastruktur-Anbieter, DeepSeeks radikal modularen Agent-Harness, Cloudflares Browser für AI-Agenten und um die Frage, ob Coding-Interviews wirklich aussterben.
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Dave nimmt sich die sogenannten „Pass-ta-key“-Angriffe vor. Was auf den ersten Blick nach dem Ende von Passkeys klingt, entpuppt sich aber als etwas ganz anderes. Fazit: Passkeys selbst bleiben sicher. Wer tiefer einsteigen will, findet mehr dazu in unserem Deep Dive mit Martina Kraus.
Stripe will das KI-Modell-Gateway Open Router für 7 Milliarden Dollar übernehmen und wir erläutern, warum das eigentlich naheliegend ist. Mistral öffnet sich derweil strategisch: Statt nur eigene Modelle anzubieten, positioniert sich das Unternehmen zunehmend als europäischer Infrastruktur-Anbieter und öffnet gleichzeitig seine Plattform für externe Modelle, den Anfang macht GLM-5.2.
Fabi bringt DeepSeeks neuen Agent-Harness mit, kurz „DeepSeek Harness“. Der Clou daran: Wirklich alles ist ein Plugin, nicht nur Modelle und Tools, sondern auch der Agent-Loop selbst, der bei den meisten anderen Harnessen wie Claude Code oder Codex fest eingebaut ist. Das macht das System extrem flexibel und bringt sogar einen eigenen Plugin-Marktplatz mit. Für wen sich das lohnt und bei wem Convenience wichtiger ist, hört ihr in der Diskussion.
Anschließend geht’s um Kitesurf, Cloudflares neuen Browser, der nicht für Menschen, sondern für AI-Agenten gebaut wurde. Für typische Agenten-Aufgaben wie Screenshots oder HTML-Extraktion braucht der Browser deutlich weniger Speicher und Rechenleistung, kostenlos nutzbar ist er aktuell in der Beta über Cloudflares Browser-Rendering-Produkt.
Zum Abschluss diskutiert die Runde einen Blogpost von start.dev, der behauptet: Coding-Interviews sind nicht so tot wie auf Social Media gerne behauptet wird. Die Crew diskutiert, worum es bei einem Coding-Interview eigentlich geht, welche Aufgabenstellungen dafür geeignet sind und wo der Einsatz von KI sinnvoll ist. Bei Lotum hat sich die Anforderung an neue Entwickler:innen laut Dennis inhaltlich kaum verändert, wohl aber das Framing der Stellenausschreibungen.
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen News-Ausgabe der Programmierbar. Heute schon in Kalenderwoche 34 und die Folge ist voll voll. Nicht nur an Personen, sondern auch an Themen. Wir haben heute am Start neben dem Jan-Gregor Inggetriebel noch den Dave Acker, David Kuschitzki.
SPEAKER_02Moin, was geht? Ich bin Dennis Becker. Hallo und ich bin der Fabi Finkai. Und zusammen sind wir Doppel D.
SPEAKER_01Oh Gott, das. Das konnte ich mir nicht nehmen lassen. Alter, aber war das vorbereitet? Nee, ich wollte gerade sagen, es war komplett jetzt, also, ich habe spontan gesagt, oder war gut, dass Jan auch vorbereitet war.
SPEAKER_02Und Jan, du hast die Baubeiden haben es abgespielt.
SPEAKER_01Ich hab das abgespielt.
SPEAKER_05Ich wusste, dass wir irgendwann auf Doppel-D kommen, diese Nummer. Ich wusste nur nicht, dass Dave so schnell hinkommt, aber ich war halt. Oh, nicht schlecht. Oh Jan, das ist ja nicht so.
SPEAKER_02Meint der Dave natürlich nur Dennis und Dave. Jan und ich haben nichts damit zu tun. Genau, erzählen wir mal was das ist.
SPEAKER_01Wir waren einfach nur Zeugen.
SPEAKER_00Jan und Fabi fangen ja auch nicht an mit D im Namen. Deswegen könnte ja gar nicht Doppel-D sein.
SPEAKER_03Genau, und damit ihr euch völlig für verrückt erklärt, ganz kurz im Kontext, wir hatten bei Lotum letzten Freitag unser Sommerfest und das war im Festival-Style dieses Jahr und wo eigentlich verschiedenste Bands auftreten sollten. Am Ende eine professionelle und sehr gute Band. Doppel-D, kurz den Namen nochmal. Fayette. Fayette, lieber Grüße an Fayette. War da, die da waren und Dave hat irgendwie Dienst, oder nee, tatsächlich ein paar Wochen vorher, hat gesagt, hey, lass uns da doch was machen irgendwie, du hast doch irgendwie Bock auch da drauf. Und wir haben beide in unseren Clifton-Strength Tatkraft stehen, was dazu führt, dass wir einfach so, ja, geil, das machen wir, finden wir gut. So, dann war ich drei Wochen im Urlaub. Nein, aber wirklich, genauso haben wir es abgemacht. Und dann war ich drei Wochen im Urlaub und dann hatten wir noch fünf Tage Zeit und dann haben wir gesagt, okay, jetzt brauchen wir einen Song, jetzt brauchen wir ein Konzept. Und dann haben wir ein Set auf die Bühne gezimmert mit drei Songs aus unterschiedlichen Genres. Und unser Künstlername ist Doppel-D. Und unser erster Song, der rausgekommen ist, heißt.
SPEAKER_00Ist auch Doppel-D. Sehr passend, sehr passend. Und es war D wie Durst und D wie Druck. Und D wie dicht manchmal, da war es Triple D.
SPEAKER_02Die Genres werden ja sehr unterschiedlich. Das war ja das Genre so Mallorca-Ballermann-Richtliche.
SPEAKER_03Wann geht die Tour los? Wir lassen das hoffentlich von Carlo nochmal professionell abmischen und produzieren und dann geht es erstmal auf Spotify. Dann holen wir all die, oh, das ist gut, hier programmierbar. Erstmal alle programmierbar, Leute. Alter, könnt ihr auf der Programmiercons vielleicht nochmal.
SPEAKER_01Hier wird gerade gekocht, Land. Hier wird gerade gekocht. Aber dann solltet ihr vielleicht mit dem Ding auch nochmal üben. Okay. Jetzt wird hier geschossen. Das wäre krass.
SPEAKER_03Da war doch voll viel Autotune drauf, oder? Bei dir auch? Ich glaube schon.
SPEAKER_00Ja, aber das Ding ist, ich glaube, ich habe den Key verkackt tatsächlich. Ich habe den falschen Key gegeben. Und dadurch klang es ein bisschen oft. Das heißt, unsere Tontöne wurden korrigiert, aber auf die falsche Tonart ist er. Naja, okay.
SPEAKER_02Andererseits kann man sagen, gehört auch zum Charme. Ja, genau. War aber bewusst so gemacht. Also lass uns vielleicht mal wissen, ob auf der Programmierkon hier Doppel-D auftreten soll, ob Dave und Dennis zwei Tage vorher nochmal Vollgas geben sollen, um nochmal ein noch geileres Set auf die Beine zu stellen. Sehr gut.
SPEAKER_04Ja, Mann. Neben Doppel-D haben wir heute als Themen Passkeys. Wir sprechen über Mistrial und Stripe, wir sprechen über Kitesurfing und diesmal nicht von Dennis. Wir sprechen über DeepSeek und wir diskutieren am Ende nochmal über Coding-Interviews und was sich da gerade alles so tut. Aber vorher gibt es ein bisschen Housekeeping und mit dem größten Punkt darf Dennis anfangen.
SPEAKER_03Ja, richtig. Wir hatten es, glaube ich, schon mal in den AI-News und auch hier angedeutet, dass wir darüber überlegen, was wir mit unseren Formaten machen. Denn wir haben ja seit, boah, ich glaube, anderthalb Jahren oder wie lange ist es jetzt schon, haben wir angefangen, AI-News explizit zu machen. Und die AI-News waren in den ersten Monaten wirklich sehr, sehr technisch. Es ging so, ne, wie ist die Architektur darum, welche Modelle kommen raus? Es ging um die Anzahl der Parameter, Mix of Experts und so weiter. Also sehr so, ja, was ist so Bleeding Edge, was die Technologie angeht. Und natürlich merken wir heute, dass irgendwie die regulären News, die eigentlich ja unsere Bubble so ein bisschen beschreibt, was sind die Tools, was sind die Updates gewesen zu Frameworks etc., dass das immer mehr zusammenkommt. Erstens, die AI-News sind immer produktlastiger und tool-lastiger geworden. Und die normalen News entwickeln sich natürlich auch dahin, weil unser Alltag sich immer mehr darum dreht, dass wir diese Tools einsetzen in unserem täglichen Doing. Und von daher wir nicht mehr so richtig den Sinn sehen, das Ganze aufzusplitten und von daher jetzt News aus beiden Bereichen einfach in die News nehmen. Ich glaube, von daher gar nicht mehr so hart irgendwie nur so Model-Updates und das sind die Parameter, die wir jetzt haben, aber das hatten wir in den AI-News auch in der letzten Zeit sowieso nicht mehr so stark, sondern eher die Themen nehmen und versuchen, da ein bisschen mehr Kontext zu geben und sie einzuordnen, was unsere Meinung dazu ist. Genau. Und damit hoffen wir, aber auch gerne hier Feedback wie immer an Podcaster programmierbar. Hoffen wir Leute jetzt nicht zu verschrecken, die vielleicht mal am Anfang die AI-News gehört haben und gesagt haben, oh, das ist ja gar nichts für uns. Sondern das ist natürlich heute viel praxisnäher und näher an dem, was man täglich tut. Genau. Und heute fangen wir, glaube ich, schon, das ist jetzt gar nicht so bewusst vorher entschieden worden, aber es ist sowieso schon ein Mix aus News und AI-News, den es länger hier gibt. So wird auch die heutige Folge sein. Genau. Und Philipp, den ihr exklusiv aus den AI-News kennt, ist weiterhin eingeladen und kann je nach Verfügbarkeit gerne dazukommen. Und ja, wird voraussichtlich auch erstmal weiter alle 14 Tage mit in den News dabei sein.
SPEAKER_04Wunderbar, das war der erste Teil vom Housekeeping. Ich mache den Rest und zwar haben wir ein Meetup und zwar am 17. September. Seid ihr alle wieder herzlich eingeladen, bei uns im Bad Naheim in die Saline zu kommen. Und es ist ein ganz besonderes Meetup. Wir machen nämlich, was machen wir immer am Ende des Sommers? Ein Programmierbar. Und es ist ein ganz besonderes Programmierbar, weil.
SPEAKER_02Das ist nämlich der Smash Barbecue. Oder Fabi? Ja, Smash Burger. Ich werde am Grill stehen, aber nicht, weil ich das besonders gut kann, sondern weil ich es mir eigentlich zeigen lassen möchte, weil der Grischer, der ja auch schon hier zu Gast war, die sehr gut im Smashburger machen ist und die sie immer mal probieren wollten, haben gesagt, komm, dann lass doch direkt alle Programmierbarhörer oder die auf dem Meetup sind zumindest, auch mitprobieren. Und wir stellen uns an den Grill und machen einen geilen Smashburger für euch. Richtig guter Salespitch, Fabi. Ich stehe am Grill, weil ich das nicht so gut kann. Also ich bin generell super gut im Grillen, nur Smashburger kann ich noch nicht so gut, aber wir haben ja, wenn jemand mir das Handwerk zeigt, ich bin schnell im Lernen. Vielleicht, Tipp, nicht den ersten Burger von mir nehmen. Nimm so ab dem dritten wird es, glaube ich, richtig geil. Geil. Smashburger hast du schon mal gegessen, oder? Ja, also wie viel. Ist nicht das, was es bei Five Guys gibt, irgendwie Smash? Ich weiß gar nicht genau. Ich weiß es auch gar nicht. Ich habe schon mal ein YouTube-Video.
SPEAKER_00Ich habe über Smashburger gesehen. Ist das Smashburger am Freitag? Achso, ja, okay.
SPEAKER_04Ja, das, was es bei uns Freitag gibt, das geht schon in die Richtung. Das ist schon.
SPEAKER_00Achso, ja, okay. Dann findest du nicht so geil, oder? Du Vegetarier findest du nicht. Nee, das Ding ist, also man muss ja sagen, oft das, was es in Veggie gibt, ist ja immer die schlechtere Variante. Und deswegen bin ich ja nicht so hype drauf. Aber.
SPEAKER_02Aber ich glaube, also ich habe, glaube ich Grisch hat irgendwas mit Beyond Meat oder sowas gemacht.
SPEAKER_00Oh ja, die sind wirklich krass. Die Beyond Meat Burger sind wirklich krass. Okay, also Maybe, May. Ich glaube an Let's Post.
SPEAKER_04Neben den Burgern gibt es am 17. September natürlich auch einen Talk, wie immer bei uns. Wie? Ach so, also ist ja auch ein Meetup. Es gibt auch Content, nicht nur Essen so. Content für Magen und Kopf. Und zwar haben wir einen Talk, den es ansonsten bei der Programmierkon gibt, für euch quasi als Preview auf die Konferenz und zwar von Tobi, der hier bei uns im BI-Team ist. Der wird einen Talk halten über KI-Bilder-Upscaling und wie das so funktioniert und wie man das am besten betreiben kann. Das wird, glaube ich, auch ganz cool. Da haben wir ja schon, Fabi war da, glaube ich, auch so ein bisschen mit involviert, was wir hier bei Lotum alles gelernt haben. Und da gibt es, glaube ich, ein paar coole Insights und Sachen, die man zu Hause nachprobieren kann, sozusagen. Deshalb rechtzeitig anmelden unter Programmier.bar ist die Anmeldung schon da, fällt euch zum Meetup, könnt ihr euch anmelden und dann wissen wir auch, wie viele Burger Fabi vorbestellen muss. Das sieht aus. So. Und natürlich darf auch nicht fehlen der obligatorische Hinweis, die Programmierkon, 25.26. November. Wir sind im letzten Drittel der Tickets angekommen. So. Und das ist nur noch eine Frage der Zeit, bis hier ausverkauft ist. Von daher, wer jetzt noch keins hat, sollte sich vielleicht beeilen. Wir freuen uns. Wir freuen uns, falls es ausverkauft wird, gibt es auch Nachtisch. Was heißt denn hier? Falls. Also wir gehen ja schon davon aus, dass es ausverkauft wird. Sobald es.
SPEAKER_03Also warte, es gibt Nachtisch, das ist die Aussage eigentlich. Wenn.
SPEAKER_04Okay. Also ich habe das Catering-Angebot ja gesehen, so ein Nachtisch würde sich lohnen, wenn wir den mitbestellen. Fände ich. Oh.
SPEAKER_00Würde es ein Pastage der Nata geben? Nein. Okay.
SPEAKER_02Und Dave gibt sein Ticket wieder ab. Ich bin nicht dabei bei der Konferenz. Meint ihr, wir schaffen es eigentlich noch nach zehn Minuten auch noch zu Inhalten zu kommen? Nein.
SPEAKER_04Doch, ich wollte ja gerade den Übergang schon zu Dave da machen. Kürzeste Folge wird heute. Kürzeste Folge ever. Besonders im Team. Oh Gott, Dave, erzähl uns was zu Parskis.
SPEAKER_00Los geht's. Oh oh, Dave fängt auch noch an. Ah, let's go, Parskis. Nee, genau, Parskis, ich weiß nicht, das habt ihr natürlich auf all euren Informations-News-Channel mitbekommen. Große Schlagwellen, was Parskis angeht. Parskis sind komplett RIP, wurden jetzt gehackt, nicht mehr sicher, alles geht in Bach runter. Man kann Parskis jetzt nicht mehr nutzen. Hat eine Forschungsgruppe herausgefunden. Okay. Aber es ist tatsächlich so, wenn man jetzt Parskis geknackt oder Pasta Key, also man denkt an Nudeln, aber es ist eher gemeint von wegen Parsty, Pasta Key, als Angriff auf Parskis. War jetzt relativ groß überall. Aber ehrlicherweise, ich habe mal reingeschaut und man muss sagen, ganz so schlimm steht es um die Parskis jetzt nicht. Vielleicht erstmal so als Kurz Refresher anfangen, was Parskis sind. Vielleicht auch erstmal generell hier der Hinweis, wir haben auch ein Deep Dive zu Parskis. Kann man, glaube ich, sehr gut an der Stelle anbringen. Mit der Martina Kraus. Da reden wir über Parskis. Coole Folge, gerne reinhören. Auch Werbung für die Programmierkon an der Stelle, weil Martina wird auch da sein auf der Programmierkon. Von daher direkt den Doppelpack. Über Parskis sprechen auch. Oh, okay, sehr gut. Also das ist dreifach passend. Genau. Und zwar, Parskis gelten eigentlich als sehr sicher und eigentlich als der neue moderne Standard. Das funktioniert so, du hast auf dem Server einen öffentlichen Key, den kennt der Server und der fragt dann dich lokal auf deinem Gerät so, hey, was ist denn hier jetzt die passende Antwort und du hast einen privaten Key auf deinem Gerät. So, und dann kannst du dich darüber authentifizieren, du hast seine Signatur dahinter und zack, bam, bist du eingeloggt. Und dieses Verfahren gilt als sehr sicher, weil Passwörter können abgegriffen werden. Da ist jetzt etwas so, es braucht diesen öffentlichen Key und den privaten Key, den es nur auf deinem Gerät gibt. So, und was jetzt diese Forschungsgruppe herausgefunden hat, ist nicht, dass Passkeys per se unsicher sind, sondern man konnte etwas ganz Bestimmtes ausnutzen. Und zwar lag es, wenn man ein Windows-PC in Kombination mit diesem Google Passwort Manager gehabt hat, weil es eine Schnittstelle war von diesem Google Passwort Manager, damit das halt synchron auf all deinen Geräten ist. Du hast es irgendwie auf deinem Handy, dann hast du es noch auf irgendwie deinem Rechner und möchtest das synchron halten. Und da ist das Problem, dass man das, sobald Malware auf deinem Computer schon da war, das heißt also eigentlich ein Angreifer hat kompletten Zugriff auf deinen Rechner, dann konnte er die Parskeys an der Stelle abgreifen. Das war halt auch in dieser speziellen Kombination nur möglich, weil beispielsweise auf dem Mac wird das auf so einem bestimmten, ich glaube TMP heißt es, Trusted Module Plattform abgespeichert, also ein spezieller Chip, wo halt quasi gar nicht dran gekommen werden kann. So, das ist dann aber auch nur lokal auf dem Gerät verfügbar. Und warum das jetzt passieren konnte, war halt einfach, weil diese Synchronisation zwischen diesen verschiedenen Plattformen möglich war. Und dadurch konnte man da diese Parskys abgreifen, kopieren und dann halt quasi sich selbst damit einloggen auf verschiedenen Plattformen. Von daher, ihr habt es vielleicht ein bisschen erkannt, an dem, was ich gesagt habe, der Rechner in diesem Szenario war schon von Malware betroffen. Das heißt, eigentlich war der komplette Zugriff schon gegeben und dann konnten die Passkeys abgegriffen werden, wenn das halt über diesen Google Plattform Manager, Passwort Manager dran gegangen wurde. Von daher ist es eigentlich ein bisschen ein sehr seltsames Szenario. Ich habe nach einem passenden Vergleich dafür gesucht. Mir ist so ein Burgenszenario eingefallen. Also quasi, du bist schon, also die Feinde sind schon in der Burg drin und lassen die Brücke runter. Und dann sagst du, naja, der Graben war jetzt nicht so hilfreich bei der Verteidigung. Also das ist irgendwie so ein bisschen ein hinfälliger Vergleich an der Stelle. Genau, deswegen, also Parskis sind weiterhin sicher an der Stelle, glaube ich, ist wichtig zu erwähnen. Also die wurden nicht wirklich geknackt. Vielleicht, was man da auch an der Stelle noch sagen könnte, das hat Martina auch empfohlen, dass man so ein lokales Gerät hat, also irgendwie so einen Stick, worauf deine Parskis gespeichert sind und den halt immer mitnimmt und nicht, dass es halt irgendwie synchronisiert in der Cloud ist oder so, sondern immer ein lokales Gerät an der Stelle parat hat.
SPEAKER_03Ist eine Voraussetzung für Parskis, dass da immer so ein biometrischer Teil irgendwie oder so ein Teil dabei ist, dass es irgendwo abgesichert liegt und man nur durch beispielsweise Biometrie da reinkommt? Durch Finger oder Face ID oder sowas.
SPEAKER_00Ja, ich glaube, es ist so ein Klassiker. Ich glaube, es ist bei uns nicht so Passwort.
SPEAKER_02Be OnePassword kommst du jetzt auf dem iPhone ja auch mit dem Passwort dran. Da brauchst du keine Biometrie. Also nicht, es ist keine Bedingung.
SPEAKER_00Aber glaube ich, das, was man so am häufigsten kennt, tatsächlich so.
SPEAKER_03Okay, aber es ist keine Bedingung mehr. Und daher kommt dann auch das Synchronisieren. Also ich meine, wenn es dann in OnePassword ist, wahrscheinlich auch wieder eins der Tools, wo synchronisiert ist.
SPEAKER_02Aber deswegen ist ja die Frage, also gab es denn irgendein Patch für Google Authenticator oder ist es Google Authenticator, Passwort Manager dafür? Also ist diese Lücke immer noch offen?
SPEAKER_00Die sollte, glaube ich, immer noch offen sein, weil das halt quasi per se, also gewollt ist. Also Lücke ist aber auch hier in Anführungszeichen zu setzen, weil die halt immer noch diese Synchronisation haben wollen. Und solange diese Synchronisation besteht, ist da halt noch diese Lücke. Ich weiß nicht, ob die jetzt noch was da machen werden, aber aktuell.
SPEAKER_02Das heißt, wenn wir gerade zum Beispiel OnePassword hatten, ist das denn da dann auch theoretisch die Lücke?
SPEAKER_00Genau, das wäre dann auch da, bei dem wäre das genau die Lücke auch. Solange das über Geräte synchronisiert wird und diese Schnittstelle dann halt verfügbar ist.
SPEAKER_03Ja, also wenn du das würde genauso bedeuten, wenn du Zugriff auf OnePassword hast durch irgendeine Sicherheitslücke, dann hast du auch Zugriff auf die Passkeys.
SPEAKER_00Genau. Deswegen, dieses Szenario war ja auch so, ne? Die Malware, also du bist schon, also du hast die volle Kontrolle über das Gerät. Das ist ja das Szenario. Deswegen ist es so ein bisschen Hanebüchen an der Stelle. Clickbait. Clickbait. Okay. Also, weiterhin, Passkeys sind sicher. Let's go. Okay.
SPEAKER_04Ganz ohne Clickbait. Wo warst du gerade, Jans? Du hast gerade mit dem Kopf geschüttelt und musst erstmal nach Luft schnappen. Ich hatte gerade so einen Übergang im Kopf und dann muss man den wieder verwerfen. Und man darf ja auch nicht alles sagen, was man denkt. Deswegen einfach, Dennis wollte uns was zu AI-Plattformen und Infrastrukturanbietern erzählen und hat gleich zwei Themen mitgebracht. Verstößt hier gegen unsere Regel. Ein Host, ein Thema, aber wer ist das?
SPEAKER_03Pass auf, dafür mache ich eins davon in zwei Sätzen. Ach, gespannt. Okay. Stripe ist ein Zahlungsanbieter, den man aus dem Internet kennt, weil dort ganz viele Rechnungen und sowas darüber laufen und die sollen wohl, es ist ein Gerücht noch nicht bestätigt, Open Router übernehmen. Ein KI-Startup, das dafür zuständig ist, gesammelt Zugänge und Abrechnungen für KI-Anbieter zu leisten. Zu Einsatz. Das war Einsatz mit sehr vielen Komma und Konditionen, aber wir lassen es mal gelten. Ja, so, und der zweite ist jetzt, man munkelt, sind sieben Milliarden Dollar, die dafür bezahlt werden sollen. Und der Open Router-CEO hat damals auch halt irgendwie sein Tool als Stripe für KI bezeichnet. Vielleicht hat das bei Stripe geklingelt und gesagt, oh, das sollte unser Tool sein, aber trotzdem natürlich sicher interessant, dass so ein Zahlungsanbieter, der bis jetzt wenig mit KI zu tun hat, sich da jetzt so positioniert und dann irgendwie der Verkaufshahn für Tokens auch in der Zukunft sein sollen.
SPEAKER_02Aber ist gibt es dazu einfach irgendein Kontext, so warum sie das Ganze machen? Das passt ja wirklich nicht so ganz. Irgendwann munkelt es so, bis es einfach. Ich finde, das passt voll.
SPEAKER_03Naja, also genau, es steht halt so ein bisschen, ne, Stripe kann halt einfach Riesenmengen so an Abwicklungen von Latenz und verfügbarkeitskritischen Abrechnungen und sowas einfach sehr, sehr gut. Und haben halt die Zahlungsinfrastruktur und von daher, Open Router ist ja letztendlich auch nur so ein Gateway zu verschiedensten Modellen und Anbietern, wo Geld und Zahlung ein sehr wichtiger Aspekt sind. Und von daher kann man sich, glaube ich, schon das irgendwie ganz gut vorstellen.
SPEAKER_04Also Stripe hat einfach das Gateway-Playbook erfunden. Du kannst irgendwie mit 200 verschiedenen Zahlungsdienstleistern zusammenarbeiten, musst nur mit einer API reden und irgendjemand anderes kümmert sich darum, dass die Kunden schon beim richtigen Payment Provider landen. Das ist halt genau dasselbe wie Open Router. Also du bindest eine API an, du konfigurierst so ein bisschen im Backend. Ist es mir wichtig, das weiß ich nicht, ne? Besonders schwierige Anfragen bei diesem Model landen, besonders einfache bei diesem Model, Anfragen aus China dürfen nur von chinesischen Models beantwortet werden, Anfragen aus Amerika können von Fable beantwortet werden, europäische vielleicht nicht, keine Ahnung, whatever. Das haben die, also das können die halt einfach schon. So. Fertig. Fertig.
SPEAKER_02Jetzt habt ihr das größer gemacht, als ich wollte, das Thema, ne? Was ja sonst nie passiert. Das kann man einfach zwei Sätze zum Thema sagen und dann kommt das nächste. Also das wäre ja. Das kann man ja nicht mehr.
SPEAKER_03Wir sind ja nicht so ruhig anstellen, dass da irgendwie eine Unterhaltung darauf entsteht. Schön, dass ihr darauf eingegangen seid. Vielen Dank für den weiteren Kontext. Nächstes Thema, Mistral. Das ist ja einer der Anbieter, die wir immer mal wieder ganz gerne erwähnen, weil es eben ein europäischer Anbieter ist und einer von den wenigen, die auch einige große Modelle trainiert haben und die auch immer mal wieder hier getestet wurden, wie weit sie damit leider sind. Und da gibt es ganz interessante Änderungen, weil sie sich ein bisschen öffnen und praktisch so der Vorreiter sein wollen für Europas KI-Infrastruktur. Also nicht mehr zwangsweise die Modelle nur noch bereitzustellen, sondern es geht vor allen Dingen um Rechenkapazität. Und da ist es zum einen so, dass sie Partner jetzt gesucht haben, die sehr langfristig Rechenkapazität dort kaufen und einfach sich sehr lange committen, damit diese Infrastruktur überhaupt dann erstellt werden kann und damit man halt absehen kann, okay, das ist das, was wir an konkreten Zusagen haben. Und da sind, keine Ahnung, Cap Gemini, Amadeus, also ein paar größere Firmen, so die in Europa auch viel unterwegs sind, sind mit dabei. Und unter anderem auch Microsoft, die auch zugesichert haben über eine Milliarderschwere Partnerschaft, wie viele Milliarden weiß man jetzt nicht, aber die da auch dann verbraucht werden sollen auf der Infrastruktur von Mistral. Und genau, das heißt, Mistral nannte so als Ziele, dass bis Ende 2027 die europäische Rechenkapazität auf 200 Megawatt wachsen soll. Ich wusste auch nicht, dass man das mittlerweile einfach nur noch in Stromverbrauch ausdrückt. Irgendwie, wie viel das ist? Ist das schon häufiger? Ich weiß nicht, ist das schon länger der Standard? Naja, auf jeden Fall aktuell haben sie da schon ein Rechenzentrum mit 44 Megawatt, was sie gerade aufbauen, wofür sie schon 830 Millionen Dollar Schulden erstmal aufnehmen mussten. Also ist einfach sehr viel Geld, was da mit im Spiel ist und das überhaupt machen zu können und dafür das Geld zu bekommen, sind eben diese Partnerschaften nötig. Und ja, dann ist eben das Spannende, also dass man dann eben bei Mistral sagen kann, hey, ich möchte die Inference über euch kaufen und ich möchte halt sicherstellen, dass das einfach auf europäischer Hardware läuft und man würde es dann auch noch zusätzlich sagen können, es soll ausschließlich eben auf Hardware von Mistral laufen und nicht mehr auch auf anderen Rechenzentren großer Cloud-Anbieter, die es in Europa gibt, was im Moment bei Mistral-Modellen auch noch so sein kann. Und was dann damit einhergeht, dass Mistral nicht mehr wie bisher nur ihre eigenen Modelle im Angebot hat, sondern sich jetzt eben auch öffnet und einzelne externe Modelle anbietet, die dann über die gleiche Infrastruktur zu haben sind. Aktuell ist nur ein einziges Modell, Open Weight Modell, nämlich das GMO. LM 5.2 dort verfügbar, aber das werden dann eben in der Zukunft auch mehr werden. Also tatsächlich einfach mehr Infrastruktur und nicht mehr nur eigene Modelle entwickeln. Das waren jetzt mehr als zwei Sätze. Ja, das habe ich auch nicht mehr. Aber dafür fragen wir es nicht versprochen. Genau.
SPEAKER_05Durch mal fertig.
SPEAKER_00Okay.
SPEAKER_04Wunderbar. Oh, Dave hat doch eine Frage.
SPEAKER_00Ich hatte nur überlegt, du hast auch Microsoft erwähnt, oder? Die da investieren. Ich frage mich halt nur von wegen, also wenn jetzt trotzdem ein US-amerikanisches Unternehmen da ja investiert, was das für Implikationen hat, von wegen, hey, wir sind jetzt hier komplett in der EU und sowas alles.
SPEAKER_03Also, was sich da von Microsoft an der Stelle verspricht. Solange sie erstmal nur das Geld bereitstellen, ist, glaube ich, das erstmal aus dieser Sicht von, was liegt hier und wie souverän sind wir irgendwie in dem Umgang damit, ist es relativ unkommuniziert. Man muss ja schon auch sagen, dass Microsoft durch diesen Business- und Konzern-Zusammenhang ja schon auch viel in die Richtung gemacht hat. Also ich meine, die sind mit Azure, glaube ich, so auch immer die Vorreiter gewesen, wo man sagt, das ist alles in Europa und es gibt die eigene Cloud und das ist alles nur für euch und sowas. Also die haben einfach viele, viele Business-Kunden, die sehr interessiert daran sind und die von den Richtlinien halt brauchen, dass die Daten in den EU liegen. Und ich glaube, das ist das Interesse, warum Microsoft da sagt, okay, da wollen wir auch mit investieren, dass es diese Möglichkeiten dort gibt.
SPEAKER_04Und wahrscheinlich auch einer der wenigen Player, die so bereit wären, ihre eigenen proprietären Modelle so ein bisschen aus der Hand zu geben und woanders gehostet zu lassen, um eben genau diese Kunden halt irgendwie zu bedienen. Also ich kann mir vorstellen, dass Microsoft seine Modelle dahergibt, aber halt OpenAI nicht. Und deswegen ist da vielleicht auch schon mal gut, so einen halben Fuß in der Tür zu haben. Alright. Wenn wir schon von großen Labs sprechen oder kleineren Labs, weiß nicht. Fabi, was gibt es von DeepSeag?
SPEAKER_02DeepSeag hat ein Agent-Harnes rausgebracht und wenn man auf die Homepage geht, schreiben wir von Everything is a plugin als so ein bisschen das Verkaufsargument dahin dran. Aber es gibt, glaube ich, ein paar Punkte, warum das interessant ist. Also ich meine, Harnes ist ja sozusagen, für alle, denen es immer noch kein Begriff ist, sozusagen ist ja das LLM, das Modell ist die Intelligenz und das Harness sozusagen alles drumherum, also irgendwie der Agent Loop, die die Modelle aufrufen, die Tools, der System Prompt, Kontextmanagement und so weiter. Also Cloud Code ist ein Harness, Codex ist ein Harnes und so weiter, gibt auch einige Open Source und jetzt DeepSeek hat eben so eigene Harness rausgebracht und genau, also einerseits ist so, was meinen Sie mit Everything is a plugin, damit meinen sie wirklich, alles ist ein Plugin. Also als Beispiel, weil Cloud Code, was wir haben ja, was haben wir für Anbindung? MCP zum Beispiel als Service verschiedene proprietäre Plugins, aber zum Beispiel der Agent Loop ist fix. Also der ist halt in Cloud Code mit reingebacken, so, das hat halt Entropic einmal entschieden, wie funktioniert der Agent Loop. Aber zum Beispiel beim Harness von DeepSeek ist auch der Agent Loop selbst ein Plugin. Also alles, was aufgerufen wird, ist kompositionierbar und austauschbar und selbst der Agent Loop ist austauschbar. Und ich glaube, das ist auf jeden Fall ein ganz interessanter Teil daran, ob das jetzt wirklich gut ist oder irgendwie gebraucht wird, darüber ist auf jeden Fall sich die Community, würde ich sagen, auch noch nicht so ganz einig darüber. Also die einen sagen halt so, hey, also das ist das ist das neue Agentic-Framework so und das wird auf jeden Fall der neue Standard werden und so sollte, weil ja auch gerade der Agent selbst auch die Plugins schreiben könnte, austauschen könnte, weil es auch zum Beispiel so ist, dass es zu Runtime ausgetauscht werden kann. Nicht wie bei VS Code, wenn eine Extension irgendwie gewechselt wird, dass dann der Host gerestartet werden muss, sondern es kann zur Laufzeit gemacht werden, jedes Plugin irgendwie ausgetauscht, bringt natürlich auch ein bisschen Overhead mit sich, weil es ein bisschen komplizierter ist, als irgendwie ein MCP zu restarten, aber ist grundsätzlich möglich, aber es braucht natürlich auch viel mehr Konfiguration. Also man muss eben darum Gedanken machen und es ist halt die Frage, ob dieses, wenn es nicht mehr so richtige Plug-in-Play ist, ob der Markt dafür groß genug ist. Aber ich denke, das wird jetzt die Zukunft so ein bisschen zeigen. Ich meine, das Schöne ist, DeepSeek ist natürlich auch komplett model-agnostisch. Also was man da irgendwie wählt, kann man komplett entscheiden. Die haben es natürlich so ein bisschen aufgesetzt, dass per Default man relativ einfach da die Deep Seek-AP irgendwie anbinden kann, aber es ist komplett offen und gerade auch was offen angeht, ist, glaube ich, der zweite Punkt, der ganz interessant ist, dass es einen Session-Log gibt. Also alles, was das Modell sieht, landet in einem Append-only-Session-Log, also System-Prompts, Reasoning-Schritte, Tool Calls, Kontext Injection. Und so kann sich im Grunde genommen alle Sessions derzeit Resume, Forken lassen, durchsuchen und auch replayen lassen. Und das ist ja, eigentlich würde ich sagen, der spannendste Kontrast zum Rest vom Markt. Also mittlerweile Entropic zeigt ja noch zusammengefasste statt Rohr, Reasoning Tracers und so. Und sie sagen ja die Begründung da hinten dran ist, um die Distillation zu erschweren, so, aber DeepSeek macht ja genau das Gegenteil und legt alles offen und ist natürlich für Debugging, für das Verständnis, warum ein Agent irgendwas getan hat, auf jeden Fall Gold wert. Und ich glaube, das sind so die beiden interessanten Dinge. Ansonsten probiert es einfach gerne mal aus. Ich glaube, es ist noch halt ziemlich early so. Also einige schreiben auch, die Dokumentation liest sich so ein bisschen wie so ein Wortsalat irgendwie und ist irgendwie teilweise merkt man vielleicht auch einiges irgendwie dann von RI geschrieben und nicht ganz so klar, aber ist super einfach auszuprobieren, per NPX einfach installierbar. Dann kann man mal ausprobieren, aber viele sagen auch, gib dem Ganzen nochmal ein paar Monate, ist MIT lizenziert, Open Source. Klingt auf jeden Fall ganz interessant und DeepSeek ja auch ein großer Player da im Markt.
SPEAKER_00Du hast gerade gesagt, alles ist ein Plugin, kommt das aber auch mit irgendwie sowas Vorgefertigten? Also dass du sagst, okay, du hast so defaulte.
SPEAKER_02Zum Beispiel Agent Loop, es gibt ein Agent-Loop-Plugin, was da mit drin ist und du hast ansonsten einfach auch so eine Art Plugin Marketplace und so. Und ist auf jeden Fall was Vorgefertigtes. Sie haben natürlich was mitgebracht und gibt auch irgendwie verschiedene Modi, aber da war ich jetzt gar nicht so ganz drin. Aber natürlich, also Agent Loop und alles gibt es da grundsätzlich noch viele.
SPEAKER_00Ja, aber gut ist nochmal den Marketplace erwähnt hast, weil das ist natürlich dann sehr spannend, wenn auch die Community daran auch teilhaben kann. Schon ganz gut.
SPEAKER_04Ja, auf der einen Seite würde ich mir wünschen, dass ich das durchsetzt, weil ich glaube, den architektonischen Ansatz finde ich schon irgendwie cool und ich kann mir so eine Zukunft vorstellen, wo du holst ja irgendwie den Memory-Layer von Open Code und du holst dir aber den Loop von Codex und hast alles nicht gesehen. Aber gleichzeitig profitieren ja diese ganzen proprietären Harnisse gerade davon, dass sie halt ein sehr gutes Pricing dir irgendwie anbieten können. Also wenn du halt Claude Code nutzt und dein Subscription Pricing da nutzen kannst, ist das halt was anderes, als wenn ich jetzt Sleepseek-Harnes nutze und direkt im API-Pricing irgendwie drinstecke und jeden Token direkt 1 zu 1 bezahlen muss. Da bin ich mal gespannt. Weil da habe ich immer noch so ein bisschen Respekt vor, einfach alles direkt über die API laufen zu lassen.
SPEAKER_02Ja, und ich meine, der Punkt, wie gesagt, kommt am Ende auch dazu, so Ease of Use, ne? Also ist halt die Frage, willst du überhaupt deinen, also wie viele Leute wollen wirklich den Agent Loop und als Plugin irgendwie austauschen? Aber ja, auf jeden Fall, Pricing ist, glaube ich, ein großer Punkt. Mal schauen, wo es hingeht und ob sich vielleicht auch die anderen Anbieter irgendwie mehr daran orientieren und wie vielleicht so ein Plugin-basiertes System und der Agent Loop ist austauschbar. Vielleicht auch woanders sehen werden.
SPEAKER_04Dennis, du warst auch Kite-Surfen, aber heute darf Fabi über KiteSurfen reden.
SPEAKER_02Ja, beziehungsweise Dennis war ja Kite Surfen. Wir wollen ja echt die ganze Zeit nochmal zusammen KiteSurfen gehen. Also zumindest können wir jetzt hier zusammen über Kite Surf reden, der das von Cloudflare ist. Und zwar ein Browser, der nicht für Menschen gebaut ist, sondern für AI-Agenten. Und so ein bisschen die Problemstellung, die Cloudflare da so ein bisschen aufgemacht hat. Ich glaube, man kennt es ja mittlerweile so, ne? Also ich meine, wie viel Browser-Use haben wir alleine in unseren Agentic Harnesses irgendwie drin und das Ganze natürlich auch Headless. Funktionieren auch Cloudflare hat das Ganze gesehen. Also die haben ja ihre, ich weiß gerade gar nicht, Browser Run heißt, glaube ich, ihr Produkt, was auch von Agenten genutzt wird, um sozusagen in ihren Workers irgendwie Zugriff auf Browser zu haben. Und was sie grundsätzlich sehen, ist halt meistens irgendwie, also der bisher Standard ist halt wie Puppeteer, also irgendwas Chromium-Basiertes. Und wenn man sich das Ganze da anschaut, ist ein großes Problem, dass es halt super memory-intensiv ist, weil natürlich alles, was da irgendwie mitkommt, eigentlich für den Menschen gedacht ist. Und Memory-Intensität ist sozusagen das Problem, dass es am Ende halt super teuer wird. Wenn du am Ende sagst, du willst jedem Agent da irgendwas geben, so ist es am Ende das, was am, was auf der Rechnung steht, so wenn du irgendwie super viel Browser-Run nutzt. Und sie wurden inspiriert für Kitesurf von, da haben sie auch in ihrem Blog-Beitrag so ein bisschen gezeigt, so wie dann die ESCD zustande kam, da kommt es wirklich so, sie waren inspiriert von Obscura, was im Grunde genommen auch schon eine Headless Engine ist für Agenten. Der Scream hat auch darauf dann reagiert und gesagt, er ist übrigens 16, er fühlt sich sehr geehrt, dass Cloudflare sich von ihm hat inspirieren lassen. Aber ich glaube, zwei Unterschiede gibt es da, wenn man sich auf die Technik schaut. Obscura nutzt weiterhin V8 als Engine, was natürlich auch wieder sehr viel näher an irgendwie Chromium und sowas dran ist und auf jeden Fall memory-intensiver ist. Und das hat das hat Cloudflare an der Stelle verändert. Also sie nutzen nicht V8, sie nutzen zwar die V8 Engine für die Worker, aber der Browser-Run selbst nicht. Der Browser-Run nutzt Blitz für HTML und CSS-Parsings, Stylo für die CSS-Engine und Boa als JavaScript-Engine und sitzen im Grunde genommen da nicht auf V8. Was es dazu bringt mit, also geschwindig, wenn man mal guckt, so ein Page Load, da sind sie eigentlich nicht wirklich schneller als Chromium, wo sie dann halt besser sind, ist eben bei dem Memory Footprint, also irgendwie, wenn man mal sagt, der RAM für einen Screenshot oder eine HTML-Extraktion, haben sie fünf bis siebenmal weniger. So ein Chromium braucht auf irgendwie 270 MB für eine HTML-Extraction, Kite-Surf nur 40. Und das macht es natürlich auf jeden Fall super interessant, weil sie einfach, sie nutzen jetzt Kite-Surf innerhalb von Browser Run, um das Ganze headless zu machen und funktioniert wohl auch schon ziemlich gut. Und genau, der eine Punkt ist die Engine, aber der andere Punkt ist, und das macht, glaube ich, auch noch ein bisschen produktmäßig den Unterschied, Obscura, das wäre too obscure, ne, also ein bisschen, wir wollen was verschleiern, hat im Endeffekt auch so einen Stealth-Mode, weil ein bisschen ihr Ziel auch ist, so Agenten werden ja häufig von irgendwelchen Seiten einfach geblockt. Und sie dürfen auf irgendwelchen Content nicht zugreifen. Und das Ziel von Obscura ist auch so ein bisschen, dass am Ende die Agenten doch auf alles zugreifen können, probieren halt was zu bauen, wo sie doch am Ende da drumherum kommen. Und Cloudflare will ja genau das nicht, weil im Grunde genommen sind sie ja, wenn man sagt, sie sind ja eigentlich die Tür, sie verkaufen als Produkt ja eigentlich die Tür zu sagen, hey, hier können Bots nicht reinkommen. Und was sie natürlich nicht wollen, ist am Ende ein Headless Browser, der das Ganze umgeht. Das heißt, sie stellen jetzt hier ein Produkt hin, der das Ganze natürlich nicht kann. Also das ist auch gar nicht ihr Ziel so. Also sie können weiter nur das, was im Grunde genommen auch mit einem normalen Headless Browser zu tun ist, sondern ihr Selling Point sind auf jeden Fall die Kosten und vielleicht auch ein bisschen proaktiv, lass mal lieber selbst was hinstellen, was gut funktioniert, bevor irgendwas anderes dahin kommt, was unser Produkt die Tür am Ende schädigt.
SPEAKER_04Aber wenn du von Kosten sprichst, sprichst du nur von Infrastrukturkosten. Also die Laufzeitkosten, die quasi bei Cloudflare anfallen für den Betrieb von dem Browser, weil du Memory Footprint ja erwähnt hast. Es geht jetzt nicht darum, dass der Render State oder sowas, den dieser Browser erzeugt hat, irgendwie auch effektiver ist, für ein LLM zu lesen oder so, weil sie das HTML verschlanken oder unnötige CSS-Regeln rausschmeißen oder sowas. Da machen sie gar nichts.
SPEAKER_02Also da gehen sie zumindest bisher noch nicht so wirklich drauf ein. Also ich meine, die Sachen, wie am Ende dann auch irgendwie gegeben wird, so HTML-Extractions, es werden Screenshots gemacht, können PDFs generiert werden, aber so das Hauptding ist wirklich, sie sagen am Ende das, was sie verkaufen, ist die Kosten, die am Ende auf deiner Rechnung stehen. Also so, dass im Endeffekt Browser Run halt sehr viel günstiger wird dadurch.
SPEAKER_06Okay.
SPEAKER_04Naja, siehst du, hohe RAM-Preise sorgen dafür, dass Software wieder effizienter wird. Ja. Schlau.
SPEAKER_00Dennis und Fabi, ihr seid doch auch hier. Kite Surfer. Äh, Arc-User vor allem. Kite-Surfer, aber auch Arc-User. Nein. Und nicht mehr Fabi. Nein. Aber eine Zeit lang gewesen, richtig? Ja. Und The Browser Company, die die ja Arc gemacht haben, die haben doch auch so einen zweiten Browser angekündigt, wo es dir, genau. Ich habe jetzt im Kopf, dass es irgendwas ähnlich ist mit. Den gibt es ja und geht da auch in eine ähnliche Richtung oder ist es gerade was.
SPEAKER_02Nee, also Browser Company wurde ja von Atlassian übernommen, ne? Genau. So, ich weiß gar nicht, ich habe das seitdem nicht mehr verfolgt. Irgendwie für mich wurde das immer uninteressanter. Und also Arc ist ja auf jeden Fall nicht mehr proaktiv weiterentwickelt, ne? Es gibt nur noch Sicherheitsupdates.
SPEAKER_03Okay, aber nein, das war was anderes. Okay, die aber auch nicht sollte für den Menschen. Der AI, genau, und der AI nutzt der Browser sein, um das Internet zu navigieren.
SPEAKER_00Genau, ich weiß nicht. Okay, alles klar, da war die Abgrenzung.
SPEAKER_04Alright. Wunderbar, wunderbar. Dennis und ich sind keine Kite-Surfer. Also die helfen uns doch nicht. Wir sind auch nicht Doppel-D.
SPEAKER_01Wir sind auch nicht Doppel-D-Video. Sorry.
SPEAKER_05Das ist jetzt jede News-Folge her.
SPEAKER_04Aber wir haben beide denselben Blogpost gelesen. Es war ein Blogpost von Star.dev. Das ist so ein, ich wollte nicht Coding Bootcamp sagen, aber die machen halt schon so Coding-Tutorials und Guided Classes und sowas gegen Geld. Und die haben einen Blogpost darüber veröffentlicht, wie wichtig oder unwichtig denn Coding-Interviews in Zukunft sein werden. Jetzt kann man denen natürlich einen gewissen Standpunkt unterstellen, weil sie halt aus dem Educational Space kommen und den Leuten Coding beibringen wollen. Darum geht es aber auch gar nicht so, wo die herkommen, sondern das war für uns mal so ein bisschen anders, darüber nachzudenken: so, ja, Coding-Interviews, braucht man das noch? Ist das Kunst oder kann das weg? So ungefähr, ja. Und ich finde, dieser Artikel hat so ein paar interessante Punkte aufgemacht. Also zum einen sprechen sie natürlich über ihre eigene Erfahrung, auch im Umgang mit großen Companies, wo sie natürlich durch ihre Absolventen quasi Insights bekommen, ja, wie läuft gerade Hiring bei Meta, bei Entropic, bei OpenAI und sie berichten da schon von sehr, ähm, wie soll ich sagen, von sehr harten Coding-Interviews, wo viel Handarbeit gefragt ist, ohne AI-Input sozusagen. Und das war ja, wir haben ja auch eine Folge aufgenommen, Dave und ich, die kommt am 1. September. September. Was? Am 1. September, die Folge mit Professor Olaf Herden von der DHBW, wo wir auch so ein bisschen über Informatik, Studium und Ausbildung und sowas gesprochen haben. Und deswegen ist das vielleicht hier ein cooler Übergang, Vorgeschmack dazu schon mal so, was wird halt irgendwie heute alles noch gebraucht. Dennis, was war dein erster Takeaway von dem Artikel?
SPEAKER_03Also, was ich da vielleicht nochmal kurz rausstellen möchte, weil sie kritisieren ja so ein bisschen oder sie sagen, es gibt diesen Unterschied zwischen dem, was man so auf Social Media sieht und was irgendwie überall gepostet wird. Und da steht halt so, ne, ja, okay, Coding ist irgendwie tot und du brauchst das nicht mehr. Und ihrer gefühlten Realität, zumindest was den aktuellen Jobmarkt angeht, dass es dort in den Interviews sogar vielleicht eher mehr gefragt ist, als es in der Vergangenheit war. Also erstmal diese Diskrepanz irgendwie so ein bisschen darzustellen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich fand den super, super gut, weil er eigentlich all so, also ich gehe da komplett mit so, mit all den Takes, die irgendwie da sind, dass man am Ende so zusammengefasst, eigentlich hat sich nicht so wahnsinnig viel bis jetzt geändert an dem Typ und der Art von Leuten, die man gerne einstellen möchte. Weil man irgendwie die gleichen Eigenschaften, die halt ein Entwickler vorher ausgemacht haben und die gleichen Kenntnisse, die man auch vorher fürs Coding gebraucht hat, ähnlich sind, um jetzt im Moment oder jetzt auch zukünftig Produkte umzusetzen. So, und das ist einfach, diese Abstraktionsebene, um die wir uns kümmern, dass die sich ein bisschen verschoben hat. Aber ja, das ist.
SPEAKER_02Aber ich finde es trotzdem, ich habe die Folge noch nicht gehört, die Aufkommen beim 1. September, aber trotzdem denke ich, ja, das kannst du vielleicht jetzt gerade dann noch machen, diese Coding-Interviews, weil du halt auch noch die Leute einschiffst, wenn du jetzt nicht die Juniors einstellst, die im Grunde genommen das Handwerk gelernt haben und das ist immer noch ein guter Indikator, um die richtigen Leute einzustellen. Aber wenn du jetzt trotzdem mal irgendwie fünf bis zehn Jahre in die Zukunft blickst, ist halt trotzdem noch die Frage, warum lernst du denn dann das Handwerk nur, um zu beweisen, dass du dieser Typus bist oder ist es am Ende wirklich noch das, was du brauchst und was man dann auch irgendwie nachfragt? Also haben sie dazu irgendwie Stellung bezogen? Ist das ein Status quo-Ding so? Und sie glauben nicht, dass es in Zukunft so sein wird? Also ich auch nicht.
SPEAKER_04Doch, das war ein interessanter Teil von dem Artikel, über den ich auch gestolpert bin, Fabi, weil das, was du sagst, versuchen sie in dem Blogpost so ein bisschen abzufrühstücken mit wie, ja, the interview was never about writing code. Kann man schon mal mit Vorsicht genießen, so einen Satz. Aber sie sagen halt, naja, die eigentliche Aufgabe des Interviews, ne, ist ja nicht irgendwie zu gucken, ob du jetzt gut, weiß ich nicht, TypeScript schreiben kannst oder so. Deshalb ist ja in den meisten Coding-Interviews auch vollkommen egal, in welcher Sprache du schreibst. Sondern es geht halt darum, deinen Denkprozess quasi zu erleben. Irgendwie zu sehen, okay, wie näherst du dich der Lösung, wie teilst du das Problem auf, wie findest du irgendwie kleine Schritte, wie gehst du da ran, wie iterierst du darüber, etc. etc. Und da habe ich mir auch gedacht, so, ja, das ist ja jetzt gerade auch noch praktikabel, ja, also selbst ob ich jetzt AI nutze oder nicht, ich muss ja irgendwie meistens selber noch irgendwann das Problem parsen oder so, ja. Aber gleichzeitig gibt es ja schon immer mehr Use Cases und immer mehr Menschen, die auch diesen Teil irgendwie auslagern an AI, ja, wo quasi selbst so das Zerschneiden von dem Problem irgendwie schon weggegeben wird, weil du halt deinem Model nur sagst, ja, das ist das Feature, das ich haben möchte, so, das sind meine Anforderungen, mach mal. Und dann selbst dieser vorgelagerte Teil ja quasi schon aus der Hand gegeben wird. Und ich frage mich, okay, wenn du selbst das nicht mehr beobachtest, weil du das aus der Hand gibst, dann wird es echt langsam schwierig mit diesem Interview-Stil, ne?
SPEAKER_02Ja, gut, aber wenn du auf dem Niveau bist, so die Frage, ob du dann halt auch noch den gleichen Typus suchst, so, ne? Also ich glaube, dann verändert sich halt auch die Art von Leuten, die du dafür suchst. Dann suchst du halt auch nicht mehr denen, den die Entwickler zumindest mal in der breiten Masse siehst, den du irgendwie damals gesucht hast, so und dann ist das vielleicht auch nicht mehr der Skill, nachdem du fragst. Also spätestens dann wird es sich ja verändern. Ich glaube, solange noch wahrscheinlich, Dennis, du sagst, die gleiche Art von Typ suche ich, um an meinem Team zu arbeiten, wird es vielleicht auch noch da sein. Trotzdem glaube ich, irgendwie in ein paar Jahren, soll ich man, gerade für Absolventen oder für Studienanfänger, warum sollten die es denn noch so lernen, wenn es wirklich nur ist, um den Beweis anzutreten?
SPEAKER_03Nee, klar, das ist ja auch nicht, also das war ja nicht so richtig die Fragestellung von dem Artikel, wo es ja eher so tatsächlich um die Status quo der Jobinterviews gibt und so ein bisschen dem entgegenzuwirken, dass man es jetzt nicht mehr braucht. Und da fand ich auch spannend, weil sie halt, ne, auch wirklich bei Anthropic und bei OpenAI, also gerade die AI-Labs sind diejenigen, die ohne AI Coding-Challenges stellen und man Probleme lösen muss. Aber ich bin komplett weilig, deswegen bin ich auch gespannt auf die Folge, so was ihr da diskutiert habt zur Lehre, weil das ist ja sonst mein Take, dass ich sage, naja, ich würde im Moment jetzt keinem mehr empfehlen, Informatik zu studieren. Außer die Studiengänge passen sich vielleicht schnell genug an und man lernt irgendwie anderes Zeug, aber halt das, was wir als Informatik studiert haben, würde ich halt heute nicht mehr studieren. Und gerade wenn wir diesem Scope dann irgendwie in Jahren gucken, da würde ich sagen, naja, irgendwie wird das schon anders sein.
SPEAKER_04Aber Dennis, ich bin darüber gestolpert, dass du vorhin gesagt hast, naja, so viel hat sich irgendwie ja doch gar nicht geändert. Und gleichzeitig haben wir doch vor ein paar, oh Gott, Wochen ist es, glaube ich, schon her, ja auch unsere eigenen Stellenanzeigen so ein bisschen angepasst, ne? Was so Wording und Framing und sowas angeht, da ich mir, okay, also wie passt das zusammen, so wenn Anforderungen sich nicht ändern, aber trotzdem, das Framing sich so verschiebt?
SPEAKER_03Also ich sag, eigentlich ist nur meine Aussage, dass ich so, ich glaube, so vom Typus Mensch irgendwie man das so generalisieren kann, hat sich vielleicht nicht so viel verändert. Ja, wir haben unsere Stellenausschreibung angepasst und ja, wir haben auch unseren Bewerbungsprozess angepasst und das erstmalig seit irgendwie gefühlt, weiß ich nicht, 15 Jahren, wo wir immer die gleichen Aufgaben hatten. Wir haben jetzt andere Aufgaben, die wir stellen. Wir haben also wir machen tatsächlich eine Aufgabe, wo wir in den letzten Monaten gesagt haben, hey, da kannst du AI nutzen, weil wir wollen das, was du im Alltag nutzt, auch irgendwie, dass es hier nutzen kannst. Die machen wir jetzt auch strikt ohne AI. Also das heißt, wir haben auch eine harte sozusagen ohne Unterstützung Aufgabe. Mit Internet, aber mit Internet, ja. Genau, das lasse ich jetzt schon. Und auf der anderen Seite dann zwei Aufgaben, wo wir gucken wollen, wie man mit AI umgeht. Das heißt, man hat zwei unterschiedliche Aufgabenstellungen zu AI und genau, wir gucken eben den Umgang über zu.
SPEAKER_04Und die Aufgaben, die es bei uns ohne AI zu lösen gibt, ohne jetzt konkret zu sagen, vielleicht was ist oder so? Aber mich hat sehr überrascht in dem Blogpost, wie low-levelig irgendwie diese Beispiele von OpenAI und Entropic irgendwie waren, wo es dann nicht so bau halt so ein LIU-Cache oder sowas mal von Hand, was ja so ein klassisches Whiteboard-Coding-Ding eigentlich ist, wo man eigentlich denken würde, oh Gott, das ist ja schon richtig alt irgendwie. Sind wir da so auch auf diesem low-leveligen Thema unterwegs oder ist es eher so eine high-levelige Aufgabe, die wir ohne AI gelöst sehen wollen? Und warum? Vielleicht noch ganz interessant.
SPEAKER_03Ja, also ich glaube, die eine Aufgabe, die wir jetzt nicht mehr im Programm haben, von daher können wir sie wahrscheinlich nennen, das ist das, finde das Minimum in einem Array aus Zahlen. Das ist ja, also hört sich erstmal sehr an. Also sehr simpel an das Ganze. Und es ist trotzdem, ich finde es super spannend über die letzten zehn Jahre, wie viel man aus so einer einfachen Aufgabe irgendwie rauslesen kann. Weil die Implementierungen super unterschiedlich sind, aber weil auch die Diskussionen darüber super unterschiedlich sind. Und es ist ein so einfaches Ding und trotzdem kannst du daran wahnsinnig viel so im Umgang damit, wie spricht man darüber, wie spricht man über Verbesserungssachen und so weiter sprechen kannst, obwohl es so augenscheinlich so einfach ist. Und ja, also die sind auch eher so low-levelig.
SPEAKER_04Und die AI-Aufgaben sind dann aber entsprechend high-leveler Sachen.
SPEAKER_03Da hast du letztendlich ein Projekt und ich glaube, das stand auch so ein bisschen im Artikel, wo es so ein bisschen eher darum geht, dann zu gucken, wie gehst du halt mit so einem Projektkontext und AI um. Wie kontrollierst du das, was AI dir irgendwie vorschlägt? Das heißt, du hast einfach, wie kommst du in eine Codebase rein, wie kannst du da mit AID schnell einen Überblick verschaffen, wie sagst du einfach, ja komm, ist mir alles egal. Also wie sehr denkst du drüber nach, weil da dann Fragestellungen sind, die vielleicht von AI eher so beantwortet werden, aber es eigentlich nicht Sinn macht in dem Kontext, so der da ist.
SPEAKER_05Cool.
SPEAKER_04Ja, super spannend. Ich musste ja, glaube ich, in meinem Leben nur, habe ich überhaupt mal so ein Coding-Interview gemacht? Keine Ahnung. Also spannend, so als Teilnehmer, weiß ich gerade gar nicht. Ich nicht. Ja, also für hier auf alle Fälle auch nicht. Bei Notum bin ich durch die Tür gekommen, ohne dass einer gesehen hat, wie ich Code schreibe. Ob das jetzt richtig oder falsch war, das nochmal dahingestellt.
SPEAKER_03Ja. Nein, das ist ja auf jeden Fall. Spannend.
SPEAKER_04Interesting. Fabi guckt immer noch so ein bisschen skeptisch. Fabi glaubt, dass diese Coding-Interviews alle sterben müssen.
SPEAKER_02Nö. Oder andersrum gesagt, ich glaube, sie werden irgendwann, sie werden irgendwann sterben. Und wenn wir noch irgendwie, und das ist die Frage, auf welche Ebene man halt geht. Also ich glaube, diese Fragestellung finde ich immer noch interessant. Ist halt dann hier die Frage, bleibt man dann komplett auf Pseudocode oder sowas? Oder kriegen wir am Ende irgendwie, ich weiß nicht, hatten wir letztens so irgendwie in einem Blogpost die Frage, ob am Ende Agenda überhaupt noch die Coding-Sprachen nutzen, die wir jetzt gerade nutzen oder machen sie irgendwas Eigenes und nehmen sie dann irgendein Format, wo wirklich nur noch in, keine Ahnung, in einem, eigentlich auch nur im Textformat irgendwie irgendwelche Blöcke beschrieben würden. Wahrscheinlich wird irgendwas in die Richtung gehen. Irgendwie Problemverständnis ist ja weiterhin das, was wir, was man irgendwie rausfinden will. Ich glaube, kann man vorstellen, dass das auch noch sehr lange halten wird. Ich glaube eher die Frage, wie kriegt man dieses Problemverständnis raus, wenn das Coding am Ende nicht mehr ist.
SPEAKER_03Ja, und ich finde, also bei all diesen Sachen müssen halt irgendwie, also wir können nicht so langfristig denken. Wir müssen halt gucken, wie der aktuelle Stand ist. Also das ist halt einfach, keine Ahnung, wie es in dem Jahr aussieht.
SPEAKER_00Aber ich erinnere mich noch, weil wir hatten ja eine größere Diskussion bezüglich auch dieser Aufgabe, dieser Programmieraufgabe, ob wir die überhaupt noch stellen. Also wir haben die erst vor einem Monat oder so, haben wir die, glaube ich, erneuert für das Interview. Da haben wir uns ja auch gestellt, boah, ist das eigentlich noch am Zahn der Zeit, so einfach so Coding-Aufgaben zu stellen? Und unser Argument war auch an der Stelle, wie der Artikel ja, glaube ich, auch gesagt hat, so ich sie verstanden habe, so, das ist für uns irgendwie ein sehr guter Proxy dafür, um zu schauen, wie so generell Smartness ist. So wie geht eine Person einfach an das Problem ran. Und wenn wir dafür, glaube ich, eine bessere Form finden, das zu erkennen, ich glaube, dann wird das auch da abgelöst an der Stelle. Aber es ist halt, also es dient halt trotzdem gut zu sehen, wie ist so Smartness einfach vorhanden.
SPEAKER_03Das ist richtig. Und dann muss man aber auch bei uns aktuell noch sagen, aktuell, also jetzt wirklich heute, heute, so, August, würden wir halt wirklich nicht jemanden einstellen wollen für den Dev-Bereich, der halt diesen Coding-Skill nicht kann, weil wir noch nicht in allen Teams irgendwie auf dem Trip sind und sagen, okay, es ist 100% agentisch und wir gucken gar nicht mehr rein, wir machen nur außenrum irgendwelche Produktentscheidungen, gucken, dass es die Agenten irgendwie da unterwegs sind und wir eben in unserem Team flexibel einsetzbar sein wollen. Das heißt, ja, da sind wir einfach statt heute nicht so, aber weiß ich nicht, in sechs Monaten kann ich mir das anders vorstellen. Ja.
SPEAKER_04Also ich war einfach nur überrascht, dass Dennis so ein Array-Sorting abfeiert. Ich hätte viel skeptischer da einsortiert, aber es ist ja auch cool. Tja, gucken. Siehst du mal. Wunderbar. Damit sind wir durch für diese Woche. Bleiben knapp unter der 50-Minuten-Marke hier. Ich darf mich verabschieden für die nächsten drei Wochen. Da dürft ihr die News ohne mich machen. Aber wir haben ja schon angekündigt, 1. September der Deep Dive den Dave und ich aufgenommen haben. Und in der Woche danach das Special, was Fabio und ich aufgenommen haben. Ich hatte so einen Spaß dabei. Ich hoffe Fabio auch, auch wenn er zwischendurch so ein bisschen verloren ausgesehen hat. Nee, Spaß hatte ich auf jeden Fall.
SPEAKER_02Auch viel Kopfkratzen und viel, ich habe mich viel gewundert, aber.
SPEAKER_04Was ist da das Thema? Das gewünschte Special über Jans Backup-Strategien. Paranoia in der Datenhaltung und sowas, alles. Ich weiß nicht, ich glaube, es ist unterhaltsam geworden, Fabi, oder?
SPEAKER_02Ich denke auch, ja. Die Frage, ob man nach der Folge Jan noch ernst nehmen kann, aber ich meine. Also für mich.
SPEAKER_04Wenn du überhaupt schon ernst genommen hast, genau ist der Punkt.
SPEAKER_02Aber ja, auf jeden Fall sehr wichtig. Und auch trotzdem informativ. Ich bin sehr kritisch demgegenüber, habe ich mich gestellt. Aber nee, auf jeden Fall viel mitgenommen und trotzdem Sonntag halt war eine gute Folge. Trotzdem nichts gesagt.
SPEAKER_06Ich werde nichts davon tun, aber ich finde es interessant.
SPEAKER_04Wunderbar, wunderbar. Dann verabschieden wir uns hiermit. Feedback wie immer gerne an podcast.programmier.bar oder schreibt uns auf Social Media, wo auch immer ihr uns findet. Oder hinterlasst uns gerne ein Rating auf iTunes, Spotify, wo auch immer. Wir sagen.
SPEAKER_03Aber Rockkarten von Doppel-D gibt's auch, wenn ihr uns schreibt. Gerne jederzeit. Wunderbar. Yes, sir.
SPEAKER_04Dann ciao, ciao. Tschüss. Macht's gut.
SPEAKER_00Dankeschön. Tschüssi.
SPEAKER_03Und Baby Drock.