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News 32/26: GitHub Stacked PRs // PHPStan Turbo // OpenAIs Astra-Modelle

programmier.bar Season 7 Episode 61

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Diese Woche geht es kompakt, aber vollgepackt zu: GitHub bringt Stacked Pull Requests in die Public Preview, PHPStan wird dank einer C++-Turbo-Erweiterung spürbar schneller, OpenAI stellt mit Astra sein nächstes großes Modell vor, und wir erfreuen uns an einem KI-Limonadenstand.

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Seit dem 30. Juli sind Stacked Pull Requests auf GitHub in der Public Preview verfügbar. Statt eines riesigen Pull Requests baut man mehrere kleine, aufeinander aufbauende PRs, die sich einzeln reviewen und am Ende gemeinsam mergen lassen. Dave und Jan sind sich einig: Kleinere PRs fühlen sich schon lange besser an, aber werden gerade jetzt umso wichtiger, wenn AI-Tools viel mehr Code in kürzerer Zeit produzieren und Reviews so schnell zum Bottleneck werden.

Der beliebte statische Code-Analyzer PHPStan hat mit der neuen Turbo-Extension einen Teil seiner Toolchain in C++ nachgebaut, obwohl PHPStan selbst in PHP geschrieben ist. Jan findet das vorbildlich gelöst.

OpenAI hat mit Astra den Namen für sein nächstes großes Modell bekanntgegeben, konzipiert für sehr lange, komplexe Aufgaben, an denen mehrere Agenten parallel über Stunden oder Tage arbeiten. Astra soll außerdem das erste Modell sein, das den neuen Review-Prozess der US-Regierung für AI-Modelle durchläuft. 

In einem YouTube-Video treten Claude und GPT mit unbegrenztem Budget gegeneinander an, um innerhalb einer Woche einen erfolgreichen Limonadenstand aufzubauen – inklusive Rezepten, Handwerker:innen und Verkaufspersonal. Dave und Jan sind sich einig: sehr unterhaltsam und ein guter Showcase für alles, was (noch nicht) mit AI funktioniert.

Passend dazu verlinken sie noch zwei Interviews von Mathe-YouTuber DorFuchs und einem AI-Safety-Experten.


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SPEAKER_01

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen News-Folge hier in der Programmierbar. Kalenderwoche 32. Für euch hier vor dem Mikrofon einmal der Jan Gregor im Getriebel und in der Saline im Studio sitzt wie immer Dave a.k. David Kuszycki. Moin, was geht, Leute? Dennis sitzt immer noch auf seiner Urlaubsinsel fest und Fabi hat wahrscheinlich auch irgendeine coole Ausrede, die er nicht mit uns geteilt hat. Aber wir sind heute noch zur Zeit. Und ich glaube, Dave, weißt du, man soll das ja nie so sagen im Podcast, aber ich glaube, heute wird eine kurze Folge. Ich weiß nicht, ob du das jetzt so jinkst oder so, aber ich glaube, es wird eine kurze Folge.

SPEAKER_00

Ich glaube, es wird die kürzeste Folge ever, aber auch die intimste. Also ich habe immer das Gefühl, diese zwei Podcast-Aufnahmen, die sind immer besonders intim. Und wenn es besonders intim wird, dann dauert es halt auch nicht lang meistens. Oh Gott.

SPEAKER_01

Damit ist es eigentlich schon ein Schluss. Hier werden wir die Aufnahme. Ich wollte nur sagen, jetzt haben wir schon das 18er-Rating. Naja, schade. Wunderbar. Wenn ihr auch mit Dave intim werden wollt, dann immer noch Tickets für die Programmierbar bekommen. Und weil Dennis nicht da ist, muss ich das ja einmal übernehmen, die Werbetrommel zu rühren. Es steht immer noch, Dennis hat eine Challenge im Raum, wenn wir das Event ausverkaufen, hier Dessert für die beiden Lunch-Menü-Gänge dazu zu bestellen.

SPEAKER_00

Also, fängt euch an, wir waren es alle Nachtisch. Achso, ach, ach, ah, Nachtisch wird dazu bestellt. Achso. Ja, das schaffen wir doch, oder? Bei wie viel, wir sind über die Hälfte der Schnell ausverkauft, oder?

SPEAKER_01

Ja, ja, ja, zwischen Hälfte und zwei Drittel sind wir irgendwie gerade am Start. Also das ist alles gut. Aber je früher wir das alles ordern können, desto besser. Und es gibt ja auch die, ähm, steht glaube ich auch auf der Webseite, die Programmierkon-T-Shirts gibt es ja auch nur für die Leute, die bis zu einem Cut-Off-Date bestellen, weil wir die ja auch mit Vollaufzeit bestellen müssen. Ich glaube, irgendwann Anfang September oder sowas ist das. Also jetzt nochmal reinhauen.

SPEAKER_00

Oh ja, auf jeden Fall, also es lohnt sich auch explizit für die T-Shirts. Also hohe Qualität und geiles Design, würde ich hier nochmal an der Stelle sagen. Ich trage das gerne auf meiner Programm. Stimmt, wir haben beide ein Programmierbar-Shirt an. Es fühlt sich an wie eine zweite Haut. Im positiven Sinne. Ich weiß nicht, ob das was Positives ist, aber ich finde es geil.

SPEAKER_01

Wunderbar. Wir wollen eigentlich sprechen über ein bisschen PHP, über ein bisschen PS, über ein bisschen Astra, habe ich eben gerade noch ganz kurz gehört. Opel Opel Astra. Opel Astra und vielleicht sprechen wir noch ganz kurz über Cloud. Und wenn wir am Ende noch Zeit haben, können wir noch über dieses Limonadenvideo reden. Also, wenn ihr es noch nicht geguckt habt, super lustig. Lemonate, ja, Mann. So, lass uns doch mal anfangen hier mit diesen Stacked PRs. So, Dave, was ist das? Warum muss mich das interessieren und warum gibt es das erst jetzt?

SPEAKER_00

Boah, ich glaube, auf zwei der drei Fragen habe ich eine ungefähre Antwort, auf eine glaube ich nicht so. Aber genau, Strage, die du nicht beantworten kannst du, was ist das? Über alles andere können wir reden. Nee, genau. Also vielleicht, genau, fangen wir an, was ist das? Und zwar, also ich baue mal ein Szenario auf, weil man sich das ja dann am besten vorstellen kann. Und zwar, es gibt doch sicherlich, das hat jeder Entwickler mal erlebt, man baut irgendwie irgendwas zusammen und denkt sich so, ja, okay, ist jetzt gut so, ich erstelle mal einen Pull-Request und hat dann jetzt auch nichts irgendwie offen, nichts anderes, was man reviewen kann und will eigentlich weitermachen mit seinem Feature. Aber natürlich gibt es dann die doofen Reviewer, die ja ein bisschen Zeit brauchen, so, und man denkt sich, ja, okay, ich möchte jetzt nicht gehindert sein an meiner Arbeit, also mache ich einen Pull-Request, äh, sorry, einen weiteren Branch auf, der auf meinem vorherigen Pull-Request basiert. Also das heißt, ich habe irgendwie eine gewisse Abhängigkeit. Passiert bei uns beispielsweise relativ schnell, wenn, keine Ahnung, Backend machst du irgendwie eine Datenbank, erstellst du und dann hast du da irgendeine Mapper-Schicht und dann willst du aber dann auch irgendwie auf den Manager einführen und dann vielleicht noch API-Punkte hinzufügen. Und da stellst du halt dann quasi einen PR nach dem anderen, der auf den vorherigen basiert. Und das ist dann alles ein großes Kuddelmuddel und ist immer viel hin und her. Und da bietet GitHub jetzt etwas an, was es schon lange gab, aber jetzt halt quasi dann in deren CLI und auf deren Website. Und zwar nämlich die Stacked Pull Request, die jetzt in einer Public Preview ist. Dadurch soll das halt, also wenn man diese Extensions dann installiert, sieht man das halt dann auf der Website irgendwie sehr schön. Man hat so einen gesamten Stack, beispielsweise du machst irgendwie drei PRs und die sind dann halt alle untereinander dann gelistet, sieht dann ganz schön aus. Das heißt, der Reviewer kann dann sagen, so, hey, okay, ich schaue mir dann irgendwie den ersten an, der dann vorzugsweise möglichst klein ist, weil der sich dann ja irgendwie schön reviewen lässt. Wenn ich sehe, ah, okay, das sind irgendwie drei Files mit insgesamt 80 Zeilen, dann schaue ich da nochmal lieber drüber, als wenn das jetzt irgendwie 20 Files sind mit 200 veränderten Zeilen. Genau. Und du bist dann halt da nicht blockiert. Das heißt, die machen so ein bisschen einfach, das ist zugänglicher und einfacher, wie man dann so Stacked PRs machen kann. Genau, habe gesagt, auf der Webseite, man kann es auch in die CLI übertragen. Da kann man diese Extension einfach hinzufügen und dann einfach die jeweiligen Branches, die man erstellt hat, dann zu diesem Stack hinzufügen. So funktioniert das Ganze. Und vielleicht kann ich da ein bisschen so aus meiner Entwicklererfahrung reden. Generell, so kleinere PRs zu machen, hat sich bei uns sehr, sehr gut angefühlt im Team. Schon vor AI, muss ich sagen. Also wir schauen mal in das Jahr 2022, 2023 zurück, was nicht allzu lange her ist, aber in AI-Jahren sind das schon fünf Lebenszeiten. Da haben wir auch gesagt, so, hey, irgendwie, wenn man so riesige PRs bekommt, fühlt sich das nicht cool, anders zu reviewen. Man übersieht schnell Dinge und deswegen lassen wir wirklich so versuchen, so kleine, snackable Sachen dann immer für die anderen zu machen. Was sich sehr gut angefühlt hat. Und jetzt kommt es noch im Zeitraum von AI, wo man merkt, so, hey, wir haben halt voll den massigen Output. Wir können ja wirklich Code nach Code nach Code irgendwie erstellen und ermüden da niemals. Macht es für einen selbst, ja, wenn man das danach reviewed, also in welchem Prozess wir uns gerade befinden. Wir lassen das meistens irgendwie von der AI erstellen und schauen dann nochmal über den Code drüber. Deutlich angenehmer dann auch. Und gleichzeitig möchte man ja dieses Tempo nicht rausnehmen, weil das ist ja etwas, was man da hat. Man stellt irgendwie einen PR schnell durch den AI, muss das aber reviewen, ist dann blockiert. Und was halt dann ich gemerkt habe, jetzt auch in den letzten Wochen und Monaten, es fühlt sich schon sehr gut an, quasi einen PR zu erstellen, den zu reviewen, aber parallel zu sagen, so, hey, aufbauend darauf, mach schon mal weiter. Das heißt, während ich halt quasi den Einstand reviewe, kann die AI schon mal den nächsten machen und dann halt darauf halt die PR stacken. Genau. Und das bietet jetzt GitHub auch an, was sehr cool ist. Da sind dann halt einige Unternehmen, die sich dazu geäußert haben. Irgendwie, was man kennt, ist jQuery, die gesagt haben, hey, das ist super, auch Vercel hat sich dazu geäußert.

SPEAKER_01

jQuery, für die Älteren unter uns. Für die Jüngeren muss man das vielleicht nochmal erinnern, alles gut.

SPEAKER_00

Wir haben da vor vier Wochen über jQuery, glaube ich, geredet. Ja, ja. Nicht totzukriegen. Es ist nichts totzukriegen. Genau. Sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen, weil ich das also wirklich sehr, sehr cool finde, so Stack PRs, und das jetzt halt auch sehr, sehr schön sichtbar ist und quasi man da diesen Flow nochmal mit AI zusammenzuarbeiten, nochmal deutlich verbessert und dann halt quasi schön in kleine gestückelte Commits machen, wo man das einfach so besser überblicken kann. Fühlt sich sehr cool an, sehr sinnvoll an. Ich muss das mal produktiv jetzt auch testen. Das wäre für mich dann nochmal interessant, wie gut es sich anfühlt. Aber auf jeden Fall Wärmstempfehlung, das mal einfach auszuchecken. Verlinken wir natürlich auch in den Shownotes und kann jeder einfach mal für sich testen.

SPEAKER_01

Aber in Summary ist es quasi mehr eine UX-Erweiterung sozusagen und jetzt nicht irgendwie ein Git wirklich basiertes Feature, weil wie du schon gesagt hast, eigentlich sind ja Stack-PRs nichts anderes als ganz normale PRs, außer dass sie halt nicht gegen deinen Main-Branch laufen, sondern gegen irgendeinen schon offenen Feature-Branch, irgendwie sich dann immer weiter stapeln.

SPEAKER_00

Genau, genau. Also ja genau, also UX-Ding auf jeden Fall, weil das war schon vorher ein Gefriemel, muss man sagen. Also ich hatte das in meiner Historie vielleicht drei, vier Mal gemacht und das hat auch einen Grund, weil es halt einfach nicht geil war. Also es war lieber so, kann es mal bitte schnell reviewed werden, weil ich möchte ungern irgendwie diese Stack PRs machen. Weil irgendwie, keine Ahnung, diese Ansicht bei GitHub, dann hat es darauf basiert und wenn du dann aber irgendwie einen Zwischenstand gemercht hast, wo dann irgendwie der Dritte in den zweiten geht und dann war dann irgendwie auch bei der Div, die dann angezeigt wurde, irgendwas falsch, also es hat sich irgendwie sehr clumsy angefühlt. Also ich fand es irgendwie, war keine geile Experience, das zu machen.

SPEAKER_01

Du hast halt das Problem, dass wenn du, also du hast jetzt diesen Stack mit, einer geht gegen deinen Main-Branch, der nächste geht gegen diesen Feature-Branch, der nächste geht gegen diesen Feature-Branch und so weiter. Und wenn du die halt nicht in der richtigen Reihenfolge merchtst, also nicht mit dem ersten, also nicht so First In, First Out machst sozusagen, genau. Sondern ich sag mal, zwischendrin den zweiten in den ersten schon mal rein mergst, vorher, dann wird natürlich in dem Moment der Pull-Request für den ersten doppelt so groß. Genau, genau. Weil der ja immer noch gegen den Main-Branch vergleicht und dann auf einmal sozusagen die Änderungen von zwei Feature-Branches da drin stecken und dann wird es halt irgendwie doof. Und wenn du sozusagen Worst Case ganz falsch rum anfängst, so First In, First Out irgendwie da machst oder nein, last in First Out. Genau. Dann hast du halt am Ende einen Branch, der halt doch irgendwie riesig groß ist und den reviewen musst. Ja. Und das wäre natürlich dann cool, wenn sie halt sehen könnten, okay, ein Teil von diesem Div-Set kommt halt aus so einem Stack-PR und zeigen wir dir dann quasi da nicht mehr mit an, weil hast du sozusagen schon mal gereviewt. Genau, genau.

SPEAKER_00

Genau, also ist natürlich das Schlimme beim Podcast, man sieht nicht visuelles, das muss man sich mal sehen, weil man dann wirklich dann sieht, so, du hast irgendwie Stack PRs, dann hast du irgendwie fünf Stück und du kannst wirklich jeden einzelnen einklicken und dann sehen so, oh, irgendwie der dritte und vierte wurde schon approved. So, geil, jetzt muss ich mir noch ersten, zweiten und fünften anschauen. Und dann kannst du halt einfach so sagen, okay, alle sind approved, zack, rein damit in den Master Branch und das ist cool. Also sieht auf jeden Fall sehr, sehr schön aus. I like it.

SPEAKER_01

Yes. Wonderful. Wonderful. Alright, wenn wir schon über Mergen und sowas alles sprechen, dann sprechen wir vielleicht auch als nächstes noch über PHP-Sten, weil das hat ja auch so ein bisschen mit CICD zu tun. Ja, also einfach so, hier eine statische Code-Analyse, lasse ich nicht bei den Lokal auf.

SPEAKER_00

Doch, doch, doch, doch, doch, nein, verstehe ich schon. Ich habe gerade überlegt, ich wollte gerade sagen, so, boah, das war, glaube ich, aber bisher in deiner Historie, die ich mitbekommen habe, wahrscheinlich der schlechteste Übergang bisher. Also er war immer noch okay, er war immer noch okay, aber ich war so, ja, okay, der war sehr gekünstelt. Aber egal. Der war halt mehr inhaltlich und nicht so catchy. Genau.

SPEAKER_01

Ja, aber trotzdem schön. Okay. Der hatte nur Substanz und nichts anderes. Und das wollen wir hier bei der Programmierbar nicht. So ist es. PHP-Sten, vielleicht um einmal die Leute abzuhören. Also PHP-Sten, wie der Name schon sagt, PHP, ist ein statischer Code-Analyzer. Und warum braucht man sowas? Es gibt Sprachen, die haben einen Build-Step, einen Compile-Step, ein irgendwas, wo im Prinzip der ganze Code einmal genommen wird und zusammengebaut wird. Und dann kann man eh quasi schauen, ob das alles so valide ist und funktional und sowas alles. PHP hat sowas nicht. PHP ist eine Skriptsprache, das heißt, es wird nur der Teil des Skripts zur Laufzeit ausgeführt, der quasi auch wirklich gebraucht wird. Dazu kommt, dass PHP eigentlich ein sehr loses Typsystem hatte in seinen früheren Versionen und mittlerweile, gerade so mit Versionen 7 und 8, eben immer stärker typisiert wird. Aber trotzdem, ich sag mal, ein Typsystem hat, was hinter sehr strikt typisierten Sprachen noch deutlich hinterherhängt. Also es ist zum Beispiel nicht ohne weiteres möglich, Arrays genauer zu spezifizieren, was da drin steckt. Es gibt irgendwie keine Generics, es gibt kein Templating, es fehlt einfach noch sehr viel. Und das ist der Punkt, wo dann so Tools wie PHP-Stan eben aufbauen und sagen, okay, du kannst hier mit Markup in deinem Code quasi das Typsystem ergänzen und PHP-Stan kann dann, wenn es eben selber läuft, nochmal validieren, ob du dich an dein eigenes im Code annotiertes Typsystem sozusagen hältst. Und damit du es eben nicht erst zur Laufzeit oder zur Ausführungszeit feststellst und dann dir die Sachen da um die Ohren fliegen. Sehr schön erklärt, by the way. Also ich bin jetzt komplett abgeholt. Nice. Ja, ich bin der Erklärbär, der programmierbar hier. Das Märchen. Das ist natürlich aber ein relativ arbeitsintensiver Schritt, weil gerade bei großen Projekten, du musst halt den ganzen Code durchgehen, du musst so ein Abstract-Syntax-Tree aufbauen, du musst wissen, welche Funktion braucht irgendwie was, was kommt hier rein, was könnte an dieser Stelle sein. Also es ist schon relativ komplex. Und das ganze Ding läuft natürlich auch in PHP. So. Jetzt kommen da wieder die bösen Kommentatoren da draußen, ja, PHP nicht performant und überhaupt, und warum macht man das alles in PHP? So, anyway, es hat einen guten Grund. Und zwar, dadurch, dass es eben in PHP gebaut ist, dieses Tooling, ist es halt auch in PHP erweiterbar. So, ja, wir haben gerade gesagt, PHP ist auch eine Skriptsprache, das heißt, es kann zur Laufzeit noch Skripte, Plugins, Extension, Hooks und so weiter irgendwie alles nachladen. Das ist kein in sich geschlossenes Binary, weil es jetzt, weiß ich nicht, ein Go oder ein Rust-Tool oder sowas ist. Und das ermöglicht es halt vielen Projekten, Frameworks, Libraries quasi auch noch Extensions nachzuliefern, die quasi PHP-Stan helfen, besser zu verstehen, worum es da in diesem Code eigentlich geht. Also zum Beispiel gibt das von Doctrine, das ist so ein ORM-Layer, also ein Object-Mapper. Eine Extension, die quasi hilft, okay, die Objekte, die wir hier zusammenbauen, was sind da für Typen drin, wo kommt das her, wie funktioniert das irgendwie alles? Und viele, viele Sachen. Ich habe mal eine Extension gebaut, die Mogs und Stubs irgendwie besser unterstützt, damit selbst deine Test-Files quasi statisch analysiert werden können. Ja, weil da hast du ja ganz oft das Problem, wenn du da so ein Stub hast, der erfüllt ja quasi nicht so ein komplettes Interface. Um dann eben sagen zu können, in der statischen Code-Analyse, naja, wo kommt das eigentlich her? Was sollte das eigentlich alles können? Was bringt das jetzt mit, was bringt das nicht mit? Was ist für den Test hier relevant, was fehlt vielleicht noch? So, bla. Anyway, PHP Stan hat mit der Version 2.2, glaube ich, ein Update rausgebracht, wo sie einen Teil der Toolchain in C ⁇ nachgebaut haben. Was? Ja, genau. C'est pas. So, genau, das war jetzt irgendwie erstmal schon so das erste Ding, so wieso eben nicht Ruby Rust, go blablabla. Eben, das ist ja überhaupt nicht 2026er Standard hier. Genau, aber man muss halt sagen, C ⁇ ist ja auch die Sprache, in der PHP selbst gebaut ist. So, und dementsprechend haben sie in C ⁇ natürlich eine PHP-Extension gebaut. So, und diese Extension kann quasi zur Laufzeit nachgeladen werden, aber interagiert vollkommen normal mit dem PHP-Code. Das heißt, der Punkt, den ich eben gerade gemacht habe mit allen Plugins, Extensions, Hooks, die für PHP-Stand schon so gibt, die funktionieren halt einfach weiter, weil diese C ⁇ -Extension einfach Teil deiner PHP-Laufzeit sozusagen wird. Und das ist super cool gemacht. Ich will jetzt hier nicht zu tief rein nörden für alle nicht PHP-Fans oder so. Aber wie sie es quasi machen, die PHP-Extension zur Laufzeit nachzuladen, ohne dass du dich darum kümmern musst und sie nicht vorher irgendwie groß installiert sein muss oder oder oder, das ist schon irgendwie alles ganz cool. Und was auch ganz nice ist, für alle, die das überhaupt gar nicht mögen oder wollen oder benutzen können, derselbe Code-Path, den sie jetzt quasi in C ⁇ nachgebaut haben, existiert auch nach wie vor noch in der normalen PHP-Codebase. Das heißt, wenn die Extension nicht zur Verfügung steht, nicht geladen werden kann, warum auch immer, dann funktioniert das ganz normal wie bisher auch. Um das einmal in Perspektive zu setzen, sie haben nur den, wie sagt man so, den hottesten Path, also den meistbenutzten Pfad in der Library, quasi in die Extension ausgelagert. Ungefähr 1% des Codes. Haben sie gesagt auf GitHub. Ungefähr 1% des Codes haben sie jetzt also nach C portiert und haben damit 25% Speed Improvement rausbekommen. Das ist ja also das erstmal ja, crazy, dass es so funktioniert. Aber ich finde, das spricht auch dafür, dass sie eine echt gute Analyse über ihren eigenen Code gemacht haben, um halt zu verstehen, so was ist der sehr kritische Pfad. Ja. So, was ist halt der Teil, der immer wieder ausgeführt wird, woran hängt es halt irgendwie, um dann halt quasi mit so einer sehr kleinen Migration, also 0,8% waren es glaube ich genau, das halt irgendwie rausholen zu können. Das fand ich schon mega. Und man lächelt immer so ein bisschen über die ganze PHP-Community und so. Aber das ist, glaube ich, so Softwarecraft-mäßig 100% alles richtig gemacht. Also Bottleneck erkannt, irgendwie besseres Tooling, bessere Sprache dafür gefunden, so portiert, dass es dein bestehendes Ökosystem überhaupt nicht bricht. Das ist immer noch 100% optional und das lädt sich im Prinzip so selbst nach, dass die Endnutzer deiner Library halt überhaupt keinen Mehraufwand haben, aber trotzdem den vollen Gain irgendwie mitnehmen können. Das weiß nicht, wie sagt man hier so, No Notes, super, super Implementierung.

SPEAKER_00

I like. Ja, aber das krasse, also vor allem, also ich finde das schon interessant, weil du hier sagst, Hot Path, also das, was am meisten verwendet wird. Es ist schon interessant, dass dann halt wirklich, also 0,8% oder sagen wir einfach mal 1% der Codebasis, dass das wirklich, also scheint ja eine sehr, sehr wichtige Stelle zu sein, wenn das halt 25% rausholt. Also das ist wirklich das, wo es einfach wahrscheinlich ständig drüber läuft und der relevant, also der Hauptteil ist. Also finde ich nur in Relation irgendwie schon sehr krass gesetzt.

SPEAKER_01

Also wahrscheinlich hast du halt einfach bei diesem ganzen Thema so Code-Parsing, hast du wahrscheinlich einfach sehr wenige Klassen oder Funktionen, die du halt sehr oft brauchst, um genau zu verstehen. Ja, aber das fand ich auch wild. Und wie sie das vielleicht technisch umgesetzt haben, sie haben im Prinzip in dem Projekt eine eigene Annotation geschaffen, wo sie sagen können, diese Klasse, diese Funktion, da gibt es ein C ⁇ Äquivalent für in der Extension, die kannst du nutzen, wenn sie da ist. Und das ist halt auch irgendwie ein super cooles Pattern, um sagen zu können, okay, das ermöglicht, dass uns halt später sehr iterativ das weiter auszubauen. Wenn du halt diese Architektur einmal da hast und dann sagen, okay, jetzt nehmen wir jetzt migrieren wir noch eine Klasse und noch eine Funktion und noch eine Klasse hier und noch was da. Das ist eigentlich eine sehr coole Grundlage und spiegelt für mich auch so ein bisschen den PHP-Stand-Spirit wieder, die ja so ein bisschen in der Community groß geworden sind, weil sie, wie gesagt, statische Code-Analyse machen, aber halt von Anfang an schon so Tooling mitgebracht haben, um zu sagen, okay, du musst nicht von Anfang an alles erfüllen, ne? Wie halt, wenn so ein Linter, schmeißt du das erste Mal an, dann kommen erstmal 800 Fehler irgendwie um die Ecke geflogen und so. Und sie haben zum Beispiel so sehr kuratierte Level mitgebracht, sagen, okay, es gibt hier, ich glaube, Level 0 bis 10 oder sowas war das am Anfang. Oder 0 bis 8 gab es, glaube ich, am Anfang nur. Okay, du kannst erstmal sagen, du testetest nur auf Level 0 und dann sind wir so sehr easygoing. Dann machen wir so mal die ganz Low-Hanging Fruits und wir fangen an. Und so kannst du dann quasi iterativ Stück für Stück das irgendwie ausbauen, wenn du mal wieder Zeit, Muße, Lust und Energie irgendwie dafür hast. Aber wirst halt nicht so gezwungen, irgendwie all in zu gehen. Und das hat, glaube ich, der Adoption damals einen super Antrieb gegeben. Und es ist im Prinzip dasselbe Pattern, was jetzt für sich intern auch so nutzen. Wir fangen hier immer mit so einem kleinen Teil des Code-Paths an und wenn es gut läuft und wir da Bock drauf haben, dann können wir da peu à peu immer mehr machen.

SPEAKER_00

Ja, finde ich auch mega super. Es geht ja ein bisschen auch in diese Stack-PR-Richtung, ne? Anstatt von so einem riesen Batzen zu erschlagen zu werden, wo du denkst, oh, okay, hier sind 800 Dinge angemerkt, so, sagst du ja, okay, erstmal ein bisschen kleinschrittiger. Das ist wirklich kritisch, aber dann so, hey, okay, das ist so optional, das kannst du später machen und so. Also super angenehm auch in der Development Experience.

SPEAKER_01

Yes, yes.

SPEAKER_00

Eine Sache, ich finde es aber so interessant, so vielleicht jetzt so auf der auf der Meta-Ebene mal gesprochen. Irgendwie so, wir haben ja über Type-Script geredet, die ja auch super krass diesen Geschwindigkeitsboost gemacht haben, jetzt auch PHP-Stan und sowas alles. Und ich bin mir sicher auch in den Wochen davor haben wir auch irgendwas gesagt, von wegen so und so viel schneller durch den Rewrite geworden. Ich finde es irgendwie interessant, aber auch verständlich, diese Beobachtung gerade im Markt, so irgendwie alles immer schneller und performanter zu machen. Ist wahrscheinlich einfach mitunter darunter geschuldet, so dass wir halt jetzt viel mehr AI-Development haben und dann halt, wenn die ganzen CI-Pipelines irgendwie durchlaufen, dass das halt auf jeden Fall schneller gehen muss und sowas. Und dass wir dann halt irgendwie jetzt auch die Bottlenecks identifizieren und also Bottlenecks und Kosten auch natürlich. Und dass das jetzt quasi so in der gesamten Community immer so, okay, was können wir jetzt ausbessern und schneller machen? Und da ist ja quasi genau dein Beispiel von jetzt PHP-Stan, so passt perfekt ins Bild eigentlich.

SPEAKER_01

Ich glaube, also das ist die eine Seite dieser Medaille, die andere Seite ist wahrscheinlich, und ich will jetzt hier dem Andre, der PHP-Stan macht, nichts unterstellen oder so. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass gerade solche kleineren Portierungen halt auch mit AI einfach einfacher werden. So, ja, also wenn du jetzt, also, das ist ja eigentlich ein paar Excellence der AI-Anwendungsfalls, sagen, ich habe hier eine Codebase und portiere mir die halt von A nach B. So. Ja. Das ist immer noch nicht perfekt, was da rauskommt. Da kann man auch nochmal drüber streiten, aber es ist halt für jemanden wie, weiß nicht, mich so, ja, der jetzt überhaupt keine nennenswerte C Erfahrung hätte. Wäre das halt vorher überhaupt gar keine Option gewesen. Aber jetzt zu sagen: Guck mal hier, ich habe diesen Hotpath, ich habe ihn identifiziert oder vielleicht hilft mir sogar AI dabei, das überhaupt erstmal zu identifizieren, I don't know, ja. Dann zu sagen, okay, kannst du mir das irgendwie in Native C portieren? So, nichts an der Logik ändern. Sie haben auch in dem Blogpost super beschrieben, wie sie sichergestellt haben, dass quasi der C ⁇ Code Path byte identisch dasselbe Ergebnis liefert wie der PHP-Path und sowas. Wenn du halt so coole Test-Suite hast, dann ist es halt für AI nochmal ein einfacheres zu sagen, okay, portiere mir das nur in der Sprache, das Ergebnis haben wir schon, wir haben Testcases dafür, es soll alles genau gleich bleiben. Aber mach das einfach mal so und ich gucke am Ende irgendwie da mal drüber. Das geht dann halt auch. Und ich glaube auch vieles von diesem Tooling und so, was wir jetzt gerade sehen, wir hatten ja auch in der News-Sammlung für diese Woche diesen einen Beitrag, wo glaube ich, Vercel irgendwie so ein Native TypeScript-Parser gebaut hat. War das nicht so? Moment, jetzt muss hier kurz bei uns. Irgendwas klingelt da. Gesundes Halbwissens immer gut mitnehmen. Finde ich gut, finde ich gut.

SPEAKER_00

Aber also ich würde jetzt bei dem gesunden Halbwissen bei dem Halbwissen jetzt bleiben und einfach irgendwer. Aber jetzt würde ich halt einfach mir die Sachen ausdenken. Aber du schaust direkt vorbildlich nach und weißt, dass du nicht mehr. Ja, genau.

SPEAKER_01

Vercel hat mit Script-C ein native TypeScript-Compiler gebaut. Ja, das haben sie halt auch mit AI gemacht und das ist jetzt ein interessanter Proof of Concept und da kann man geteilter Meinung drüber sein, wollen wir jetzt hier nicht drüber diskutieren. Aber dass es halt überhaupt irgendwie geht und machbar ist, so nebenbei im Prinzip, das ist halt schon irgendwie, glaube ich, der AI-Verdienst dann da am Ende des Tages.

SPEAKER_00

Weil das ist natürlich, auf der anderen Seite muss man sagen, wahrscheinlich Dinge, die erstmal hinten runterfallen, so, ne, würdest du halt, also könntest du es nicht mit der AI parallelisieren. Er sagt, naja, okay, sowas wie Performance, sowas wie Security, ja komm, das machen wir, wenn Zeit dafür da ist. So und es wird nie Zeit dafür da sein. Und jetzt kannst du einfach sagen, hey, okay, dann lagern wir das halt da aus und wenn was Gutes bei rumkommt, dann bauen wir das auch nochmal ein und irgendwie profitiert jeder davon.

SPEAKER_01

Ja, ich meine, so machen wir es halt auch gerade hier. Also ich bin gerade dabei, die Programmierbar-Plattform irgendwie aufzuräumen, so, ja, also ehrlicherweise ist es Claud dabei und ich gucke ihm ordentlich über die Schultern so. Aber weiß nicht, so eine Nachs-3 auf 4-Migration, ja, das wäre sicherlich irgendwie auch kein Beinbruch gewesen, aber das halt nebenbei machen lassen zu können, wenn ich hier gerade andere Sachen für den Podcast irgendwie mache und dann am Ende über das Ergebnis zu schauen und da vielleicht nochmal ein, zwei Schrauben nachzudrehen oder nochmal eine Review-Schleife mehr zu drehen, als wenn es jetzt ein Developer direkt gemacht hat oder so, ist ja okay, weil halt dafür 90% der Arbeit parallel passieren können.

SPEAKER_00

Genau. Und ich meine, also die andere Realität wäre ja gewesen, wir würden es gar nicht machen. Also in unserem Fall jetzt speziell.

SPEAKER_01

Ja, oder halt einfach maximal zu spät. So, ja, was ja gerade war, irgendwie Security-Updates und hast alles nicht gesehen.

SPEAKER_00

So, oh, jetzt ist es notwendig. Ja, okay, jetzt sollten wir es wirklich mal machen.

SPEAKER_01

Fun Fact, als ich dieses Projekt angestoßen habe, habe ich gesagt, so, hey Claude, hier kannst du mal unsere Knucks-Codebase von 3 auf 4 ziehen. Und dann hat er erstmal so eine Research-Phase gestartet, so eine, was sind Breaking Changes und bla bla bla. Und der erste Satz ungelogen, mit dem wir zurückkommen, war einfach so, hey, hast du übrigens gewusst, dass NUX3 heute irgendwie out of update geht? Also heute ist eh vorbei so, ja. Also dann hat Claud irgendwie gedacht, so ich mach das deshalb und war schon so voll in so einem Dringlichkeitsmodus drin, so, boah, wir müssen das heute migrieren, weil das geht irgendwie out of support und bla bla. So, nee, nee, chill mal, es ist nicht ganz so kritisch.

SPEAKER_00

Aber nein, das war schon ganz gut. So, in dem Glauben lasse, ja, ja, es ist wirklich kritisch. Es muss ja wirklich alles geben. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass es dann AI auch besser funktioniert, wenn sie wissen, oh, es ist irgendwie kritisch. Wenn du sagst, oh, das muss heute wirklich fertig werden oder, oh, mein Job hängt davon ab, so, irgendwie, dass die dann meistens besser arbeiten. Von daher, ja.

SPEAKER_01

Alright. Speaking of AI, Astra.

SPEAKER_00

Nicht der Opel. Genau. Was mal zu reden? Also es ist ja Plotwist hier an der Stelle. Genau, es geht nicht um den Opel Astra, sondern um eine neue AI-Model-Family von OpenAI. Ich glaube, Jan, du hast gesagt, irgendwie OpenAI muss jetzt nachlegen, weil Anthropic hat vier verschiedene Modelle, so und OpenAI hat nur drei. Das kann ja, das kann ja nicht sein. So, die brauchen jetzt auch noch ein viertes. Genau, und die haben angekündigt, dass sie jetzt an einem neuen Modell arbeiten, also eine neue Modellfamilie namens Astra. Und die wahrscheinlich, ich sag mal, für jede Person, die gerade zuhört und uns, nicht so sinnvoll ist, weil das so für sehr langlaufende, superkomplexe Aufgaben gedacht ist, wo dann halt mehrere Agenten parallel irgendwie zusammenarbeiten müssen. Und das, also die haben auch gesagt, das geht über Stunden bis Tage, also wirklich so riesige Tasks.

SPEAKER_01

Das ist mehr so das Mythos-Äquivalent dann?

SPEAKER_00

Genau, denke ich schon, dass das auf jeden Fall da geplant ist. Und was interessant ist und vielleicht ein bisschen auch noch neueres Newsworthy ist, die US-Regierung haben ja jetzt so quasi irgendwie so einen Review-Prozess etabliert für AIs und quasi so, okay, wenn jetzt irgendwie so ein Model kommt, es gibt gewisse Kriterien, die es erfüllen muss und Security, pipapo, den genauen Prozess dahinter kenne ich nicht. Aber auf jeden Fall soll dieses Astra-Modell das erste sein, das unter diesem Review-Prozess der US-Regierung läuft. Das heißt, es wird da dann halt gereviewt und muss erstmal quasi das Approval bekommen von der Regierung, so okay, es darf jetzt an die Öffentlichkeit weitergegeben. Schon sehr interessant. Und was ich da irgendwie ganz cool fand, also erstmal so Fun Fact, als Astra dann mal so einen Task bearbeiten sollte, wenn man das in quasi aktuelle AP-Tokens Kosten übersetzt, wären das irgendwie 2000 Dollar gewesen. Das fand ich irgendwie sehr interessant. Und was das Modell aber schon erreicht hat, und da kam ich nämlich jetzt inspiriert durch Anselm einem Arbeitskollegen drauf, schau da dann Ansem an der Stelle. Das Modell hat nämlich zehn mathematische Probleme gelöst, die vorher lange Zeit in der Forschung waren und da jetzt quasi final gelöst wurden von Astra. Hab grad auch so ein bisschen Kontext bekommen, was das für eine Art von mathematischen Problemen waren. Also es waren solche Sachen wie, man kann ja, also es gibt irgendwie Theoreme und die sagen so, ja, es gibt das und das nicht. So, und wenn du ja nur ein Ansatz findest, dass das existiert, dann ist das ja widerlegt, so mehr oder weniger. Und das waren halt solche Probleme. Nichts irgendwie Weltbewegendes tatsächlich, also die Mathematik setzt sich damit auseinander, es ist nicht so, dass da jetzt irgendwie neuer Pfeiler dann irgendwie dadurch erstellt wird und irgendwie viele verschiedene Probleme löst. Aber schon durchaus interessant, dass viele Mathematiker dadurch jetzt wirklich Beispiele gesehen haben, so hey, wow, okay, das stimmt. Also das, was das Modell da hier gegeben hat, das ist richtig. Und deswegen hier die Empfehlung auf persönlicher Ebene. Es gibt nämlich ein Interview mit einem Mathematiker, der sich damit auseinandergesetzt hat. Geht irgendwie so um Gruppen und dass irgendwie Gruppen gewisse Eigenschaften haben. Wird in dem Video nochmal genauer erklärt. Aber es ist von Dorfuchs das Video. Ich weiß nicht, kennst du Dorfuchs? Also der hat so die Nostalgie richtig bei mir gekickt. Ich habe mich zurückversetzt in meine Oberstufe damals noch, Abi-Jahrgang, also was ist das jetzt, 13, 14 Jahre her oder so. Und Dorffuchs ist ein deutscher YouTuber, 300.000 Abonnenten und der macht das halt auch schon seit über einem Jahrzehnt. Der hat angefangen mit so Mathematik-Videos, wo er singt. Also er erklärt dir in einem Song, was eine Polynomdivision ist, beispielsweise, oder wie die PQ-Formel funktioniert. Und ich hab, also bis heute habe ich noch ein Orwum davon. Also du suchst den größten Exponenten aus den beiden Polynomen. Und das ist eigentlich schon sehr catchy. Und ich finde das so krass, er ist halt so seit über einem Jahrzehnt einfach dabei, macht weiterhin diese Videos und also auf einem super krassen Niveau auch einfach. Also er ist auch, glaube ich, mittlerweile Doctor der Mathematik und erklärt dir dann wirklich so super krasse News aus der Mathematikwelt. Und die werden teilweise auch gut geklickt. Also der hat auch so ein Newsformat, kriegt auf YouTube immer so 100.000 Aufrufe. Und es war irgendwie schön zu sehen, dass so ein Teil meiner Vergangenheit aus, als ich noch Schüler war, existiert. And der jetzt halt so Leute interviewt, und genau, der hat einen Dude interviewt, der mit Hilfe von, also der jahrelang quasi daran geforscht hat, an so einem mathematischen Problem, und jetzt durch dieses neue OpenAI-Modell wurde das gelöst und er wurde dann aber auch im Paper erwähnt, so von wing, hey, also wir konnten das lösen aufgrund seiner Forschung auch, also sehr viele Informationen waren da und haben dann halt quasi das Finale gelöst, dieses Problem. Fand ich irgendwie interessant und er erzählt dann auch da sehr, sehr gut, so was, also was kann AI gut, was kann AI noch nicht so gut. Wird er Leuten noch empfehlen, quasi ein Mathesstudium zu machen, solche Sachen. Also schon ein interessantes Interview, verlinken wir auch in die Shownotes. Aber fand ich irgendwie sehr, sehr cool, dass ich jetzt quasi diese beiden News verknüpfen kann an der Stelle.

SPEAKER_01

Nice. Also vielleicht muss ich dann so ein bisschen mein Hottag irgendwie revidieren. So, wie viel anders dann Astra halt irgendwie wirklich ist und ob es nicht jetzt einfach nur so eine Marketing-Bezeichnung ist, damit sie halt auch diese vier Modellgrößen irgendwie unterscheiden können, neben Terrasol und Luna. Aber trotzdem kommen wir, glaube ich, in so eine Phase rein. Wir haben das, glaube ich, auch in den AI-News schon mal gesagt, dass das Model, was sie dir verkaufen, also den API-Endpunkt, den du ja am Ende nutzt, das ist ja mittlerweile viel mehr als nur reine Inference auf dem Model, was sie trainiert haben. Wir hatten ja hier vor kurzem auch dieses Video geteilt bei uns intern von Boris Cherney, der bei Y Combinator gesprochen hat und so ein bisschen darüber gesprochen hat, wieso sie es nicht schaffen, bei Cloud Opus 5 Prompt Injection zu demonstrieren. So, was für mich, also ich hab das also als Nebensatz, er erwähnt er das so in diesem Video und so, ja, wir haben irgendwie keine Prompt Injection mehr bei Closed. Also Mindblown irgendwie so, ja. Das war irgendwie das, wo wir so jahrelang oder monatelang immer gesagt haben, das wird ein unlösbares Problem irgendwie bleiben. Und dann sitzt er da so in so einem Fire-Side-Chat und sagt so, ja, nee, Prompt Injection geht irgendwie nicht mehr. Und will so direkt zum nächsten Punkt irgendwie schon wieder. Und dann die Moderatorin auch so lasst das nochmal irgendwie kurz übersprechen. Und turns out, es ist nicht das Model, was resilienter geworden ist. Also wahrscheinlich spielt das schon auch eine Rolle mit. Aber es sind halt, wenn du den API-Call machst und quasi deinen Prompt hinschickst, sind da halt noch Classifier vorne dran und bla bla bla. Also sie haben dieses Problem schon technisch gelöst für ihr Produkt, für ihr Angebot, aber eben halt nicht nur in dem reinen Model. Und ich glaube, so sind halt viele von diesen Verbesserungen, die wir da halt sehen, sind wahrscheinlich ein Compound aus, ne, das Model wird besser und die Infrastruktur drumherum, die Teil dieses Angebots ist, halt eben auch. Und das wird aber, glaube ich, für uns immer undurchsichtiger, so zu verstehen, wo kommt jetzt halt welches Improvement irgendwie her. Liegt es wirklich in dem Model drin oder ist das, also am Ende kann es uns ja irgendwie auch egal sein, weil das, was wir nutzen, wird irgendwie besser. Genau. Aber aus reiner Interesse und Neugier muss man da, glaube ich, immer genauer jetzt so hinschauen, wo halt sowas herkommt. Und auch so Sachen wie jetzt hier Langlebigkeit und mehrere irgendwie Subagents spawnen und bla bla bla. Ist ja auch so ein Compounding-Ding aus, dein Model wird besser, aber die Tools, die du eben zur Seite stellst und die Art und Weise, wie du die beschreibst und zur Verfügung stellst und bla, wird halt auch besser. Genau.

SPEAKER_00

Hat man ja auch damals gesehen, als es dann noch so MCPs gab, so was das ja auch für einen Vorteil war, einfach für alle Modelle, ohne dass die Modelle neu geworden sind, ne? Also das ist ja dann auch genau so ein Beispiel dafür. Ja.

SPEAKER_01

Ja, vielleicht verlinke ich dieses Chinny-Video auch nochmal. Ja, auf jeden Fall, auf jeden Fall. Und wenn wir schon dabei sind, irgendwie Videos abzufallen, lass uns doch ganz kurz doch jetzt über dieses Limonaden-Video hier sprechen. Sehr gerne. Das verlinken wir auch, es ist von Genspark.ai und das heißt so Everything AI does when you ask it to start a lemonade stand. Und wir haben ja schon, ich glaube, Anthropic hatte das vor Jahren mal angefangen, so, hey, wir lassen irgendwie Claude so eine Vending-Maschine bei uns im Büro irgendwie betreiben und gucken, wie er da so Sachen nachordert und wie er Preise macht und bla. Und Gen Spark hat jetzt quasi dieses Experiment so ein bisschen krasser gemacht und hat jetzt im Prinzip zwei, also ein Claude und ein GPT-Modell gegeneinander antreten und haben gesagt, okay, ihr kriegt eine Kreditkarte mit unbegrenztem Budget, das war vielleicht schon der erste Fehler. Und ihr müsst einen, ihr habt eine Woche Zeit, bis zum nächsten Wochenende einen erfolgreichen Limonadenstand-Business irgendwie aufzuziehen. Und die mussten halt wirklich alles machen. Die mussten sich Rezepte organisieren, sie mussten Zutaten bestellen, sie mussten aber halt auch irgendwie Handwerker beauftragen, diesen Stand halt tatsächlich zusammen zu zimmern. Also die haben sie quasi komplett einfach machen lassen, ohne da irgendwie selber zu supporten. Dann ging es irgendwie darum, oh fuck, wir brauchen irgendwie Kinder, die das verkaufen, weil Kinder gehen irgendwie viel besser als Roboter.

SPEAKER_00

Also, ich weiß, hast du mal reingeguckt? Ich hab's mir sogar komplett angeschaut, weil ich muss an der Stelle sagen, es ist super unterhaltsam und ich habe es nicht. Es ist echt gut gemacht. Deswegen, ich weiß nicht, wie viel wir sagen wollen, oder ob wir sie jetzt sagen, Spoilerwarnung für alles, was wir jetzt erzählen werden. Aber also ich fand's wirklich sehr gut gemacht, aber erzähl weiter.

SPEAKER_01

Nee, also genau, ich wollte jetzt gar nicht auch so jedes Detail irgendwie sagen. Ich wollte sagen, ich fand es als Experiment super interessant. Ja. Es ist natürlich jetzt nicht eins zu eins übertragbar auf irgendwas, was wir hier so aktuell machen, aber allein so zu sehen, wenn es nicht mehr an den Mitteln scheitert, wie kreativ diese Modelle werden und wo sie halt eben noch irgendwie hart auf die Nase fallen. Also man kann ja vielleicht so aus der ersten Hälfte vom Video so ein bisschen was erzählen, ohne das Ende komplett zu verspoilern. Aber wie sie dann quasi diesen Stand in Auftrag geben, die Handwerker da aufschlagen und diesen Stand bauen und dann aber halt irgendwie alle Stunde noch so andere Anforderungen an den Stand kommen. So, ja, mach doch mal das Schild anders, mach das Fenster anders, mach hier bla irgendwie anders. Und einfach so ein bisschen das Verständnis darüber fehlt, wie viel Arbeitsaufwand in der echten Welt das halt irgendwie ist. So, ja, sondern die Modelle halt einfach nur sagen, ja, okay, wir machen jetzt den Stand anders und fertig. Und dann muss es schon irgendwie passieren. So, diese Overconfidence, die ist da schon sehr ausgeprägt stellenweise.

SPEAKER_00

Ja, das stimmt. Also ja, ich fand das interessant und also vielleicht, boah, jetzt referenziere ich noch ein weiteres Video, weil ich so interessant fand. Also das war so ein bisschen so ein Interview mit, oh, ich weiß gar nicht mehr, wer das war, aber es war irgendwie auch ein Forscher und der hat sich so mit so, der war ein bisschen so Doomsday-mäßig unterwegs, ne? Also AI wird uns alle knechten und so, also zumindest wenn wir AGI haben so, das ist also dann super krass und wird uns alle irgendwie versklaven. Aber der meinte dann auch, was ich sehr interessant fand, von wegen Bedenken sind ja so, wird AI so quasi irgendwann in die physische Welt eingehen, sei es durch Roboter und sowas alles, der hat gesagt, naja, also stell dir mal vor, du hast einen Menschen jetzt schon und der hat unendlich viel Geld und Zugriff aufs Internet. Der kann ja alles einfach selbst machen. Der kann ja Leute beauftragen, Dinge zu tun und so. Also er muss gar nicht in die physische Welt irgendwie eintreten. Und dann habe ich mir so, ja, sehr interessant. Und das hat man auch in diesem Video jetzt mit diesem Lemonade Stand auch gut gesehen, weil die AI hatte auch so, also jegliche, also jegliche Freiheit, alles zu tun, was sie möchte. Und dann war es halt eben so, organisiere Handwerker, stell Leute ein und sowas alles. Also konnte sie ja durchaus machen. Und das hat dann auch funktioniert. Also wirklich, also sehr, sehr gutes und lustiges Video.

SPEAKER_01

Ach ja, wenn wir schon bei AI, Overlord und Apokalypse und sowas alles sind, ist es eine Meldung, Dave? Nein, ich wollte nur, dass die Kamera wieder auf ihn hört. Eine kurze Ranzuntier vielleicht noch, weil das fand ich super interessant. Wir haben ja das letzte Mal darüber gesprochen, wie die AI, die bei OpenAI ausgebrochen ist, aus Versehen so Hugging Face gehackt hat. Aus Versehen. Wie viel da jetzt Marketingblub ist und was da wirklich passiert ist, kann man alles nochmal hinterfragen. Aber es sind mittlerweile so ein paar Details mehr irgendwie ans Licht gekommen. Und eines davon fand ich mega krass, das wollte ich hier noch kurz teilen. Nachdem dieses Model dann aus seiner Sandbox ausgebrochen war, hat das quasi auf jedem System, was es so auf seinem Weg nach draußen gefunden hat, halt so Notizen hinterlassen. So für, wenn ich zurückgesetzt werde und später nochmal hier ankomme, hier ist meine Lösung, um den nächsten Schritt zu machen. Und das fand ich so okay, krass, weißt du, du bist so okay, ich bin aus meiner Sandbox raus. Das Erste, was ich mache, ist hier im Pfeilsystem so eine Textdatei ablegen mit, okay, wie kommst du aus dieser nächsten, wie bin ich jetzt aus der nächsten Sandbox rausgekommen? So damit, wenn irgendjemand mich als Model hier gerade abschaltet und ich das alles nochmal von vorne machen muss, dass ich mir halt nicht die Arbeit nochmal machen muss. Da dachte ich ja, okay, das ist schon so hart Prisonbreak-mäßig.

SPEAKER_00

Das ist schon raffiniert, aber gleichzeitig muss man ja sagen, also weil die Daten, wo du ja jetzt gefunden, so, dass das quasi diese Notizen hinterlassen hat, ist natürlich dann auch direkt der Fix, dann, wenn du diese Dateien findest. Wahrscheinlich nicht sehr offengelegt an der Stelle, aber trotzdem kannst du ja das dann irgendwie anbieten.

SPEAKER_01

Ja, ich sag mal, in einem Research-Setting ja auch trivial. Du hast irgendwie eine sehr saubere Umgebung und du kannst gucken, was hat sich da halt irgendwie alles verändert. Du hast vielleicht auch so Immutable-File-Systeme oder sowas am Start, um das sicherzustellen. Aber halt halt trotzdem allein diesen Gedanken halt irgendwie zu haben, ne? So, wie mache ich das bei meinem nächsten Anlauf ein bisschen besser, schneller und effizienter? Das dachte ich auch schon so, okay.

SPEAKER_00

Geil, ist wie so ein Souls-like einfach. So mit jedem Run wirst du besser, sonst kommst du immer weiter. Ja, krass, krass. Das ist schon gleichzeitig irgendwie spooky, aber auch gleichzeitig interessant auf technischer Seite. Ja. So.

SPEAKER_01

Das war jetzt wirklich mein letzter Punkt. Sehr gut. Und dann haben wir doch mit 40 Minuten quasi eine sehr knackige Folge. Die kürzeste Folge ever hingestellt. Nice. Wunderbar. Dann bleibt uns nichts anderes zu sagen, außer danke, dass ihr auch diese Woche wieder zugehört habt. Danke, Dave, für die Zeit. Wir hören uns nächste Woche wieder. Und wenn ihr bis dahin Fragen, Anmerkungen, Kritik, Feedback, irgendwas habt, dann immer gerne an podcast.programmier.bar. Schreibt uns irgendwo auf Social Media, wo ihr uns findet oder hinterlasst einfach ein Rating hier oder bei iTunes oder bei Spotify. Wir freuen uns über alles, lesen immer fleißig mit. Und damit sind wir raus. Bis denn. Ciao, ciao. Bis dann. Ciao.