programmier.bar – der Podcast für App- und Webentwicklung
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Spezialfolge : Google Cloud Next 2026 aus Las Vegas
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Die Google Cloud Next ist eines der größten Cloud-Events weltweit – und 2026 merkt man das mehr denn je. Über 32.000 Teilnehmende, ein nahezu komplett auf AI ausgelegtes Programm und mittendrin Jan Gregor von der programmier.bar, der uns seine Eindrücke direkt aus Las Vegas mitbringt.
Was sofort auffällt: Der Shift hin zu AI ist nicht zu übersehen. Kaum eine Session kommt noch ohne aus, oft geht es um Agents, Tooling und die Integration von Modellen in bestehende Systeme. Gleichzeitig zeigt sich aber auch ein Reifegrad: Viele Inhalte richten sich nicht mehr nur an Early Adopters, sondern an Teams, die AI jetzt produktiv in ihre Prozesse bringen müssen. Themen wie Identity, Policies oder Enterprise-Integration sind deutlich präsenter als noch vor ein paar Jahren.
Für erfahrene Entwickler:innen fühlt sich das teilweise weniger nach „Next Big Thing“ und mehr nach Evolution an. Die großen Durchbrüche bleiben aus, stattdessen wird iteriert, integriert und operationalisiert. Genau da wird es spannend: Wie bringen Unternehmen AI wirklich in ihre Produkte? Und wo stehen wir gerade zwischen Model-Fortschritt und tatsächlicher Produktentwicklung?
Ein Highlight sind deshalb vor allem die Sessions mit Leuten aus der Praxis – etwa von Anthropic, Replit oder Factory AI. Hier geht es weniger um Feature-Announcements und mehr um echte Learnings. Zum Beispiel die These vom „Model Overhang“: Modelle sind aktuell weiter als die Produkte, die wir darauf bauen. Noch. Denn dieser Vorsprung scheint zu schrumpfen – ein möglicher Wendepunkt für die nächsten Jahre.
Auch beim Thema Pricing zeichnet sich ein Wandel ab. Weg von tokenbasierten Modellen hin zu festeren Preisen pro Feature oder Ergebnis. Für Nutzer:innen nachvollziehbarer, für Anbieter:innen aber auch riskanter, zumindest solange die Modelle noch nicht stabil genug kalkulierbar sind.
Abseits der Inhalte bleibt die Konferenz selbst ein Erlebnis: riesig, aufwendig produziert und mit einem klaren Fokus auf Austausch. Gleichzeitig stößt die Organisation bei der Größe an ihre Grenzen mit überfüllten Keynotes und langen Wegen. Las Vegas als Location trägt seinen Teil bei und ist beeindruckend, aber auch ein Stück weit losgelöst vom eigentlichen „Google-Gefühl“.
Unterm Strich ist die Google Cloud Next 2026 vor allem eins: ein Spiegel dessen, wo die Branche gerade steht. AI ist angekommen und das nicht mehr als Experiment, sondern als Pflichtprogramm. Die großen Sprünge bleiben (vorerst) aus, dafür wird es konkret. Und genau das macht die Konferenz für viele Unternehmen aktuell so relevant.
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Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Programmierbar Special. Wir reden heute wieder über eine Konferenz. Die Folgennummer kenne ich nicht. Es gibt keine Folgennummer mehr bei Specials, weil Dennis das weghaben wollte. Die haben wir ausgebaut. Das ist eigentlich gut. Macht Sinn, oder? Das ist eigentlich gut. Über was reden wir denn heute? Und wir reden heute über die Google Cloud Next. Mein Name ist Dennis Becker, an dem ihr auf meiner rechten Seite sitzt. Klar, wenn du jetzt im Mock. Und zusammen interviewen wir heute. Sagst du das? Ich bin jetzt am Platz.
SPEAKER_01Gern Gregor M-Getriebel. Echt das als Gast wird man vorgestellt, weißt du? Nein, nein, nein, nein. Der Dennis hat nur so eine Pause gelassen, dass wir so einen Applaus, also so ein Problem einbauen können.
SPEAKER_00Ja, genau. Jan Gregor, du warst bei Ihnen auf der Google Cloud Next in Las Vegas. Las Vegas. Richtig. Und da reden wir heute drüber. Wie war's? Warm.
SPEAKER_02Angenehm oder zu warm? Nee, angenehm warm. Ich glaube, Vegas. Ich bin immer sehr erstaunt, wenn ich vom Flughafen fahre, mit einem Taxi dann ins Hotel, sagt der Taxifahrer, oh, was kommen Sie jetzt hier irgendwie im Frühling? Es ist noch viel zu kalt. Die meisten Touristen kommen im Sommer hierher. Und ich habe mir gesagt, also was willst du im Sommer in fucking Las Vegas? Das sind irgendwie 45 Grad im Schatten oder so. Also niemals wird mich da im Sommer irgendwas hinkriegen. Ich muss nur sagen, außerhalb von jetzt irgendwelchen Präferenzen reizt mich sowieso nichts an Las Vegas.
SPEAKER_01Das ist überhaupt nicht meine Runde. Ich meine, wenn man nach Las Vegas hat denn geht man auch noch nicht raus, oder? Ich meine, da ist man doch. Klimatisiert mit Hall. Oder am Pool. Oder am Pool, ja, okay. Fair Pand.
SPEAKER_00Oder in der Kirche heiraten. Beste aus Erfahrung? Ja, aber nein. Meine Tage in Las Vegas, die endeten, also da habe ich ja mal so eine amerikanische Frau geheiratet. Wie schön ihr eure Sätze beendet. Rechnung von einem Krankenwageneinsatz im Krankenhausaufenthalt gesehen. Von dir. Von meiner damaligen Freundin, der es nicht gut ging. Ach so. In Las Vegas. Und dann bin ich dann nachher und dann. Nee, ist egal. Es ist deine Story für den Podcast, aber es ist nur trotzdem beeindruckend zu sehen. Sehr teuer in Amerika. Immer außer Dankversicherung mit sowas ist total teuer. Aber ja. Und mich wundert, dass du Las Vegas eigentlich nicht so gut findest.
SPEAKER_01Weil?
SPEAKER_00Weil du bist, also ich hätte gedacht, dass wir da einigermaßen auf der gleichen Wellenlänge sind, so im Sinne von, du magst Disneyland, du magst irgendwie Freizeitparks und ich finde, das ist vergleichbar. Weil das ist so ein Pappmaschee-Bild von so allen möglichen, völlig abgespaced. Es ist Tag und Nacht kannst du Sachen untermachen. Es gibt alles mögliche Angebot. Es ist so alles voller Musik, Menschen, irgendwelche großer Europapark-Fan.
SPEAKER_02Stell dir vor, du gehst in den Europapark und alle um dich rum sind entweder betrunken, halb nackt, zugedröhnt oder wollen dir was verkaufen. Weil so ist es ja in Vegas. Also dieses so überall Gefimte und du kannst hier ein bisschen Achterbahn fahren und da ist ein schöner Pool und hier ist eine schöne Tropenwelt aufwand. Das finde ich schon cool. Aber die Leute in Las Vegas sind echt ein Problem.
SPEAKER_00Hier ist auch schlimmer geworden, das ist schon ganz schön lange her, dass ich da war. Bestimmt irgendwie 15 Jahre oder so.
SPEAKER_01Gott, nicht alt. Warst du da auch zu der Google? Nee. Da hat er mir was sein.
SPEAKER_02Privat.
unknownPrivat. Okay.
SPEAKER_02Ich dachte, jetzt hast du es in deinem Austausch ja gemacht, vielleicht noch oder so.
SPEAKER_00Nee, nee.
SPEAKER_02Lass mir mehr länger hält. Das ist mir auch auffallen, ja.
SPEAKER_00Nee, Rundreise, so dieses klassische Up to San Francisco bis relativ weit San Diego und dann in Las Vegas. Ah.
SPEAKER_01So, wir das auch gemacht haben, Gareth? Nicht ganz bis San Diego. Das war nur nächstes Mal.
SPEAKER_00Aber wenn man sich jetzt zu lange in Los Angeles.
SPEAKER_01Aber dann, ich meine, dann. Nee, Los Angeles waren wir gar nicht. Sehr gut. Aber dann stelle ich jetzt direkt die Frage, hast du davor auch wieder eine Reise gemacht oder bist du nur nach Las Vegas und zurück? Ich wollte, also ich habe auch.
SPEAKER_02Ich bin nach Los Angeles geflogen. Und dann sagte, wo man nie zu kurz bleiben kann. Und weil das ja direkt in den Lufthansa-Streik gefallen ist, ist ja mein Vortrip quasi anderthalb Tage gekürzt worden. Ach, das war das. Und dementsprechend war ich nur einen Tag da, dann habe ich ein Auto geholt und dann bin ich weitergefahren nach Vegas. Also ich meine, die Tour hast du ja auch schon gemacht. Durch die Wüste nach Vegas, das ist schon eine coole Strecke. Das ist doch schön, ein paar schöne Sachen anzugucken und so. Aber ja, war aber dann völlig. Nicht viel gemacht, sonst so viel davon. Hast du irgendeine Erschattung bekommen? Nicht, das muss ich mir noch alles mal angucken. Ich hätte es noch nicht gemacht.
SPEAKER_01Aber bestimmt. Okay. Aber jetzt zum Hauptthema. Warum warst du denn in Las Vegas? Nein. Das haben wir ja jetzt schon. Was hast du abends gemacht? Nee, wie war denn die Konferenz?
SPEAKER_00Was hast du erlebt? Genau, erstmal auf einer Skala von null bis zehn. Null Kackkonferenz, zehn, geilste Konferenz.
unknownAcht.
SPEAKER_00Acht, glaube ich, ist gut.
SPEAKER_02Ich glaube, als das erste Mal da war, wäre es wahrscheinlich noch eine neuen gewesen. Und das war, um jetzt auch so ein bisschen die Frage zu beantworten, wie es war. Als ich das allererste Mal da war, vor zwei, drei Jahren, war es noch so sehr viel Google Cloud und Infrastruktur und so ein bisschen AI. Und AI eher so für die Leute, die sich so nischig damit beschäftigen. Das war jetzt noch nicht so ultra prominent. Das war so, hey, wir machen hier dieses Gemini und wir haben hier ein paar coole neue Sachen. Und übrigens, wenn ihr euch mit Kontext Engineering beschäftigt, können wir da mal irgendwie ein bisschen drüber reden. Es waren auch Leute von DeepMind da, es waren Leute von Hugging Face da, es war so viel von dieser Infrastruktur schon drumherum, aber es war jetzt noch nicht so ultra prominent und es war vor allen Dingen nur von den Leuten besucht, die sich halt sehr intensiv schon irgendwie damit beschäftigt haben. Und das hat sich halt vollkommen gewandelt. Dieses Jahr war es ultra schwer, eine Session zu finden, die halt nicht übergedreht auch nur ansatzweise was mit AI drin gehabt hat. Und es war vor allen Dingen sehr schwer, eine Session zu finden, die sich wirklich tief damit beschäftigt hat. Weil halt an ganz vielen Stellen war, also ich weiß nicht, wenn du dich jetzt für Google BigQuery interessierst, dann gab es halt Sessions zu, ey, wie kann ich den BigQuery MCP-Server irgendwie benutzen und wie kann ich ein Agent da reinbringen. Also schon auch alles jetzt nicht unrelevante Themen, aber wenn du dich halt so wie wir mit diesem AI-Thema schon länger und tiefgehender beschäftigst, ist halt weniger davon revolutionär und viel mehr nur so evolutionär, wenn das Sinn macht. Und das hat das so ein bisschen abgewertet für mich, würde ich sagen, weil man halt schon auch merkt, da sprechen wir auch oft drüber, wir sind, glaube ich, schon im Vergleich zu vielen anderen in der Branche noch relativ weit vorne bei dem Thema mit dabei. Und auf so Massenveranstaltungen, also es waren über 32.000 Leute da, ja, da merkst du halt schon, von den 32.000 sind die allermeisten nicht auf unserem Niveau irgendwie unterwegs. Wie hast du das gemerkt? Naja, also einfach wenn du dir an. Entschuldigung. Wenn du halt in so eine Session reingehst, wo es halt um diese Basics auch nochmal geht, wo nochmal erklärt wird, was ist irgendwie so ein Agent-Loop, wie funktioniert Toolcalling, was ist so. Und wenn du dich dann da umguckst und du siehst halt viele Leute, die so, oh, voll interessant und irgendwie mitschreiben und gucken und tun, dann denkst du so, ja, okay, das war für uns, war das halt vor einem oder zwei Jahren halt irgendwie News. So, und für die ist das halt jetzt gerade irgendwie aktuell. Und ich glaube, viele Leute haben halt dieses Jahr ganz, oder viele Firmen haben halt dieses Jahr ganz bewusst, Leute auf die Google Cloud Next, um diesen Teil halt mitzunehmen, die sonst vielleicht letztes Jahr, vorletztes Jahr gar nicht hingekommen wären. Und das war halt schon so ein merkbarer Shift in der Audience und dementsprechend halt auch in dem Content so ein bisschen mit. Das ist natürlich auch immer Ausdruck von so einer Reifegrad vielleicht einfach von diesem ganzen Ding. Wo es halt vor zwei Jahren einfach um Proof of Concept und Feasibility und wir zeigen hier mal, wie irgendwie was funktioniert. Es ist halt heute viele Entwicklerinnen oder Product-People von großen Firmen, die sich halt eher damit beschäftigen müssen, ja wirklich auch. Wie kriege ich das in einem Enterprise-Kontext hin? Wie kann ich hier irgendwie Policies durchsetzen, wie kann ich Authentifizierung und Identity Management da reinbringen, was ja auch ehrlicherweise Themen sind, mit denen wir uns glücklicherweise ja nie so wirklich rumschlagen müssen. Aber wenn du halt irgendwie alles über einer mittelgroßen Firma bist, sind das für dich wahrscheinlich schon relevante Fragen, die du beantworten musst, bevor du so mitspielen kannst, wie wir das vielleicht machen.
SPEAKER_00Aber was wäre denn das, was du erwartet hättest, um der Konferenz eine neuen zu geben, inhaltlich? Weil am Ende ist es jetzt, ich meine, am Ende spiegelt es ja auch unseren Alltag irgendwie wider. Ich meine, AI ist halt das, was im Moment maßgeblich die Diskussionen bestimmt und auch im Google Cloud-Umfeld für uns. Jetzt im Moment jetzt keine Riesenthemen sind, wo wir irgendwie eine Infrastruktur anderskalieren wollen oder so weiter. Also von daher passt es ja eigentlich auch zu den Anforderungen, den wir haben. Aber was, hast du irgendwas beispielhaft, wo du sagen würdest, ach, darüber hätte ich jetzt gerne mehr erfahren und das war jetzt nicht Teil davon?
SPEAKER_02Also es gab ein paar coole Sessions, zum Beispiel mit Leuten von Entropic, mit Leuten von Raplet, mit Leuten von Factory, also schon Leute, die in diesem Spiel ganz vorne irgendwie mit dabei sind. Und wenn die irgendwie eine Session machen und so ihre Lessons learned teilen und so teilen, wie sie auch mit Google Infrastruktur zusammenarbeiten und sowas alles, das finde ich halt super interessant. Und ich glaube, Google ist da schon in der Lage, irgendwie mehr von diesen, ich sag mal so, AAA-Kunden irgendwie beizukarren und so ein bisschen mehr aus der Praxis zu erzählen, anstatt nur die eigenen Basics irgendwie dazu legen. Und wenn sie davon ein bisschen mehr gemacht hätten, dann wäre es irgendwie cool. Und man muss auch ehrlicherweise sagen, sie haben wahrscheinlich in meiner 8- von 10-Punkte-Skala auch einfach einen Punkt verloren, weil sie dieses Jahr organisatorisch am schwächsten waren von allen Jahren, die ich bisher miterlebt habe. Und ich glaube, es hängt schlicht und ergreifend damit zusammen, dass es halt dieses Jahr tausende Leute mehr waren als in den letzten paar Jahren, aber die Venue halt überhaupt nicht mitskaliert ist. Also keiner der Prozesse drumherum ist irgendwie mitskaliert. Gabel, du hast es letztes Jahr miterlebt, als du für die Keynote anstanden, wie voll es da war. Jetzt stell dir vor, es sind noch ein paar tausend Leute mehr da. Ich habe am Eingang von dem Konferenzhotel, also am Eingang vom Mandalay Bay gestanden, um für die Keynote anzustehen. Wenn du dich erinnerst, dass es noch ungefähr ein Kilometer, also wirklich, ich habe es mal besucht, auf der Karte so nachzurechnen, fast einen Kilometer noch, den du durch die Hotelanlage laufen musst, um überhaupt am Keynote-Saal zu stehen. Als er auf der halben Strecke war, hieß es so, Keynote-Arena ist voll. Übrigens Keynote Arena hat 12.000 Leute, also es ist auch nicht klein. Die ist voll. Wir leiten jetzt diese ganze Menschenmasse rum in so einen Overflow-Room, wo wir quasi streamen können und zugucken können. Dann war ich ungefähr ein Drittel davor, dann war der auch voll, dann wurde dieser Menschenstrom halt wieder umgelenkt. Und also bis ich ganz vorne war, war es der vierte Overflow-Room. Und wir haben schon die ersten 15 Minuten vom Stream irgendwie verpasst. Und da denke ich mir halt, also sie wissen, wie viele Tickets sie verkaufen, sie wissen, wie viele Leute kommen, sie wissen, welche Räume sie haben. Es wäre ja ein einfaches gewesen, zu sagen, okay, während der Keynote ist einfach jeder Raum ein Overflow-Room und du kannst hingehen, wo du willst und wir verteilen einfach die Masse. So ein paar Kleinigkeiten waren halt organisatorisch irgendwie nicht so cool dieses Jahr. Und da denke ich mir, das haben sie schon mal besser gemacht, sie haben die Mittel, um es besser zu können. Das ist einfach nur vertane Chance.
SPEAKER_01Was glaubst du, warum es jetzt dieses Jahr so viel mehr waren als letztes Jahr?
SPEAKER_02Weil ich glaube, sich mehr Leute damit beschäftigen müssen auch einfach. Also wie ich gerade gesagt habe, wenn du jetzt in so einer mittelgroßen Bude warst und AI die ganze Zeit so ein bisschen hast an dir vorbeiziehen lassen, vielleicht auch, spielt halt, also zum einen bestimmt auch so ganz klar FOMO irgendwie mit rein, du willst es jetzt halt irgendwie mitnehmen, bevor alle anderen an dir vorbeiziehen. Du musst es aber vielleicht auch, weil vielleicht deine Kunden oder die Leute, mit denen sonst so Partners das halt auch von dir erwarten. Und dann musst du dich halt irgendwo mal auf einen aktuellen Stand bringen. Und dafür ist es jetzt schon auch keine schlechte Veranstaltung.
SPEAKER_01Also du glaubst, die Unternehmen haben ihre Mitarbeiter ein bisschen ein bisschen da hingeschickt, weil sie dachten so, okay, das ist jetzt, keine Ahnung, für dieses Jahr irgendwie die Weiterbildung, die wir brauchen, irgendwie. Ja, auf jeden Fall. Und es gab ja auch genau für diese Zielgruppe eigentlich die richtigen Sessions. Ja, okay.
SPEAKER_00Das heißt aber auch, die war die letzten Jahre nicht ausverkauft. Doch. Doch. Also ich würde behaupten, sie haben einfach jetzt mehr Tickets verkaufen.
SPEAKER_02Okay. Also ist ja auch fair, wenn du jetzt jahrelang dein Event ausverkaufst, dann ist es ja voll okay, wenn du jetzt mal anfängst, irgendwie mehr Tickets halt irgendwie dafür rauszuhauen, aber du musst halt gucken, dass der Rest irgendwie mitskaliert und mitwachsen kann.
SPEAKER_01Wie viele zehn von zehn Sterne Vorträge hattest du?
SPEAKER_02So jeden Tag eins, zwei, vielleicht über drei Tage, vielleicht eine Handvoll dann, ne? Drei Tage war eins.
SPEAKER_01Also vielleicht fünf oder sechs, wo ich sagen würde, das finde ich erstaunlich viel für einen Vortrag. Also ich finde oft so.
SPEAKER_02Weil dafür, dass, also wenn du jetzt meinen Kalender angucken würdest, ich war halt schon jeden Tag auf, weiß ich nicht, sechs, acht Vorträgen. Ja. Anteilmäßig ist es dann schon wieder nicht so viel.
SPEAKER_01Aber ja. Ja, das stimmt, aber trotzdem, also zehn von zehn Vortrag ist auf Konferenzen, finde ich, selten. Also das finde ich schon mal cool. Hast du da so einen Beispiel Vortrag, den du, ohne mal Bock hast, ein bisschen reinzugehen?
SPEAKER_02Ich habe einen sehr coolen Talk mit einem Panel gesehen und einer der Panel-Teilnehmer war der, oh Gott, jetzt muss ich überlegen, Chief ML-Mensch von Factory AI, die ja so für Roboter und AI-Zeug machen. Und der hat was ganz Interessantes gesagt. Wir haben da auch in der Programmierbar vor letztes oder vorletztes Jahr darüber gesprochen, so, er hat das so Model-Overhang bezeichnet, also der Vorsprung, den die Models gerade haben. Dieser berühmte Spruch, wenn wir heute aufhören würden, neue Modelle zu entwickeln, könnten wir noch Jahre neue Produkte bauen, weil die Modelle eigentlich so viel besser sind, dass wir sie jetzt gerade noch gar nicht ausreizen und eigentlich die Modellentwicklung viel schneller ist, als wir mit der Produktentwicklung hinterherkommen. So ein Zitat von mir. Ja? Was hast du das auf der Cloud Next gesagt, kann ich mitgebracht? Das erzähle ich jetzt immer, okay? Ja, genau. Die Idee hat halt Google von der das hin. Ja, ich glaube auch. Deswegen geht es doch immer mit zu diesem Developer-Stammtisch von denen da. Und was er halt gesagt hat, so dieser Gap ist halt zum ersten Mal, dass sie sehen, dass er halt schrumpft. Und für sie ist jetzt halt absehbar, dass die, oder ist der Zeitpunkt absehbar, sehr konkret, dass die Produktentwicklung tatsächlich die Models einholt und sich dann dieses Spiel halt umdrehen könnte, dass sie dann tatsächlich anfangen müssen zu warten auf wann kommt ein neues Modell und was bringt das anderes. Weil die zu lange Gemini benutzt haben. Sternchen. Wenn nicht nochmal so ein Model-Step Change kommt wie MoE oder halt irgendein Architektuschiff, der jetzt wirklich nochmal so einen Faktor irgendwie draufsetzt, aber wenn es jetzt wirklich nur so interpoliert, das, was die letzten paar Jahre passiert ist, dann sagt er, okay, jetzt haben wir es tatsächlich doch mal geschafft, das irgendwie auszuweizen. Und deshalb meine ich so, das sind ja die Insights, weshalb ich zumindest irgendwie dahin fahre. Und ich mir hoffe, so, boah, mehr mit den Leuten zu sprechen oder denen zuzuhören, die halt wirklich so da ganz vorne mit dabei sind. Und ich glaube, Google hätte da viel mehr von irgendwie noch im Gepäck haben können, von so Leuten und von so Talks. Vielleicht habe ich es auch nicht alle gefunden, bestimmt, bei über tausend Sessions so, ja. Aber das ist für mich so der relevante Teil und jetzt nicht unbedingt um da hinzugehen und so, hey, wir zeigen dir mal, wie man mit Google AI Studio so prototypmäßig schnell was zusammenbaut oder so. Also nicht dieser Hands-on-Teil, sondern wirklich da so mit mal so ein paar Nasen aus der Industrie da irgendwie mal quatschen zu können.
SPEAKER_00Rein historisch würde ich ja irgendwie denken, wenn man bei Google Cloud ist, das ist ja eher irgendwie Backend und Serversachen und so weiter. Ist das auch was, was ein bisschen durch AI geshiftet ist oder sind das noch so die gleichen klassischen Rollen, die jetzt dort sind? Also ich meine, ja, insgesamt hat sich sowieso alles ein bisschen Richtung Fullzeck und so weiter entwickelt, aber tendenziell, also Google Cloud ist ja schon irgendwo, wo man erstmal sagt, ist jetzt keine allgemeine EntwicklerInnen-Konferenz, sondern irgendwie erstmal ein Teilbereich.
SPEAKER_02Ja, also du findest natürlich krass viel mehr Content zu Themen wie Backend, Datenbanken, Infrastruktur, Serverarchitektur, bla bla bla. Und jetzt viel weniger zu UI, UX. Es gibt auch immer so ein paar Sachen, die mit Flutter und AI Studio, Prototyping und bla, aber das sind, weiß nicht, vielleicht so 10 Prozent. Also es ist schon sehr Infrastruktur- und Backendlastig noch. Aber auch da, wie gesagt, bei jedem Talk mit, hey, wie kann hier mein Agent oder dein Agent oder irgendein Agent halt mithelfen und mitspielen jetzt ungefähr?
SPEAKER_01Hast du irgendwas gehört oder gelernt, was jetzt deine Arbeit ändern wird? Also glaubst du, du wirst irgendwas anders bauen, machen als vorher? Wirst du irgendwas anderes nutzen als vorher? Hat es außer Mindset irgendwas Praktisches bei dir geändert?
SPEAKER_02Nichts Revolutionäres. Also ich habe mir so ein paar Tools angeguckt. Ich habe zum Beispiel sehr lange auch am JetBrain gestanden, weil A bin ich ja E-Fanboy und B kennen wir die ja auch irgendwie mittlerweile ganz gut durch Jan Nikolas so. Und hab mit dem mal so Quatsch, wo sie bei denen die Reise hingeht und haben ja auch vor kurzem dieses Video veröffentlicht, wo sie mal so ein bisschen ihre Company-Philosophie neu schräg, schrich, anders erklärt haben. Und da haben wir so ein bisschen geschaut, gedacht, ja, okay, vielleicht muss man sich da ein, zwei Sachen irgendwie nochmal im Detail ankaufen, aber das ist jetzt auch nichts, was es irgendwie revolutionär anders macht für mich. Es war eher so, dass so ein paar Talks mir nochmal zu denken gegeben haben, wie das perspektivisch vielleicht weitergehen kann. Ich habe einen coolen Talk gesehen, wo der Dingsbums President Product Mensch von Rapid gesessen hat und so ein bisschen darüber philosophiert hat, wie sich AI und Pricing halt in den nächsten paar Monaten und Jahren verändern wird. Und der hat was super Interessantes gesagt. Also zum einen hat er auch gesagt, es ist halt absehbar, dass der ganze Spaß teurer wird, weil wir halt sehr lange in einer sehr subventionierten Welt gelebt haben und jeder einfach nur einen Marktanteil haben wollte, Marktanteil, Marktanteil und dementsprechend ist AI eigentlich aktuell in der Verwendung zu günstig. Und wir sehen das gerade schon in der Diskussion bei JetBrains, bei GitHub, bei OpenAI, ne, nicht bei OpenAI, bei Entropic zu überlegen, Cloud Code in irgendwie einen teureren Plan zu heben und sowas. Also, ich glaube, da wird noch ein bisschen was passieren. Aber das Fundamentale, was der gesagt hat, ist eigentlich, dass sie gerade versuchen oder überlegen, wie sie von diesem Token-basierten Pricing wegkommen können. So, weil Tokens halt für Endanwender, und jetzt muss man natürlich überlegen, für Rapplit sind Endanwender nochmal weniger technische Leute, als jetzt wir hier in der Core-Audienz sind. Aber sagt halt, Tokens verlieren immer mehr an Nachvollziehbarkeit. Zum einen, weil du sowieso, wenn du jetzt zu einem zu einem Agent gehst und sagst, hey, bau mir mal irgendwie dieses Feature, hast du überhaupt gar keinen Plan davon, wie viele Tokens das irgendwie verwendet. Und durch so neuere Features wie Dynamic Thinking und sowas, ja nochmal unvorhersehbarer geworden ist, wie viele Tokens diese Modelle überhaupt aufwenden, intern, die du gar nicht siehst im Gesprächsverlauf. Und er prognostiziert, prophezeit, überlegt, wie auch immer, dass wir eigentlich hinkommen müssen zu so einem festpreisbasierten Modell, wo halt Raplet zum Beispiel ja dann hingehen würde und sagt, du willst, dass wir dir eine App bauen, diese App kostet dich, er hat keine Zahlen genannt, aber ich sage jetzt einfach mal 500 Dollar, so, du sagst uns, was du willst, wir weiben das für dich so quasi dann zusammen und dann kriegst du das. Und du musst dich nicht damit beschäftigen, wie viele Tokens das eigentlich braucht. Und dann ist das so ein bisschen nachvollziehbarer für alle Seiten, wie das eigentlich funktionieren könnte. Er hat ehrlicherweise dann so direkt hinterhergeschoben, die LLMs sind halt noch nicht weit genug dafür. Also was im Klartext ja heißt, LLMs arbeiten noch nicht sauber genug, als dass Raplet in dieses Risiko reingehen will. Und deshalb müssen sie es jetzt gerade noch an den Kunden auslagern. Aber das ist so ein bisschen, wo die Reise hingeht.
SPEAKER_01Aber das sehe ich halt aber auch eigentlich nur für so eine Software oder eine App wie Rapplit. Also das kannst du ja nicht mal jetzt bei den.
SPEAKER_02Naja, aber auch ein GitHub kann ja sagen, du willst deinen Branch AI gecode-Reviewt haben. Das machen wir nicht mehr tokenbasiert, sondern jede AI-Branch Code-Review kostet dich ja Zeit 2,50 Dollar. So. Egal wie viel Aufwand da drin ist, egal, bla. Und der AI-Anbieter geht quasi in die Mischkalkulation rein. Und das glaube ich schon, dass ich das durchsetzen kann. Ich glaube tatsächlich, dass es in so Sachen einfacher ist, als jetzt auf der Rap-LI-Ebene, die dann auf einmal schätzen müssen, was so ein ganzes Feature oder so eine App oder keine Ahnung was kostet. Aber bei so kleinen Sachen, du willst, dass ich da ein Text-Review, du willst einen Pull-Request gereviewt haben, du willst ein, ich meine, bei Bildergenerierung ist es ja im Prinzip auch schon so, da beschäftigt euch auch nicht mit, wie viele Tokens das eigentlich sind, sondern das wird auch öfter mal nach Arbeit schon abgerechnet. Kann schon verstehen, wie man da hinkommen will. Aber um zurück auf die Frage zu kommen, das sind eigentlich so die Sessions, die ich halt interessanter fand.
SPEAKER_01So ein bisschen. Zukunftsgedanken, wo geht die Reise hin, meinst du? Ja. Und war du es gerade schon erwähnt hast, wie viel warst du auf dem Messestand unterwegs? Also hast du dich so viel mit Leuten unterhalten, dir Sachen angeguckt?
SPEAKER_02Ehrlicherweise dieses Jahr weniger als in den letzten Jahren, aber weil ich halt auch alleine war. Also letztes Jahr waren wir ja zu dritt und wir haben uns ein bisschen aufteilen können, wer geht irgendwie wohin. Und wenn man halt alleine ist, dann muss man schon so ein paar von den Sessions ja auch mitnehmen und dann bleibt halt irgendwie ein bisschen weniger Zeit für Expo und Messer und so. Ich habe dann schon versucht, so ein bisschen was mitzunehmen, aber ich habe definitiv weniger gemacht als letztes Jahr. Ja, okay.
SPEAKER_00Und das ist dann praktisch, fühlt sich das an wie ein erweitertes Angebot der Konferenz oder ist es schon ähnlich zu einem Sponsorship und die wollen dann was, also Sponsoren, die da sind, die wollen einem was verkaufen. Die Messe, meinst du?
SPEAKER_02Ja. Boah, super unterschiedlich. Und ich glaube, da kommt es auch ganz drauf an, wie man mit den Leuten irgendwie ins Gespräch kommt. Es gibt Darstände, die wollen dir einfach nur irgendwie was verkaufen. So, ja. Wenn du jetzt bei. Oh Gott, jetzt darf ich nichts Falsches sagen. Aber Zed Brains. Das war für mich noch ein Positivfallschau. Aber weil ich da halt schon selber mit genug Vorwissen reinkommen bin, um halt sehr konkrete Fragen zu stellen. Und lass mal hier irgendwie ein bisschen Deep Talk machen. Ich war zum Beispiel bei Langchain am Stand und das war direkt sehr schnell sehr salesy irgendwie, obwohl ich auch nur technische Fragen hatte. So ein bisschen schwierig. Ich glaube, man kann es nicht pauschalisieren. Wenn man selber nicht aufpasst und einfach nur an so einen Stand geht und eine komische Frage stellt, dann wird es, glaube ich, immer sehr schnell sehr salesy. Und dann halt zu gucken, okay, wie kriege ich das halt irgendwie technisch hin? Und ich habe ja auch den Vorteil, dass ich immer sagen kann, ich komme nur vom Podcast, ich kaufe ja eigentlich nichts so, ja, weil die Programmierbar per se nicht der Kunde ist für Langchain, nicht für Nvidia, nicht für SAP, für, keine Ahnung, wenn das so alles da war, ja, sondern wenn wir wirklich ja nur am Content sozusagen interessiert sind, ist das immer nochmal so ein einfacher Weg raus. Und wenn man dann den Leuten auch noch sagt, dass man nur einen deutschsprachigen Podcast hat, dann wollen sie dir nicht mal mehr noch einen Gast andrehen, in den meisten Fällen, weil es ja viel englischsprachig dann so ist.
SPEAKER_01Und dann kann man ganz normal mit denen reden, aber ja. Kriegst du das Angebot häufig, wenn du sagst, du machst einen Podcast, dass sie so sagen, so, oh ja, wir haben da jemanden, mit dem könntest du mal quatschen. Also auf so einer Veranstaltung auf jeden Fall. Wild. Ja, ich fand es irgendwie auch so, also da waren ja dann auch so Stände von Google irgendwie zu verschiedenen Cloud-Sachen. Das finde ich echt ganz cool. Da hast du halt das Gefühl, okay, da steht jetzt ein Experte, wenn du Fragen hast, kannst du ihn halt auch fragen, aber gerade so ein Stand, wo dann irgendeine Software ist, die ich nicht kenne, ist mir auch so, ja, das kannst nett irgendwie.
SPEAKER_00Wir können wie viel Prozent der jährlichen Arbeitszeit von Google-Mitarbeitern auf so Sachen draufgehen, das jetzt ein bisschen negativ formuliert, investiert werden. Also weil ich glaube schon, dass es was sehr Besonderes ist, dass sie auch immer so an die Leute gehen und du da jetzt nicht halt die 0 auf 15 Leute hast, sondern halt die EntwicklerInnen von den Tools so. Also das heißt, die sind schon, sind schon sehr nah dran. Aber ähnlich ja auch mit dem, nee, du hast nicht Kaffee Kranz gesagt, was hast du eben gesagt? Zu meinem Google-Treffen. Stammtisch, Stammtisch. Wo ja auch relativ hochrangige Produktmanager sich irgendwie einen Tag Zeit nehmen, um irgendwelchen Hanseln zuzuhören, was sie für Ideen haben. Was ja schon irgendwie in der Kultur einfach so dann etabliert ist. Aber da würde mich interessieren, das ist ja nicht eine einzige Konferenz, das ist jetzt vielleicht die größte, oder was heißt mit die Größe, die größte von Google Gehostete, aber ja. Oh, ich glaube schon, dass sie da Monate rein investieren.
SPEAKER_01Ja. Vier, auf jeden Fall.
SPEAKER_00Ja, aber ich meine jetzt so der einzelne Engineer. Also weißt du, jemand, der halt wirklich in, was weiß ich, im Beispiel, in Firebase an irgendeiner AI-Integration arbeitet und dann da danach auf dem Stand steht. Weil da sind ja schon die Leute auch viel, die es entwickeln. Also ich glaube, irgendwie kannst du, du kannst bei Google nicht ein herausragender, oder es ist schwierig, ein herausragender Softwareentwickler oder eine Entwicklerin zu sein und nicht eingeteilt zu werden, auf einer dieser Konferenzen am Stand zu stehen.
SPEAKER_02Ja, aber ich glaube, die haben dann auch schon viel Unterstützung von dem Developer Relations Team, was ihnen halt hilft, irgendwie ein Prototyp, eine Demo, ein Proof of Concept zu bauen, der halt irgendwie catchy ist, der das Essentielle schnell vermittelt und bleibt.
SPEAKER_00Ja, ja, klar, die organisieren den Stand nicht so, ne?
SPEAKER_01Aber die werden trotzdem einfach eingeteilt oder hingestellt. Ja, aber ist das so Zweigen, denkst du? Ist das nicht so, Herr Wert Bock, für macht's?
SPEAKER_00Nee, ich glaube bei Teil der Erwartung. Und also ich meine, viele machen es wahrscheinlich auch gerne, weil es halt einfach. Also es gehört einfach dazu. Aber ist ja schon speziell, würde es jetzt hier bei deutschen Unternehmen oder sowas, die würden halt ihr HR-Team da hinstellen oder keine Ahnung.
SPEAKER_01Aber genau, das finde ich eigentlich schade. Weil, wie du schon sagst, du kommst dann zum Stand, hast technische Fragen und kriegst halt trotzdem einen Sales-Talk, weil steht halt.
SPEAKER_02Gut, das war jetzt mehr von den Ausstellern und die bezahlen ja auch, um da zu sein.
SPEAKER_01Bei Google ist das nochmal ein bisschen. Aber trotzdem, also das ist, ich finde es halt eigentlich ein Fehler, weil wenn du Aussteller bist und auf eine Konferenz gehst, wo technische Leute sind, dann hab bitte auch jemanden da stehen, der technische Fragen beantworten kann und nicht nur einen Sales-Talk macht. Das finde ich eigentlich schon wichtig. Also es ist schon sinnig eigentlich. Ja.
SPEAKER_00Apropos Sales. Ja. Ist ja bestimmt kostenlos die Veranstaltung, weil Google viel Werbung machen kann für seine eigenen Produkte.
SPEAKER_02Wart ihr nicht mal, als das noch in San Francisco war auf der Cloud Next?
SPEAKER_00Mit ihr meinst du vielleicht zwei Lotommitarbeiter, das waren Sivi und Fabi, aber... Ich war noch nie da, nee. Okay.
SPEAKER_02Weil das, das würde mich mal tatsächlich interessieren, ob das früher nennenswert günstiger war oder nicht. Weil jetzt in Vegas, ich meine, das ist ja ein Riesenkonferenzcenter. Also ich hab, Gareth war ja auch schon da, aber ich habe noch nie so ein großes Indoor-Gebäude irgendwie gesehen. Ich war schon in Hannover auf der Messe und keine Ahnung was so, aber das ist abgefahren. Und ich weiß nicht, ob es dann früher quasi günstiger war, aber jetzt kostet das Ticket regulär 2000 Dollar, im Early Bird 1000 Dollar und ich habe 800 Dollar, 700 Euro bezahlt. Das ist ein Äppchenjäger. Ehrlicherweise, also das habe ich ja gerade auch schon gesagt, ehrlicherweise, ich glaube, für eine Dreitages-Konferenz mit vollem Catering und Programm und morgens, abends und so, finde ich zumindest den Preis, den ich bezahlt habe, mit den 700, 800 gerechtfertigt. Wenn man dann überlegt, dass in den USA eh noch alles teurer ist und so, wäre wahrscheinlich auch der Tausender noch einigermaßen machbar. Und ich glaube, der 2000er-Preis, das ist so ein reines Marketing-Ding, dass die Leute halt einfach nicht zu spät kaufen. Ich glaube nicht, dass sie den brauchen, um kostendeckend zu sein. Aber ja, das ist das Ding. Und dann kommt halt noch dazu, weil Vegas brauchst du noch Flug und ein Hotel und vielleicht noch ein paar Spese und so. Also ich würde mal denken, dass man, je nachdem wann und wie man bucht und wer weiß, wie das nächstes Jahr mit Spritpreisen alles aussieht, aber so 2.500, 3000 Dollar musst du wahrscheinlich in die Hand nehmen, um damit machen zu können. Und das bezahlt leider nicht Google. Ich habe, also ich seit Jahren frage ich nach einem Presseticket. Seit Jahren wird die programmierbar ignoriert, aber irgendwann, irgendwann kommt es noch.
SPEAKER_01Ja, was ich lustig finde, weil wir ja im Podcast mit Philips sind. Also irgendwie ist es ja schon sehr nah dran, auch an Google. Oder nicht? Ja, das musst du mir nicht erklären.
SPEAKER_02Aber tatsächlich, also die Leute, die mir sonst irgendwie ein Ticket hätten besorgen können, wir haben mit Public Cloud gesprochen, ich habe mit Philipp gesprochen, die haben halt auch gesagt, so es wird halt jedes Jahr gefühlt eher schwerer als leichter, Leute dahin einzuladen. Und ich vermute mal, das hat damit zu tun, dass sie halt schon versuchen, möglichst viel der Kapazität halt auch für möglichst viele Gäste, also in Anführungszeichen richtige Teilnehmer quasi freizuhalten. Und nicht halt Presse, in Anführungszeichen, ne?
SPEAKER_00Ja, Presse könnte ich jetzt noch verstehen. Aber ich meine grundsätzlich, das ist ja auch erst auf Google-Veranstaltungen der letzten Monate und Jahre schon auch deutlich gewesen, dass das Budget dort bei Google auch nicht mehr so unbegrenzt ist, wie es mal war. Also ich glaube schon, dass sie auch einfach anfangen, ein bisschen sparsamer zu sein, was solche Sachen angeht. Und ich glaube, das ist auch ein Teil, warum man vielleicht dann nicht so einfach als Partner. Ich meine, hier sind die Zahlen öffentlich, weiß ich gar nicht, aber ich meine, wir zahlen ja auch einen hohen sechsstelligen Betrag im Jahr dort. Also auch das alleine könnt ihr ja schon irgendwo.
SPEAKER_02Ja, also das Lotum-Ticket hätte ich kriegen können, einfach nur, weil sie ein guter Kunde sind, das sind ja im Platz.
SPEAKER_00Dann auch egal.
SPEAKER_02Könnte man auch mal anfragen. Das ist sicherlich richtig. Aber diesen Trend, den du beschreibst mit diesen großen Konferenzen, werden so ein bisschen, also zurückgefahren, ist, glaube ich, auch schon zu viel gesagt, weil da passiert ja immer noch unglaublich viel. Und allein das Abendprogramm, was sie da irgendwie auffallen, kostet bestimmt auch hunderttausende Dollar. Aber sagst du, das Geld sitzt halt gefühlt einfach nicht mehr so locker als früher. Ich frage mich, ob das nicht irgendwie am falschen Ende gespart ist. Gerade wenn du einer von diesen ganz Großen bist und halt schon noch in der Lage bist, dir das zu leisten, ist es ja schon so ein Ausdifferenzierungsmerkmal, ja, weil du das halt wirklich nur machen kannst, wenn du die Manpower hast und das Geld und erstmal kein AI der Welt dir das irgendwie abnehmen kann. Also wenn ich jetzt überlege, ich bin hier ein Google und ich will mich jetzt, weiß nicht, gegen OpenAI in dem Space behaupten und ich habe zehntausende Engineers und unglaublich viel Geld und überhaupt, dann würde ich ja das irgendwie nutzen, weil ich ganz genau weiß, dass OpenAI irgendwie chronisch anders darf ist und irgendwie anders auf sein Geld aufpassen muss. Das ist ja ein Vorteil, den du irgendwie ausspielen kannst. Und dass sie dann da nicht eigentlich eher den gegenteiligen Move machen und sagen, so, wir gehen da jetzt aber volle Kanne rein, weil wir sind die Einzigen, die diesen Space auf diese Art und Weise bespielen können. Weiß nicht. Halt das für einen Fehler.
SPEAKER_01Ja, an wem würdest du diese Konferenz empfehlen? Ja.
SPEAKER_02Ja. Wahrscheinlich immer weniger Leuten vielleicht tatsächlich. Wir haben am Anfang gesagt, ich glaube, früher war es so ein bisschen breiter aufgestellt. Jetzt ist es so ein bisschen, wir versuchen alle auf so ein gleiches AI-Level zu heben sozusagen. War zumindest so dieses Jahr der große Tenor. Wenn das nächstes Jahr genauso bleibt, man kann ja Gott sei Dank das Programm vorher anschauen, bevor man sich ein Ticket kauft, dann ist es wahrscheinlich für unsere Stammhörerschaft immer weniger relevant, weil so Formate wie die Programmierbar das ja auch schon viel leisten. Wenn man natürlich eh schon Google Cloud-Kunde ist und da jetzt irgendwie einen sehr konkreten Use Case hat oder vielleicht schon ein sehr konkretes Projekt und dann da mal mit Experten irgendwie sprechen will und schauen will, okay, wie können wir jetzt hier was mit AI Studio, Vertex, Gemini, was auch immer irgendwie alles machen und wir haben vielleicht schon angefangen und du kannst hier mit sehr konkreten Fragen da irgendwie hingehen, dann ist es, glaube ich, Gold wert. Wenn du jetzt einfach nur hingehst, weil du denkst, so, oh, ich will einfach mal maximal viel mitnehmen, dann war es in diesem Jahr zumindest jetzt nicht so rentabel aus der Hinsicht, wenn man sich schon ein bisschen damit auskennt. Abwarten. Vielleicht pendelt das auch wieder so ein bisschen zurück. Wenn sie jetzt nächstes Jahr denken, okay, wir haben jetzt diesen Beitrag geleistet und alle unsere Kunden oder zumindest die, für die das relevant und wichtig ist, die sind jetzt auf dem Level und dann können wir da irgendwie wieder ein bisschen weitergehen.
SPEAKER_00Ist es dann auch so eine Once-in-A-Lifetime-Experience, unabhängig von den Inhalten? Also wenn man das nicht mehr so gut ist.
SPEAKER_02Unabhängig darf man schon dreimal da war. Genau, ja.
SPEAKER_00Ja, aber genau, deswegen, also keine Ahnung, WWDC war immer so ein Ding, als jemand, der irgendwie Apple fahren und sowas, muss man mal machen. Habe ich nie gemacht. Ist, glaube ich, seit Corona auch nicht mehr so einfach zurückgekehrt. Also ich meine, auch wenn es jetzt immer diese On-Site-Sachen gibt, aber es sind halt die aufgezeichneten Präsentationen und so. Also es ist, glaube ich, weit weg von dem Feeling, wie es mal irgendwie war, vermute ich, ohne da gewesen zu sein. Und hat das da noch so eine Atmosphäre, dass es einfach irgendwie ein Special-Event ist. Also gibt es noch was über jetzt rein nüchtern betrachtet, so die Vorträge, wo man so sagt, okay, ist schon eine der coolsten Tech-Events, whatever you want to call it?
SPEAKER_02Das ist auf alle Fälle eines der bestproduzierten Tech-Events, auf denen ich so war. Also wenn man jetzt einfach nur mal erleben will, wie man eine Konferenz wirklich, unabhängig von dem, was wir am Anfang gesagt haben mit Infrastruktur und Logistik, ja, wenn man das wirklich sehr gut vom Thema her durchzieht, wie man einen sehr breiten Kontext anbietet, wie man es schafft, irgendwie auch ein Abendprogramm zu gestalten, das irgendwie Leute mitnimmt, dann ist das schon irgendwie alles ganz cool. Ob ich das jetzt wirklich als so Once-in-A-Lifetime-Ding, weiß nicht. Also viele Leute, mit denen ich da zwischen Tür und Angel gesprochen habe, die waren auch schon mehrfach da, was jetzt auch so ein bisschen dagegen vielleicht spricht, dass man da einmal hin will und dann hat man das irgendwie abgehakt und kommt nicht wieder. Andererseits ist es ja auch eine andere Qualität. Also wenn man jetzt sieht, die Leute kommen da wirklich wieder hin, das spricht ja auch für die Veranstaltung. Und ich glaube, am Ende ist es auch gar nicht so limitiert. Also, was bei der WWDC ja auch schon immer war, es hat ja relativ früh auf so ein Lotteriesystem zum Beispiel gesetzt. Es hat zu dem Punkt, dass es ja auch bei Apple zu Gast war oder zumindest in Apples Hinterhof irgendwie war, dass man die Chance hatte, mit Apple Engineers zu sprechen, die sonst halt nicht dafür bekannt sind, ultrakommunikativ zu sein. Das ist, glaube ich, alles bei Google nicht so der Fall. Und in Las Vegas schon zweimal nicht. Also du fährst nicht nach Las Vegas, um Google zu besuchen. Da ist, glaube ich, die Google-I.O. die immer noch in San Francisco ist, oder? Und dann so ein bisschen näher, zumindest schon mal an Mountain View, vielleicht dran, vielleicht hat das mehr so den Effekt, da zu sein. Ich glaube, auf der I.O. merkst du auch so ein bisschen mehr von Googles Charakter insgesamt. Also vielleicht ist der Vergleich dahin dann besser. Ansonsten würde ich jetzt nicht sagen, dass es once-in-a-lifetime ist. Ob man da jetzt als Entwickler, der vielleicht jetzt nicht so den News-Fokus hat, wie wenn ich da auf so Sessions drauf gucke, ob man da wirklich dann jedes Jahr hin müsste, würde ich auch mal bezweifeln. Da reicht es wahrscheinlich auch, wenn man irgendwie jedes zweite oder dritte Jahr oder sowas dann mitnimmt. Weil man muss auch ehrlicherweise sagen, dass die Iterationen in dieser AI-Bubble ja schon zumindest in den letzten paar Monaten auch wieder ein bisschen kleiner geworden sind. Also wenn man sich anguckt, was vielleicht der Stepchange war von der Cloud Next 23 auf 24, da ist sehr viel passiert. Da haben wir ja so Sachen gesehen wie Gemini, ich glaube, 1.5 Pro, das erste Mal so mit einer Million Tokens, Kontextwindow und sowas alles und kannst jetzt selber deployen und bla bla bla und die ersten Gemma-Modelle auch zum selber benutzen und sowas alles in der Zeit. Und aktuell, dieses Jahr, war es ja auch einfach nur more of the same. Also ich glaube, Garelt, wenn er letztes Jahr da war, hat er viele coole Sachen mitbekommen. Dieses Jahr hat er wahrscheinlich nicht ultra viel verpasst. Wenn er nächstes Jahr, übernächstes Jahr dann wieder dabei wäre, dann ist wahrscheinlich das Inkrement wieder groß genug, als dass es sich lohnt.
SPEAKER_01Es ist am Ende einfach wegen der Location auch eine Konferenz. Es fühlt sich halt nicht an, glaube ich, wie so ein Event, weil das so einfach so eine Halle ist, ne? So eine Konferenz. Also eine Messehalle oder so. Und ich glaube, das würde für mich, glaube ich, den riesen Unterschied machen zu so einem Event, wo du das Gefühl hast, so du bist jetzt auch da bei den Zuhause sozusagen.
SPEAKER_02Also ironischerweise, als wir letztes Jahr auf der Cloud Next waren und unseren Roadtrip vorher gemacht haben, sind wir ja in San Francisco bei Apple vorbeigefahren. Und das fand ich mehr Teil von diesem One-Son-A-Lifetime-Gefühl, da mal bei Apple gewesen zu sein, als dann die Cloud Next, der wir dann irgendwie sehen.
SPEAKER_01Obwohl das ja auch rein sagen solltet. Obwohl es ja auch fast irgendwie ein Joke war, da zu sein, weil du bist in diesem Center da, in diesem, wie hieß es das?
SPEAKER_02Du guckst nicht wirklich zu.
SPEAKER_01Du treibst halt dieses Gebäude nicht. Du hast ja zum Glück die Drohne dabei gehabt. Ja, Industrie-Spionage begangen. Das war dann wieder geil, aber du siehst eigentlich nichts von dem Gebäude, das ist halt einfach Bäume davor.
SPEAKER_02Ja, aber trotzdem war das gefühlt mehr so ein Bucketlist abgehakt.
SPEAKER_01Ja, ich weiß, was du sagst.
SPEAKER_02Als auf der Cloud Next gewesen war.
SPEAKER_01Aber es war underwalming für mich ein bisschen. Ja, aber ich weiß, was du meinst. Man hat fühlt sich so, okay, ich bin jetzt da. Es war halt auch an einem Tag, wo es war ein Sonntag oder so und ein Feiertag, war halt auch nichts los. Ja, es war wirklich in keinster Weise spektakulär.
SPEAKER_02Ich bin da voll bei dir. Aber ich glaube, wie gesagt, Vegas spielt da schon halt auch mit rein, weil, also unabhängig von dem, was du eingangs gesagt hast, da kann man auch irgendwie Spaß haben und sowas, alles, alles richtig. Aber du fühlst dich halt da nicht wirklich bei Google zu Gast.
SPEAKER_01Nee. Aber trotzdem, also für mich war es von mich war es schon Once in a Lifetime letztes Jahr, weil es ist halt so, Las Vegas übelst bekannt, trotzdem irgendwie interessante City, wenn man das noch nie gemacht hat, dann ist das schon alles geil, also insgesamt. Und das sicherlich auch mit ein Grund, warum sie es da machen. Einfach weil es halt auch hilft. Aber es ist vielleicht so Once in a Lifetime, ich muss es auch nur einmal machen, mein Leben.
SPEAKER_02Ist das so? Okay, jetzt unabhängig von dem, dass ich da war. Wie sehr oder wie wenig reizt es sich denn da überhaupt nochmal hinzukommen?
SPEAKER_01Boah, ich glaube, wenn es nicht so mega umständlich wäre, halt so weit weg und so, dann hätte ich schon nochmal Lust, aber es ist jetzt nicht so, dass ich das Gefühl habe, ich muss da jetzt unbedingt nochmal hin. Also, wenn mir wieder eine Reise dranhängt, dann ja. Aber so nur dahin, um die Konferenz zu sehen, wahrscheinlich nicht. Da könnte ich mir, da würde ich gerne andere Dinge machen.
SPEAKER_02Das ist interessant, weil ich hatte ja letzte Woche oder so auch einen Blogpost zugeschrieben, für wen oder warum sich diese Konferenzen halt überhaupt lohnen. Weil du kannst jetzt natürlich genauso gut sagen, alles, was da präsentiert wird, und das meiste von den Sessions, kannst du halt auch von zu Hause bekommen. Du machst das halt nicht. Ja. Das ist so genau die Frage, ne?
SPEAKER_00Genau, also ich würde auch definitiv sagen, ich bin derjenige, der von der Konferenz profitiert, weil er sich dann gezungenermaßen die Zeit dafür nimmt.
SPEAKER_02Ich auch, aber ich verstehe auch Leute, die halt sagen so, nee, ja.
SPEAKER_00Gib mir nichts, brauche ich nicht. Nee, das ist schon das, was ich daran, was ich daran gut finde.
SPEAKER_02Und halt, wie gesagt, gerade eben diese Gespräche mit den Leuten halt zwischen den Sessions, für mich zumindest, auch nochmal interessanter als jetzt die eigentliche Session per se.
SPEAKER_01Ja, safe.
SPEAKER_02Safe. Und Garret will eigentlich auch nur wegen dem Abendprogramm nochmal hin, oder?
SPEAKER_01Ja, klar. Ich meine, wir hatten schon eine gute Zeit.
SPEAKER_00Ich habe es schon vermisst. Aber ich meine, ja, wir haben aber tennis ja, muss man auch zugeben auf jeder Konferenz, auf die wir fahren, eine gute Zeit.
SPEAKER_02Aber bei 20.000 Leuten im Stadion auf dem Konzert ist halt schon auch nochmal cool.
SPEAKER_00Genau, aber das ist halt das Ding. Ich meine, wenn du halt 32.000 Leute hast, dann hast du auch irgendwie ein paar Leute, die abfallen, die Lust auf was haben. Das fand ich auch ganz gut. Da kannst du halt irgendwie auch am Programm machen und Leute drüber.
SPEAKER_01Aber das hatten wir, bei Via Developers hatten wir das auch, Dennis.
unknownJa.
SPEAKER_00Da war auch stimmt. Aber ich meine, Ugadi Veloz gehört auch zu einer der größten. Ja, ja. Wenn da 10.000 Leute sind und 1000 für die Party abfallen, dann reicht das. Ja, ja, genau. Bei uns hat es auch gereicht, dass wir programmieren konnten.
SPEAKER_01Da waren noch drei Leute danach. Drei Leute haben getanzt. Ihr beide und wer noch? Nee, nee, nee, nee. Dennis war gar nicht auf dem Dance-Floor. Das ist gelogen, ich war auch hier. Du warst da drüben in der Küche.
SPEAKER_02Die Zwischenpartys sind die besten Partys.
SPEAKER_00Ja, ja, ich meine, ich verstehe so. Ich war hier auch. Also was heißt auch hier? Wir nehmen gerade in dem gleichen Raum auf, in dem Karel damals aufgelegt hat bei der Programmierkon. Ja, stimmt. Wir ging auf, machen wir ein bisschen Werbung für die. Nee, machen wir noch gar nicht, ne? Programmierkon. Doch, haben wir ja nicht so.
SPEAKER_02Ich habe das erste Ticket verkauft, als es weg war, habe ich gehört. Ja, das ist geil. Da ist der Konto schon angegangen.
SPEAKER_00Ich wollte die Webseite, ich habe die Webseite nicht deaktiviert bekommen. Die war auf einmal online. Und es gab einen Fehler bei. Das können wir eigentlich uns auch nochmal angucken, den Fehler, warum man das nicht mehr wegmachen konnte. Anyway, ja, ein Ticket haben wir schon verkauft und das Datum steht. Ja, achso wollte jetzt ich das sagen.
SPEAKER_0225., 26. November.
SPEAKER_00Okay. Aber der Ticketverkauf hat noch nicht gestartet. Wir warten noch auf ein paar letzte Zusagen von SpeakerInnen. Und dann könnt ihr ganz schön. Aber vielleicht, bis Ticketfolge veröffentlicht ist. Ja, und übrigens, genau, ein, zwei haben uns auch geschrieben, HörerInnen, wo denn jetzt die Seite hin ist, weil der Google-Index hat die Seite auch aufgenommen, während sie online war. Crazy. Ja. Der ist fast. Ja. Das ist es halt, wenn man in einem Live-System testet.
SPEAKER_02Der Google-Index war gar nicht so fast, wir waren einfach nur relativ slow damit die Seite wieder aufline.
SPEAKER_00Profis. Profis. Hashtag Profis, was wolltest du noch? Oh Gott. Nee, das scrollt gerade gegendlich fand sich die nach vier Seiten.
SPEAKER_02Das ist meine Zusammenfassung. Na, ich habe tatsächlich noch so ein paar Punkte gehabt, über was so inhaltlich gesprochen wurde noch, aber ich glaube, das können wir sich alles schenken. Also, ist jetzt die Frage, was macht der? Über was willst du hier so reden? Wir können auch darüber reden, welche Prozessoren haben sie angekündigt und was jetzt irgendwie auf der Infrastrukturseite neu. Aber wie gesagt, ich glaube halt, das ist nicht der Punkt, warum du da gehst.
SPEAKER_00Ich meine, wo wir doch trotzdem kurz nochmal einen Satz drüber verlieren lassen können, es war kein Major Announcement, was kam, was ja schon irgendwie ein bisschen bitter war. Und da ist jetzt deine Frage, was ist ein Major Announcement? Ein Major Announcement ist, dass ich das irgendwie parallel in unseren News gelesen hätte. Oder wie wir es in der Programmierbar besprochen haben.
SPEAKER_02Und das war das, was ich gemeint habe, mit dass es halt sehr viel Iteration dieses Jahr und kleinerer Step-Tracks. Ja, genau.
SPEAKER_00Und gleichzeitig würde man ja von Google aktuell auch irgendwie erwarten, dass was kommt. Also Journal 3.1 ist ja jetzt nur auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen, ist vielleicht in AI-Jahrs. In die AI-Jahre. Die Hundejahre, die gehen so ein bisschen schneller rum. Ich würde auch vermuten, dass sie intern irgendwie versucht haben, da irgendwas am Start zu haben, was aber wahrscheinlich nicht geklappt hat. Wäre my best guess, aber.
SPEAKER_02Das war halt echt viel auf so Infrastruktur- und Plattformseite. So, wie kriegst du jetzt halt deine Agents da hin und wie baust du eigene Agents für deine Company und bla. Und da muss man schon sagen, sind sie ja auch immer noch in so einer Vorreiterrolle. Also, du kriegst ja bei OpenAI oder Entropic, also so cool das halt ist, da kriegst du jetzt nicht mal eben so einen Agent hin, der halt mit deiner ganzen Infrastruktur und mit deinem Data-Warehouse und bla halt irgendwie alles sprechen kann. Also ich glaube, das ist halt die Welle, die sie gerade reiten wollen, sagen so, hey, wir sind aus dieser Proof-of-Concept-Phase raus, ihr könnt es jetzt mal alle irgendwie in euren produktiven Flow einbinden. Wir müssen hier nicht mit dem nächsten Model um die Ecke kommen, sondern der Hebel ist halt immer noch eher der mit, ihr solltet es überhaupt erstmal integrieren. Und da gab es schon auch ein paar echt coole Demos zu und ich glaube auch immer noch so Sachen wie Agent to Agent und sowas ist alles noch unterbewertet aktuell. Aber ja, es gab jetzt wieder nicht, dass irgendwie ein Major-Announcement, dass sie jetzt gesagt haben, wir kommen jetzt mit Gemma 5 oder Gemini 4 oder keine Ahnung was um die Ecke.
SPEAKER_01Machen wir noch irgendwie einen Abschlusssatz, mal fast die Konferenz nochmal in einem Satz zusammen. Oder mit drei Worten oder sowas. Google Cloud Next. Danke, Dennis, für den qualifizierten Beitrag. Du sollst nicht den Titel sagen. Sag machen wir drei Worte, so als Abschluss. Immer mehr Agents. Okay, mach mal. Erzähl's.
SPEAKER_02Also wirklich, dass das war wirklich das Pferd, was sie bis zum Ende totgeritten haben. Okay. Agentic is the way to go überall und jederzeit.
SPEAKER_00Das haben sie ja auch schon, das ist ja auch spannend, schon sehr früh gestartet. Also bei dem Stammtisch, da wo wir da waren. Interessanterweise auch, boah, ich züge gerade, ob so ein NDA irgendwann weg ist. Naja, das, was da geteilt wird, ist schon immer unter einem NDA, aber ich versuch's mal so auszudrücken. Also so diese Projektion, was Kosten angeht, beispielsweise. Und das fand ich damals schon super spannend, weil die hatten so Mockups, die Sert und das ist jetzt auch schon wieder anderthalb Jahre her oder sowas, und wo du so was Linearmäßiges irgendwie hattest und da waren dann für Tasks, da standen dann Preise dran. Und die waren in Höhen, wo ich so dachte, wow, das ist ja dann, also das ist ja dann wirklich zur Abwägung, wie dieser, wie dieser ein bisschen. Aber wo auf jeden Fall ist, ne, in diese Richtung gegen wo es Größenordnung war, wo man darüber nachdenken muss. Und wenn ich den Satz noch in drei Wörtern diesen Satz noch sagen darf, da glaube ich nicht dran. Das waren mehr als drei Worte. Das ist noch teurer wie das. Ich glaube, das wird temporär wird es teurer werden und diese Abo-Modelle, die wir gerade jetzt haben, funktionieren vielleicht nicht. Ich glaube aber mittelfristig wird das wieder, also ich glaube nicht daran, dass es langfristig immer teurer wird. Und aktuell mag das subventioniert sein, die Abos, die wir haben. Aber wir haben ja in den Entwicklungen gesehen, es wird effizienter, es wird günstiger, die Hardware wird optimierter dafür so. Also ich glaube, am Ende den Status, den wir jetzt haben an Coding Capabilities, die ja schon sehr, sehr weit sind, die werden für einen vernünftigen Preis angeboten werden und dafür werden wir nicht so viel mehr zahlen. Alleine dafür sind ja auch die Open-Modelle schon zu gut und zu weit, um jetzt nicht absehen zu können, dass es auf irgendwie einigermaßen Hardware läuft. Aber das nur eine drei Worte-Randmerkung.
SPEAKER_03Perfekt sehr deine Worte.
SPEAKER_01So, und dann mache ich auch mal eine drei Abschlussworte. Ich muss los. Ich muss meinen Sorgen. Ja, ne? Eine Sache, die ich kann. Wie geht's den Beinen? Mein Knie tun weh. Meine Finger sind ein bisschen taub. Es muss aber auch Kontext geben. Nein, geht ganz gut. Von der Reise. Also. Drei Worte. Das ist so ein LLM-Test, oder? Ob Garten ist das. Flow. Gewitter.
SPEAKER_00Lars. Okay. Und für die Leute, damit die draußen stehen, Fahrrad, Niederlande. Tage. Drei.
unknownDrei.
SPEAKER_00Vier. Vier. Ja. Erster Mai. Ist das ein Wort? Erster Mai? Ja, ne?
SPEAKER_02Erster Mai ist ein Wort.
SPEAKER_00Ein Wort und eine Zahl.
SPEAKER_02Ein Wort.
SPEAKER_00Jan Gregor, vielen Dank, dass du uns ein bisschen Insights gegeben hast zur Google Cloud Next. Ich hoffe, ihr draußen konntet ein bisschen was mitnehmen, auch wenn wir hier unter thematisch ein bisschen abgeschiffen sind. Hier doch. Das ist doch unsere Stärke. Genau, wir messen uns natürlich hier mit der Programmierkon auch an einer 32.000 Menschen-Konferenz. Wir nehmen die guten Sachen mit.
SPEAKER_01Naja, bei uns ist Once in a Lifetime, weil es ist ja bei uns im Office. Deswegen Location ist besonders. Aber du darfst so wiederkommen, also twice in a Lifetime.
SPEAKER_02Und ich würde auch behaupten, der durchschnittliche Programmierbar-Hörer hat wahrscheinlich ein größeres emotionales Attachment zu Programmierbar als der durchschnittliche Google. So nämlich. Dev zu Google.
SPEAKER_00So nämlich. Okay. Feedback an podcast.programmier.bar. Habt eine gute Zeit. Bis ganz bald.
SPEAKER_01Ciao, mach's gute Liebe. Tschüss. Tschüssi.